Kaum etwas ist so beruhigend, wie das Schnurren einer Katze. Kaum etwas fühlt sich so weich an, wie das Fell der Samtpfote und es gibt keine bessere Wärmflasche auf der Welt als ihren kuscheligen Körper. Kurzum: Wer mit einer Katze zusammenlebt, hat den absoluten Jackpot gezogen. Denn es bleibt immer spannend, wenn sie etwa durch die Wohnung tobt und ständig etwas Neues entdeckt. Und sie bringt einen oft zum Schmunzeln, weil sie sich so lustig verhält. Doch leider übersehen viele Katzenhalter:innen, wenn es ihren Samtpfoten nicht gut geht. Denn die Vierbeiner sind absolute Meister darin, zu verstecken, wenn es ihnen nicht gut geht. Deshalb hat wmn einmal die wichtigsten Anzeichen herausgesucht, die verraten, ob deine Katze glücklich ist oder nicht.

Ist deine Katze glücklich?

Eine Katze, die glücklich ist, verhält sich ziemlich unauffällig. Naja, so unauffällig, wie es die kleinen Racker eben sein können. Doch sobald sich eine Katze unwohl fühlt, legt sie Verhaltensweisen an den Tag, die uns stutzig machen sollten.

Corona-Katze, Katze auf Tisch
Sieht deine Katze auch so unglücklich aus? Foto: paul-hanaoka /
  • Wenn sie an Wänden, Tapeten und Möbeln kratzt
  • Wenn sie auf eure Wäsche, aufs Bett oder auf den Teppich pinkelt
  • Wenn sie sich immer häufiger versteckt
  • Wenn sie sich nicht mehr richtig putzt oder es im Übermaß tut – bis sie kahle Stellen hat
  • Wenn sie das Futter nicht mehr anrührt oder viel weniger isst oder ganz im Gegenteil nicht mehr satt zu werden scheint
  • Wenn sie völlig aufgedreht ist. Aber auch, wenn sie völlig desinteressiert in der hintersten Ecke liegt
  • Wenn sie eine andere Katze im Haushalt immer wieder attackiert & Ärger im Paradies herrscht
  • Wenn sie aggressiv auf Streicheleinheiten reagiert
  • Wenn ihre Körpersprache angespannt ist (lauernd, mit angelegten Ohren und wild umherwedelndem Schwanz)

Ist es so schlimm, wenn eure Katze nicht glücklich ist?

Jein. Denn wenn eure Katze glücklich war, aber nun unglücklich geworden ist, sind die Ursachen oft harmlos und temporär. Etwa, dass Frauchen und Herrchen gerade umgezogen sind. Oder dass ihre liebste Bezugsperson ausgezogen ist. Ein Baby geboren wurde oder sie keinen Freigang mehr haben. ABER: Manchmal kann dahinter auch eine Krankheit stecken, die wir nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten. Etwa, Magen-Darm-Verstimmungen, Nierenprobleme (die wirklich sehr, sehr häufig vorkommen) oder Herzerkrankungen. Deshalb gilt: Sobald eure Katze unglücklich wirkt, solltet ihr einen Tierarzt oder eine Tierärztin aufrufen.

Der große Vorteil dabei: Wer vorsorgt, erkennt früher die Krankheiten und kann sie besser behandeln, aber der oder die spart auch viel Geld. Denn je länger ihr wartet, desto wahrscheinlicher wird ein akuter Notfall. Und die werden sehr, sehr, seeehr teuer…

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