Die ferne Zitrusfrucht Pomelo ist besonders im Winter eine willkommene fruchtige Abwechslung. Denn anders als beispielsweise Himbeeren und Blaubeeren hat die Pomelo zwischen Dezember und Februar Saison. Wie gesund die Pomelo wirklich ist und welche krassen Auswirkungen sie auf deinen Körper haben kann, erfährst du hier.

Pomelo, Pampelmuse, Grapefruit – Wo ist der Unterschied?

Wenn es um Zitrusfrüchte geht, sind viele Menschen hierzulande verwirrt. Ist Pampelmuse dasselbe wie eine Pomelo? Und wo ist der Unterschied zwischen Grapefruit und Blutorange? Zugegeben – die ganze Thematik ist tatsächlich ziemlich verwirrend. Denn während im Englischen die Pampelmuse „Pomelo“ genannt wird, bekommt man in einem französischen Supermarkt eine Grapefruit, wenn nach einer „Pomelo“ fragt. Die Spanier:innen nehmen das Ganze gar nicht genau und verwenden „Pomelo“ als Sammelbegriff für beide Früchte.

In Deutschland hingegen haben wir tatsächlich drei Begriffe für drei unterschiedliche Früchte. Die Pampelmuse ist eine eher ovale, sehr große Zitrusfrucht. Oftmals ist sie doppelt so groß wie eine Grapefruit. Der Geschmack ist ziemlich bitter und auch die Essweise unterscheidet sich. Während eine Pampelmuse wie eine Orange geschält wird, löffelt man eine Grapefruit. Die Grapefruit ist eine Kreuzung aus Pampelmuse und Orange und hat ein knallig pinkes Fruchtfleisch. Sie schmeckt nicht ganz so bitter wie eine Pampelmuse. Oftmals wird sie halbiert und mit etwas Zucker gegessen.

Und was ist nun eine Pomelo? Die Pomelo ist eine Mehrfach-Kreuzung zwischen Mandarine und Pampelmuse. Die Form kommt der Pampelmuse sehr nahe, der Geschmack ist allerdings etwas süßer.

Übrigens: Auch Grapefruit und Blutorange sind nicht ein und dasselbe. Während die Grapefruit aus einer Kreuzung entstanden ist, ist die Blutorange quasi eine mutierte Orange. Verwirrend? Absolut! Aber auch wertvolles Partywissen…

pomelo gesund
Pomelo, Pampelmuse, Grapefruit – kennst du eigentlich den Unterschied? Foto: cottonbro Pexels via Canva

Pomelo: Das macht sie so gesund

Die Pomelo ist wie fast alle Zitrusfrüchte eine absolute Vitaminbombe! In 100 Gramm der sauren Frucht verstecken sich ganze 61 Milligramm Vitamin C. Zum Vergleich: 100 Gramm einer Zitrone enthalten nur etwa 53 Milligramm Vitamin C. Außerdem ist sie mit bis zu 50 Kilokalorien extrem kalorienarm und enthält kein Fett. Durch den frischen, säuerlichen Geschmack ist sie außerdem perfekt, um eine Heißhungerattacke zu bekämpfen. Des Weiteren wird der Pomelo nachgesagt, die Verdauung anzuregen und den Blutdruck zu regulieren.

Jedoch musst du natürlich den säuerlichen Geschmack der Pomelo mögen. Wenn du dir Mengen an Zucker auf die Frucht streust, ist die Pomelo natürlich nicht mehr so gesund.

Achtung: Diese Auswirkungen kann die Pomelo auf deinen Körper haben

Aber Achtung – die Pomelo ist mit Vorsicht zu genießen. Die Frucht enthält nämlich den Bitterstoff Naringin, der unter Umständen Enzyme in der Leber hemmen kann. Da dort Medikamente abgebaut werden, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Gerade Menschen, die blutdrucksenkende Medikamente einnehmen, sollten ihre:n Arzt oder Ärztin fragen, ob der Verzehr einer Pomelo ungefährlich ist.

Auch Frauen, die mit der Anti-Babypille verhüten, sollten sowohl die Pomelo als auch die Grapefruit mit Vorsicht genießen. Denn die Frucht kann in den Hormonhaushalt eingreifen und beispielsweise Brustschmerzen auslösen. Grundsätzlich gilt also immer: Wenn du Bedenken hast, die Pomelo könnte dir schaden, sprich deine Entscheidungen mit deinem Arzt oder deiner Ärztin ab.

Wenn dir der Artikel gefallen hat, sind diese ganz sicher auch etwas für dich: