Hallöchen Luxusproblem: Bei dem Thema Baden oder Duschen scheiden sich die Geister. Nicht nur geht es darum, was sich besser anfühlt, vor allem kursieren zahlreiche Mythen darum, was nun umweltfreundlicher und hautschonender ist. Wir räumen auf mit den Mythen und klären in fünf Punkten ein für alle Mal, ob Duschen oder Baden die bessere Variante ist, um sich ordentlich sauber zu schrubben. 

Baden oder Duschen: Was schneidet besser ab?

Du hast eine Dusche und eine Badewanne? Dann kann dir der folgende Vergleich bei der Entscheidung helfen, was du zukünftig häufiger nutzen solltest:

1. Stichwort Wasserverbrauch

Auch im westlich geprägten Deutschland ist Wasser eine kostbare Ressource, die nicht durch tägliches Badengehen verschwendet werden sollte. Immerhin fasst eine Wannenladung, je nach Größe der Wanne, bis zu 160 Liter Wasser. Bei einer Dusche, die zwischen drei und fünf Minuten Dauer misst, werden lediglich 40-75 Liter Wasser verbraucht. 

ABER: Es gibt genügend Menschen, die ihre Dusche voll auskosten und dann ohne Weiteres an eine Badewannenladung rankommen. Duschen ist also nur dann besser für die Umwelt, wenn sie kurz und nicht zu heiß gehalten wird. Das Wasser während des Einschäumens abzustellen ist ein guter Anfang, sich für die Umwelt starkzumachen. Andersherum können sich Badewannen Liebhaber einmal pro Woche ruhigen Gewissens ein heißes Bad genehmigen.

Frau Wanne
Im eigenen Schmutz sitzen? So ein Quatsch! Dafür wird beim Baden keine Körperstelle ausgelassen.(Photo: shutterstock, PhotoSunny)

2. Stichwort Hygiene

Manche Stimmen meinen, Duschen wäre hygienischer, da man so nicht in den Schmutzpartikeln liegen würde, die sich von der Haut beim Baden lösen. Stattdessen würde der Schmutz beim Duschen direkt in den Abfluss sickern

ABER: Wer auf regelmäßige Körperhygiene setzt, läuft keineswegs Gefahr, in seinem eigenen Dreck zu sitzen. Vielmehr lässt sich in der Wanne das Beautytreatment noch viel besser umsetzen, ganz ohne dabei zu frieren. Hier kann richtig rasiert, gepeelt und eingeseift werden: und das bei geöffneten Poren. 

Vor allem die Füße, die beim Duschen alles andere als leicht einzuseifen sind, können hier ordentlich verwöhnt werden. Hier kommt Wasser an Stellen, die bei einer schnellen Dusche weniger beachtet werden.

3. Stichwort Entspannung

Duschen ist belebender, vor allem wenn man morgens auf eine Wechseldusche setzt, die einen den gesamten Tag vitalisierend durchstehen lässt.

ABER: Bei der Wahl zwischen und Duschen oder Baden darf nicht vergessen werden, dass Baden dagegen um Weiten mehr entspannt. Vor allem kann es beim besser Einschlafen helfen. Die Wärme fördert unsere Durchblutung, entspannt unsere Muskeln und verleiht uns eine tiefe sowie bewusste Atmung. Nur in der Badewanne können wir ganz abtauchen und leicht im Wasser schweben: die ideale Voraussetzung zum Abschalten.

Tipp: Am wohlsten fühlt man sich bei einer Wassertemperatur zwischen 32 und 36 Grad. 

Frau Bad
Zu langes & zu heißes Baden oder Duschen trocknen die Haut aus. Beides sollte daher nicht übertrieben werden.(Photo: shutterstock, LStockStudio)

4. Stichwort Haut

Wer zu lange badet, aber auch, wer zu lange duscht, schadet seiner Haut. Hierbei wird die hauteigene Fettschicht angegriffen, die unsere Haut schützen soll. Nicht nur zu heiße Wassertemperaturen, sondern auch fettlösende Duschbäder und Badezusätze mit Parfum verstärken den Effekt. Lange Wannenbäder schaden der Haut natürlich umso mehr. 

ABER: Dem Effekt kann vorgebeugt werden, indem die Bäder kürzer ausfallen: 15 Minuten sind ideal. Zudem kann mit ölhaltigen Badezusätzen und dem Eincremen nach der Dusche oder Wanne die Schutzbarriere der Haut verwöhnt werden. Vor allem, wer seine Bräune erhalten möchte, ist hiermit besonders gut beraten.

5. Stichwort Gesundheit

Baden hilft uns, zu entspannen und nach einem anstrengenden Tag runterzukommen. Das kann auf Dauer dabei helfen, mentale Belastungen niedrig zu halten.

ABER: Duschen, insbesondere kalte Duschen vitalisieren nicht nur, sondern helfen zudem beim Abnehmen. Denn nach der Kälte verbraucht der Körper einiges an Energie, um sich wieder auf Normaltemperatur zu bringen. Sowohl Duschen, als auch Baden haben demnach in Sachen Gesundheit ihre Vorteile. 

Duschen ist im Zweifel die bessere Wahl

Der Vergleich Duschen oder Baden fällt im Zweifel für das Duschen aus: Um sich täglich zu pflegen ist die schnelle lauwarme Dusche nicht nur besser für die Haut, sondern auch für die Umwelt. Auf die wöchentliche Badewanne müssen und sollen wir jedoch dennoch nicht verzichten. Immerhin gibt es nichts Schöneres, als in hauseigenen Spa zu verweilen. 

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