Katzen sind manchmal schon wirklich mysteriöse Tiere. In dem einen Moment streichen sie dir um die Beine, im nächsten starren sie dich aus einer dunklen Ecke des Zimmers an, als würden sie in das Innerste deiner Seele schauen. Hier findest du drei Gründe und Tipps, wenn eine Katze dich anstarrt.

Patricia Neumann
Patricia ist stolze Katzenmama. Foto: Patricia Neumann

Unsere Autorin Patricia ist passionierte Katzenmama und somit unsere Katzenexpertin. Alle Tipps, die du hier findest, wurden vorher von ihr und ihrem Kater Lio ausprobiert.

Körpersprache verstehen

Katzen können leider nicht mit dir reden, wenn sie etwas Bestimmtes wollen. Sie zeigen aber durch ihre Körpersprache, was genau sie begehren und was nicht. Wenn die Katze zum Beispiel laute Schrei-Laute von sich gibt oder einen Buckel macht, ist sie verärgert. Wenn sie einfach nur da liegt und dich anschaut, ist sie im Regelfall entspannt. Achtet also erst einmal auf die Körpersprache der Mieze, damit du ein Gefühl für sie bekommst.

Erfahre hier mehr über die Körpersprache von Katzen.

1. „Mach das, was ich sage!“

Wenn deine eigene Katze dich anstarrt, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie Hunger hat. Miezen starren einen gerne dann an, wenn man in der Nähe ihrer Futterquelle ist. Natürlich solltest du sie aber nicht füttern, wenn sie gerade erst gegessen hat. Wenn sie keinen regelmäßigen Rhythmus hat, solltest du diesen erst einmal einführen. Dann starrt dich deine Katze auch nicht mehr an, wenn sie Hunger hat.

Meine eigene Katze starrt mich oft an und miaut, wenn sie auf dem Katzenklo war. Da Katzen sehr reinliche Tiere sind, mögen sie keine dreckigen Katzentoiletten. Daher kann es auch bei deiner Katze sein, dass sie eine saubere Toilette möchte. Wenn du sie nicht sofort sauber machen kannst, solltest du dir ein zweites Katzenklo anschaffen. So ist immer eins sauber.

2. „Du bist interessant“

Da die Samtpfötchen eine Hornhaut haben, die nicht ständig befeuchtet werden muss, blinzeln sie nicht so oft wie wir. Daher kann es schon sehr angsteinflößend sein, wenn eine Katze nicht blinzelt. Das muss aber gar nichts heißen. Viele Katzen schauen dich nur an, weil sie interessiert an dir sind. Also kein Grund, Angst zu haben.

Wenn sie dich anblinzelt, dann kannst du dir sicher sein, dass sie sich in deiner Nähe sehr wohlfühlt. Hier erfährst du mehr darüber, wie Katzen ihre Liebe ausdrücken.

Katze Frau
Wenn deine Katze dir zublinzelt, kannst du dies auch tun, um deine Liebe zu zeigen. Foto: Tadeu Dreye / ffimages

3. „Komm mir bloß nicht zu nahe!“

Wenn das sonst so liebe Samtpfötchen dich anstarrt und sogar die Zähne zeigt, dann solltest du eine Menge Abstand nehmen. Hier solltest du auf die Drohgebärden achten. Dazu gehört mitunter ein gekrümmter Buckel oder eine geduckte Haltung, ein nervös zuckender Schwanz, angelegte Ohren und ein aufgeplusterter Schwanz. Dann ist es doch besser, das Raubtier in Ruhe zu lassen.

So verstehst du deine Katze viel besser!

Mehr Informationen zu Katzen findest du hier: