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DIY Kopfhautpeeling: So einfach kannst du es selber machen

Unser Gericht befreien wir regelmäßig von abgestorbenen Hautschuppen – warum nicht auch die Haut an unserem Kopf? Wir zeigen dir, wie du ein Kopfhautpeeling ganz leicht selbst machen kannst und was es bringt.

Frau zeigt Kopfhaut
Ein Kopfhautpeeling entfernt abgestorbene Hautschüppchen und lässt deine Kopfhaut atmen. Foto: Getty Images / nikkimeel

Unsere Kopfhaut ist jeden Tag vielen Umwelteinflüssen ausgesetzt: Hitze und Staub, aber auch Schweiß und Stylingprodukten können auf der empfindlichen Haut zurückbleiben, sie austrocknen und zu Reizungen führen. Daher ist ein Kopfhautpeeling sinnvoll. Teure Produkte musst du dafür übrigens nicht kaufen: Wir zeigen dir, wie du das Peeling ganz leicht selbst machen kannst.

Warum ist ein Kopfhautpeeling sinnvoll?

Die Haut an unserem Körper wird gepeelt, gecremt und gepflegt – doch ausgerechnet unsere Kopfhaut erhält meistens nur wenig Aufmerksamkeit. Dabei ist sie besonders empfindlich, beherbergt sie doch die sensiblen Haarwurzeln. Täglich wird sie mit groben Borsten und Zinken bearbeitet, mit dem Frotteehandtuch trocken gerubbelt und mit klebrigem Haarspray besprüht. Heiße Sonnenstrahlen und trockene Föhnluft tun ihr Übriges. Ganz schön viel, was die Haut auf unserem Kopf aushalten muss!

Daher hat sie regelmäßig ein bisschen Liebe in Form eines Kopfhautpeelings verdient. Dabei werden nicht nur die Reste von Stylingprodukten sowie Schweiß und Dreck entfernt, auch abgestorbene Hautzellen und Bakterien landen so im Abfluss. Werden diese nicht regelmäßig entfernt, kann es zu Schuppen und Juckreiz kommen.

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Frau massiert sich Haare
Schöne Haare wachsen nur auf einer gepflegten Kopfhaut. Foto: Deepak Sethi via Getty

Warum Haarewaschen nicht reicht

Shampoos reinigen das Haar und pflegen es. Die Wirkstoffe sind aber zu gering dosiert, um hartnäckige Verkrustungen an der Kopfhaut zu lösen. Schlimmstenfalls wird sogar dein Haarwachstum gehemmt, weil die empfindlichen Haarfollikel verstopft sind.

Zudem hat ein Kopfhautpeeling einen Massageeffekt. Dadurch wird die Durchblutung angeregt, was auf den ganzen Körper vitalisierend wirkt und du schenkst dir selbst einen wunderbaren Moment der Entspannung. Die Haarfollikel sind wieder frei und bereit zur Nährstoffaufnahme – dein Haar kann wieder wachsen.

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Kopfhautpeeling: So machst du es selbst

Ein selbstgemachtes Kopfhautpeeling sollte immer aus folgenden Komponenten bestehen:

  • strukturierte Partikel, mit denen Verkrustungen gelöst werden
  • ein natürlicher Pflegestoff, der die Kopfhaut geschmeidig hält
  • natürliche Duftstoffe oder Aromen
  • ggf. etwas neutral riechenden Essig, der das Haar zum Glänzen bringt

Zucker oder Salzkörner lösen festsitzende Ablagerungen an der Kopfhaut und wirken sanft abschmirgelnd. Mit natürlichen Aromastoffen verleihst du Kopfhaut und Haaren einen zurückhaltenden Duft und übertünchst damit gleichzeitig den Geruch des Essigs. Dieser muss nicht unbedingt hinzugegeben werden, sorgt aber für eine wunderbar glänzende Mähne.

Auf keinen Fall solltest du eine pflegende Zutat wie Öl vergessen. Sie macht Kopfhaut und Haare geschmeidig und sorgt dafür, dass du das Peeling danach wieder leicht abwaschen kannst.

Rezept für ein pflegendes Kopfhautpeeling

Du brauchst:

  • 3 EL grober brauner Zucker
  • 1 TL Honig
  • 2 EL Mandelöl
  • 1/2 TL Rosenwasser
  • 1 EL Apfelessig

So geht’s:

Vermische alle Zutaten in einer kleinen Schüssel. Ist das Kopfhautpeeling durch den Honig zu klebrig, füge noch etwas Mandelöl hinzu. Verteile die Mischung auf deiner Kopfhaut und massiere sie sanft ein. Wasche das Peeling danach gründlich mit lauwarmem Wasser ab.

Rezept für ein Haarwachstum anregendes Kopfhautpeeling

Du benötigst:

  • 2 EL Meersalz
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Teebaumöl

Das musst du tun:

Vermenge alle Zutaten zu einer Paste und trage sie sanft auf die Kopfhaut auf. Massiere die Mischung ein und lasse sie ca. 3 Minuten einwirken. Wasche dann alles gründlich mit lauwarmem Wasser ab.

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