Na, gehörst du zu den Schönwetterläufern- und -läuferinnen dieser Welt? Zugegeben lockt die Sonne auch mich regelmäßig nach draußen und motiviert mich zu einem Lauf. Noch lieber gehe ich allerdings laufen, wenn es draußen düster und regnerisch ist. Kein Witz! Zwar saue ich mir damit regelmäßig die Laufschuhe ein, aber eines ist sicher: Die Laufbahn habe ich an diesen Tagen für mich! Das überzeugt dich noch nicht? Dann habe ich hier gleich drei weitere Gründe für das Joggen bei Regen für dich!

3 Gründe, trotz Regen unbedingt Joggen zu gehen

Draußen ist es kalt, der Himmel zeigt seit Tagen keine Sonne und zu allem Überfluss fängt es nun auch noch an zu regnen. Während die meisten sich an solchen Tagen mit einer heißen Tasse Tee ins Bett kuscheln würden, ziehe ich mir an genau diesen Tagen am liebsten die Laufschuhe an und wage mich auf den Sportplatz.

Warum ich mir das „antue“? Weil sich Joggen an solchen Tagen gleich viel befreiender anfühlt! Weder muss ich meine Augen wegen zu viel Sonne zusammenkneifen, noch komme ich zu schnell ins Schwitzen und obendrein lohnt die Dusche am Ende gleich doppelt, hängt einem nach solch einem Lauf der Schlamm wirklich überall. Damit nicht genug, lohnt Joggen bei Regen auch aus anderen Gründen, aber lies selbst…

Frau Joggen Matsch
Joggen bei Regen bedeutet meist eine riesen Schweinerei. Aber dennoch lohnt es sich… Foto: Getty Images/ sportpoint

1. Joggen bei Regen stärkt das Immunsystem

Joggen gehen stärkt das Immunsystem – ganz unabhängig vom Wetter. Wer sich jedoch auch bei kalten und nassen Begebenheiten nach draußen wagt, verbessert auch seine Thermoregulation. Das bedeutet, dass der Körper im Sommer leichter abkühlt und im Winter Wärme besser speichert. Gut für die Abwehrkräfte ist Joggen bei Regen aber nur, wenn man auf die richtige Ausrüstung setzt.

Funktionsunterwäsche sowie eine wasserabweisende Regen- oder Laufjacke sind bei echtem Sauwetter ein Muss zum Laufen. Sie sollten so beschaffen sein, dass Regen und Kälte draußen bleiben, der Schweiß aber nach außen dringen kann. Wer völlig durchgeweicht ist und spürt, wie sich die Kälte durch die Schichten frisst, sollte besser schnell nach Hause unter die heiße Dusche.

Übrigens: Wer lediglich eine Stunde joggen ist, braucht keine wasserabweisenden Laufschuhe. Die herkömmlichen reichen aus. Ein Cap ist aber tatsächlich ein gutes Investment, um nicht ständig Regentropfen ins Auge zu bekommen.

2. Die Leistung verbessert sich im Regen

Wer schon mal bei Regen laufen gegangen ist, wird vielleicht gemerkt haben, dass es sich viel leichter läuft als sonst. Man fühlt sich leistungsfähiger und motivierter. Woran das liegt? Am Regen selbst! Der gibt nämlich eine frische Abkühlung und motiviert obendrein, schneller wieder nach Hause zu kommen. In der Folge laufen wir schneller und rufen mehr Leistung ab. An solchen Tagen ist das sogenannte Runners High nahezu garantiert! Was mich zum dritten Punkt bringt…

Frau Laufen Regen
Regen bietet eine frische Brise und treibt zu neuen Höchstleistungen an. Foto: Getty Images/ jacoblund

3. Deine mentale Balance wird es dir danken

An Regentagen kann die Laune schnell mal im Keller landen. Natürlich hat jede:r andere Strategien, sich an solchen Tagen zu motivieren. Lass mich dir aber verraten, dass mich an solchen Tagen nichts besser wieder auf Kurs bringt als das Laufen im Regen. Hierbei werden bekanntermaßen ohne Ende Endorphine ausgeschüttet, welche deine Stimmung aufhellen. Zudem wirst du unter der Dusche verdammt stolz auf dich sein, dass du auch an einem solchen Tag draußen an der frischen Luft warst und den Kopf freibekommen hast!

5 Tipps, wie du beim Joggen im Regen richtig Gas gibts

Bevor du nun motiviert beim nächsten Regen losläufst, habe ich hier nur einige Tipps für dich:

  • Spare Tempo- und Intervallläufe an Regentagen aus. Die Gefahr, an solchen Tagen auszurutschen und dich zu verletzen, ist einfach zu hoch. Laufe besser in einem moderaten Tempo.
  • Plane deine Laufstrecke so, dass sie vor deiner Tür beginnt und auch hier endet. So musst du nicht durchnässt zurücklaufen.
  • Laufe nur Strecken, die du bereits kennst. So kannst du rutschige Strecken vermeiden und tiefe Pfützen umlaufen.
  • Behalte das Wetter im Auge. Joggen bei Regen ist spaßig, bei Donner und Blitzen solltest du jedoch besser auf Cardio-Übungen für zu Hause setzten.
  • Springe nach deinem Lauf direkt unter die Dusche, um ein Auskühlen zu vermeiden. So stärkst du dein Immunsystem. Dehnen kannst und solltest du dich danach.
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Übrigens lohnt sich das Laufen auch im Winter, wenn du dein Immunsystem stärken willst. Foto: Gettyimages/martin-dm /

Joggen bei Regen: Schmutzig, aber wirklich lohnenswert

Und? Konnte ich dich davon überzeugen, zukünftig auch mal das Joggen bei Regen in Betracht zu ziehen oder bleibst du ein:e Schönwetterläufer:in? Ich für meinen Teil schlüpfe auch künftig bei Sauwetter in meine Laufschuhe, um all die gesundheitlichen, mentalen und konditionellen Vorteile des Joggens rauszuziehen und um die Natur in ihrer Gänze zu spüren!

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