Lena Gercke ist nicht nur erfolgreiches Model, sondern auch echte Fashion Expertin. Foto: Tristar Media/Getty Images

Model, Moderatorin und Designerin Lena Gercke (30) hat einen waschechten „Sneaker-Tick“ und macht daraus auch kein Geheimnis. „Es gibt so viele zeitlose Klassiker, die man wirklich immer wieder auspacken kann“, schwärmt die 33-Jährige anlässlich der neuen Kampagne Lena Gercke wears Superga. „Ich kombiniere sie auch oft gerne zu femininen Looks wie zu Sommerkleidern oder Röcken.“ Hier erzählt die Mutter einer fast einjährigen Tochter von ihrer Schuhliebe und wie man Sneaker richtig kombiniert und stylt.

Lena Gercke: So stylt & kombiniert man Sneaker richtig

wmn: Haben Sie wie Millionen Frauen weltweit auch einen Schuhtick?

Lena Gercke: Bei mir ist es wohl eher ein Sneaker-Tick. Ich trage sie rauf und runter, egal zu welcher Jahreszeit oder zu welchem Anlass.

Wie viele Paar Schuhe haben Sie selbst zu Hause?

Ich habe schon seit Längerem nicht mehr aussortiert, daher kann ich das schwer einschätzen. Wahrscheinlich so um die 100 Paar.

Sie sind das neue Kampagnengesicht für Superga Styles, welche Ideen konnten Sie in die Modelle mit einbringen?

Ich mag es eher minimalistisch und generell trage ich persönlich auch häufig weiße/helle Sneaker. Daher habe ich den Look der Superga auch beibehalten wollen und lediglich kleine Detailveränderungen einfließen lassen, die die Schuhe sogar noch cleaner erscheinen lassen, als sie klassischerweise schon sind.

Sneaker
Die weißen Supergas sind echte Klassiker unter den Sneakern, Foto: Edward Berthelot/Getty Images

Wie kombinieren Sie Sneaker am liebsten. Was sind Ihre besten Tipps?

Sneaker lassen sich zu vielen alltäglichen Looks toll kombinieren. Man muss auch nicht unbedingt einen sportlichen Gesamtlook haben, im Gegenteil. Ich kombiniere sie auch oft gerne zu femininen Looks wie zu Sommerkleidern oder Röcken. Dadurch wird der Look mehr casual und man fühlt sich nicht sofort overdressed.

Welche Schuhtrends sind jetzt im Sommer besonders angesagt?

Sneaker werden immer im Trend sein, das finde ich so toll daran. Es gibt so viele zeitlose Klassiker, die man wirklich immer wieder auspacken kann. Ansonsten sehe ich gerade überall Zehentreter, was ich total cool finde.

Wie hat sich Ihr persönlicher Style als Mama geändert?

Ich kann gar nicht behaupten, dass sich mein Style dadurch verändert hat. Im letzten Jahr habe ich wirklich unglaublich viel casual wear und Sweats getragen. Das war aber eher dem geschuldet, dass ich, wie so viele andere auch, fast nur zu Hause und im Homeoffice war. Da muss es bequem sein. Und ich liebe Sweats, es gibt so viele coole Styles, die total alltagstauglich sind.

Sie sind längst nicht mehr nur Model, sondern haben mit LeGer auch Ihr eigenes Modelabel. Wie sehr trifft die Corona-Krise die Modebranche und Sie persönlich?

Dadurch, dass LeGer eine rein online-vertriebene Brand ist, hat es uns glücklicherweise nicht betroffen. Grundsätzlich ist es aber natürlich eine äußerst schwere Zeit für die Modebranche und Labels, die nun mal durch den Offline-Handel leben. Vergangenen Winter hatten wir unseren ersten Pop-up Store den „LeGer Christmas Shop“ in Hamburg eröffnet. Die Planungen hierfür hatten wir bereits lange vor Corona begonnen, weshalb canceln für uns nicht in Frage kam. Letztlich mussten auch wir den Store früher als erwartet schließen. Natürlich hatten wir es uns ursprünglich ganz anders vorgestellt, jedoch war es auch für uns ein Learning.

Vermissen Sie den Laufsteg?

Ich lebe immer im Hier und Jetzt und ich bin momentan sehr glücklich mit allem, was geschieht und was ich erleben darf. Vermissen tue ich es nicht, denn heute darf ich andere Dinge erleben, von denen ich früher noch geträumt habe.

Welche Pläne haben Sie für dieses Jahr?

Ich freue mich auf eine etwas unbeschwertere Zeit, die uns jetzt hoffentlich bevorsteht. So langsam findet das Leben auch wieder außerhalb der eigene vier Wände statt und das finde ich toll, ich denke wir brauchen jetzt alle wieder die Zeit des neuen Optimismus und das Gefühl, lebendig und frei zu sein.

(obr/spot)

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