Ostern ist wie Weihnachten: Zu viel Essen, zu viel Schokolade und zu viel Alkohol. Damit du jetzt, da du so langsam aus dem Oster-Koma erwachst, wieder etwas Gleichgewicht in deine Essgewohnheiten bekommst, haben wir das beste Detox Food für dich zusammengestellt.

Detox Food: Warum du ab und zu entgiften musst

Auch wenn es sich in der Theorie immer paradiesisch anhört: Nach drei Schoko-Osterhasen und 5 Shots Eierlikör fühlt sich niemand mehr so wirklich gut. Dein Körper signalisiert dir mit diesem Unwohlsein schon recht eindeutig, was zu tun ist: Du sollst ihn entlasten. Und das kannst du am besten, indem du deinen Speiseplan für eine Weile auf Detox Food umstellst. Die wichtigsten Lebensmittel dafür stellen wir dir jetzt vor.

Simpel aber effektiv: Wasser

Wasser ist das wohl unterschätzteste Beauty- und Detox Food (oder eben Getränk), das es gibt. Unspektakulär aus dem heimischen Wasserhahn bezogen, kannst und solltest du davon trinken – und zwar mehr, als du es wahrscheinlich gerade tust. Zwei Liter am Tag sollten es mindestens sein. Damit spülst du einmal den ganzen Körper durch und scheidest vieles mit heraus, was dich träge und müde macht.

Tipp der Redaktion: Wenn dir einfaches Leitungswasser zu langweilig ist, reicht schon etwas Bio-Zitrone, um den Geschmack deutlich aufzupeppen. Noch etwas Minze dazu und schon hast du einen echten Gourmet-Drink. Was Gurkenwasser in deinem Körper bewirkt, kannst du in diesem Artikel nachlesen.

Ingwerwasser
Wasser lässt sich mit Zitrone, Minze und Ingwer easy aufpeppen. Foto: shutterstock/ VICUSCHKA /

Überraschend aber lecker: Knoblauch

Mit diesem Detox-Food hast du wahrscheinlich weniger gerechnet. Dabei ist Knoblauch ein echtes all-around-Talent in Sachen Gesundheit: Neben den Vitaminen A und C enthält er wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Calcium, Zink, Magnesium, Selen und Jod. Außerdem wirken die enthaltenen Polyphenole und Sulfide antibakteriell. Mit seinem hohen Gehalt an Adenosin stärkt Knoblauch auch noch dein Zellenwachstum. Wahnsinn, oder? Da könnte man sich glatt überlegen, eine Knoblauch-Zitronen-Kur zu machen. Wie das funktioniert, erfährst du im Artikel.

Klein und gesund: Beeren

Ein weiteres erfreulich leckeres Detox-Food sind Beeren. Blaubeeren, Himbeeren und Erdbeeren enthalten allesamt eine Menge Antioxidantien und Vitamin C. Blaubeeren sind wegen der enthaltenen Anthocyane besonders gut für deine Blutgefäße und beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Noch mehr Anthocyane sind in der Aroniabeere versteckt.

Tipp der Redaktion: Den Detox-Faktor von Beeren erkennst du an ihrer Farbe. Denn es sind die Pflanzenfarbstoffe, die die unterschiedliche Wirkung von Beeren-Sorten auf deinen Körper verursachen. Je dunkler die Beeren, desto mehr schützende Stoffe enthält sie.

Beeren sind gesund & gerade im Frühling der perfekte Snack für zwischendurch. Foto: Getty Images/ Sarsmis

Scharf und heilend: Ingwer

Ingwer ist Gewürz und Heilpflanze zugleich und eines der besten Detox-Foods überhaupt. Die Schärfe des Ingwer wärmt von innen und regt so den Stoffwechsel und die Verdauung an. Dabei werden Giftstoffe schneller ausgeschieden. Außerdem stärkt Ingwer zusätzlich das Immunsystem.

Tipp der Redaktion: Wenn du nicht jeden Tag Ingwer-Tee trinken willst, kannst du dir deine Portion Detox auch über einen selbstgemachten Ingwer-Shot sichern. Wie das geht, erfährst du in unserem Artikel.

Kleine Detox- und Abnehmhilfe: Grüner Tee

Grüner Tee ist eine tolle Unterstützung für deinen Körper während des Entgiftungsprozesses. Denn er wirkt entzündungshemmend . Auch das enthaltene Koffein macht ihn zu einem echten Detox-Food. Denn der Wachmacher regt den Stoffwechsel an und fördert die Verdauung.

Ein kleines Plus, für alle, die ihre Oster-Pfunde wieder loswerden wollen: Grüner Tee regt auch die Fettverbrennung an. Das enthaltene Polyphenol Epigallocatechingallat (EGCG) soll zusätzlich die Zunahme von Körperfett reduzieren.

Detox Food muss nicht teuer & exotisch sein

Wir sparen uns jetzt einmal Acai und Avocado – denn Detox Food kann ganz langweilig aus dem eigenen Wasserhahn oder aus der heimischen Landwirtschaft kommen und muss nicht einmal um die halbe Welt geflogen werden. Achte bei importierten Waren auf einen fairen Anbau und Bio-Qualität. So tust du nicht nur etwas Gutes für deinen Körper, sondern auch für deinen CO2-Abdruck.

Noch mehr zum Thema Ernährung? Wir zeigen dir, wie du ganz easy deine Ernährung umstellst. Und was es mit dem intuitiven Essen auf sich hat, verraten wir dir in diesem Artikel.