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Bei Esprit müssen viele Läden nach Corona schließen. (Photo: imago images/ZUMA Wire) Source: imago images/ZUMA Wire

Schließeung wegen Corona: diese Modeketten müssen dran glauben

Der Lockdown hat selbst bei großen Marken Spuren hinterlassen. Einige unserer liebsten Marken müssen nun die Reißleine ziehen und Filialen schließen.

Die Modeindustrie ist als Luxussektor stark von den Schließungen durch Corona betroffen. Viele Läden sitzen auf den Frühjahrs- und Sommerkollektionen, die keiner kaufen will, weil viele von uns nur Zuhause rumgammeln.

Diese Modeketten schließen nun wegen Corona.

6 Modeketten, die jetzt schließen müssen

Junge Modeketten sind nicht so stark betroffen, wie Modemarken für ältere Zielgruppen, da die Jugend weiter online shoppt. Für einige Konzerne sind jetzt allerdings Sparmaßnahmen angesagt, andere werden komplett verschwinden müssen.

zara geschäft schließt corona
Nicht alle ZARA Läden können ihre Kunden nach Corona willkommen heißen.(Photo: imago images/Pacific Press Agency)

1. Zara, Bershka, Pull & Bear, Oysho

Alle diese Läden gehören zur spanischen Indexit Gruppe und haben in den letzten Monaten das erste Mal Minus geschrieben. Nach der Lockdown Lockerung sollen insgesamt 1.200 unrentable Filialen geschlossen werden von allen Läden.

Doppelte Zara-Geschäfte wird es also dann nicht mehr auf einer Einkaufsstraße geben. Gleichzeitig soll der Online-Markt ausgebaut werden.

Tally Weijl Corona schließung modekonzern
Tally Weijl wird in Deutschland viele Filialen schließen. Diese Modekonzerne müssen ebenfalls schließen wegen Corona.(Photo: imago images/Pius Koller)

2. Tally Weijl

Der Fashionshop ist besonders bei Teenagern beliebt aufgrund der günstigen Preise. Jetzt muss der Modegigant einen Sparkurs fahren, denn das Lockdown wegen Corona hat ihn hart getroffen. 200 Filialen sollen geschlossen werden.

Aus Bulgarien, Serbien und Kroatien werden die Läden komplett verschwinden, in Deutschland, Italien, Frankreich und Schweiz werden einige Shops dran glauben müssen. Welche genau auf der Abschussliste stehen, ist noch nicht klar.

2. Runners Point

Runners Point ist ein Tochterunternehmen von Foot Locker. Aufgrund der Corona-Schließung ist der Konzern nun in Geldnot und will alle Runners Point Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz schließen.

Foot Locker und Sidestep sind erst einmal nicht betroffen von den Schließungen.

3. Galeria Kaufhof Karstadt

Das Modehaus Galeria Karstadt Kaufhof will 80 der 175 Filialen in Deutschland komplett schließen. Das betrifft insbesondere Karstadt Sport, bei dem 20 von 30 Stores schließen werden. Bereits Anfang des Jahres wollte der Modegigant einen Sparplan fahren und einige Filialen dicht machen, jetzt ist er zu weitaus drastischeren Maßnahmen gezwungen.

4. Esprit

Auch Esprit hat die Monate ohne Laufkundschaft nicht gut verkraftet und muss nun umstrukturieren. Die Hälfte aller Filialen sollen geschlossen werden in Deutschen. Aber auch in anderen Ländern wie China werden Stellen abgebaut und Shops auf ein Minimum reduziert.

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Auch wenn es komisch klingt: Shoppen ist jetzt wichtig für viele Firmen, aber auch für den Staat.(Photo: istock/Petar Chernaev)

Online geht es weiter!

Für viele Geschäfte ist das Schließen von nicht rentablen Filialen der erste Schritt zu Einsparungsmaßnahmen. Kein Grund zur Panik, denn bei den meisten geht es online weiter. Wer noch einen Gutschein für Runners Point hat, sollte den aber wohl bald einlösen.

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