Die Studie der Welt wurde bereits im Januar 2019 im Fachblatt „The Journals of Gerontology“ veröffentlicht. Die Ergebnisse machen nicht nur gute Laune, sondern erinnern uns auch daran, wie gesund die schönste Sache der Welt ist. Das Ergebnis: Sex macht schlau

Was wurde gemessen?

Dafür befragten die Forscher:innen 28 Männer und 45 Frauen nach ihrer sexuellen Aktivität, ihrer Gesundheit und dem Lebensstil. Im Anschluss mussten sie verschiedene Tests absolvieren, die das Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Sprache und das Sehen prüften. Nach den Auswertungen der Wissenschaftler schneiden diejenigen in den Tests besser ab, die sexuell aktiver sind. 

Übrigens: Eingeschlossen sind dabei auch Petting und Masturbation. Wer also gerade alleine dasteht, kann seine Gedächtnisleistung auch anderweitig verbessern. 

Paar Sex auf dem Boden
Regelmäßiger Sex lässt dich langsamer altern.(Photo: shutterstock.com/VGstockstudio)

Warum macht Sex schlau?

Forscher:innen vermuten einen Zusammenhang zwischen Gedächtnis und den Botenstoffen Dopamin und Oxytocin. Diese werden beim Sex vermehrt ausgeschüttet. Welche biologischen und chemischen Verbindungen die Gehirnleistung tatsächlich verbessern, ist weiterhin unklar. Dagegen ist gesichert, dass die Versorgung der Gehirnzellen während des Akts mit Sauerstoff, Blut und Nährstoffen optimal ist. Sex macht also indirekt schlau.

Ebenso wird die Produktion des Hormons DHEA durch Sex angeregt. Das stärkt und schützt dein Immunsystem und lässt dich langsamer altern.

Welche Schwächen hat die Studie?

Viele gute Gründe, um direkt loszulegen. Leider hat die Studie vor allem für junge Menschen ein paar Schwächen. 

1. Die Studie untersuchte ältere Menschen

Die Studienteilnehmer waren zwar zwischen 50 und 83 Jahre alt, dennoch gelten für junge Menschen nicht zwangsläufig andere Gesetze.

2. Die Gehirnleistung steigt nur für kurze Zeit

Dauerhaft macht Sex nicht schlauer. Bereits eine Dürrephase reicht aus, um die verbesserten kognitiven Funktionen wieder zu verschlechtern.

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