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8 Dinge, die es früher in jedem Haushalt gab, die wir heute vermissen

Manche Haushaltsgegenstände aus der Vergangenheit würde sich heute jeder in der Küche wünschen. Diese Dinge gibt es heute nicht mehr.

© IMAGO/ Panthermedia

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Wie oft sollte man im 2-Personen-Haushalt putzen?

In einer Welt, die sich im rasanten Tempo verändert, ist es leicht, sich im Heute zu verlieren und das Gestern zu vergessen. Doch fürchte nicht! In diesem Artikel tauchen wir gemeinsam in eine Zeitkapsel ein und reisen zurück zu den Schätzen, die einst jedes Heim bereicherten. Wir werden staunen, schmunzeln und vielleicht sogar ein bisschen wehmütig werden. Bereite Dich darauf vor, eine faszinierende Entdeckungsreise durch die Haushalte von früher zu begehen. Damals gab es Haushaltsgegenstände, die heute niemand mehr kennt, aber, die wir gut gebrauchen könnten.

Dinge aus der Vergangenheit: Diese 8 Gegenstände gab es in jedem Haushalt 

Ich werde im Januar 30 Jahre alt und habe somit schon ein paar Gegenstände, die für mich früher völlig normal waren, durch moderne Dinge austauschen sehen. Da gab es beispielsweise die Kassetten von Bibi Blocksberg oder das Telefon, welches bei uns auf einer Anrichte im Flur stand. Für meine Recherche wollte ich jedoch tiefer in die Vergangenheit tauchen und Dinge finden, die es heute so nicht mehr gibt. Auf diese 7 Gegenstände bin ich dabei gestoßen: 

1. Milchkanne

In vergangenen Zeiten war die Milchkanne ein essenzielles Gefäß im Haushalt. Häufig aus Aluminium oder Edelstahl gefertigt, diente sie nicht nur zur Aufbewahrung, sondern auch zum Transport der frisch gemolkenen Milch. Oftmals wurden die Milchkannen frühmorgens vor die Haustür gestellt, um von Milchlieferanten befüllt zu werden. Im Gegensatz zu den heutigen Tetra-Pak-Verpackungen hatten Milchkannen den Vorteil, dass sie wiederverwendbar und somit umweltfreundlicher waren.

Zudem hielt die Metallkanne die Milch auf natürliche Weise kühl und bewahrte oft besser den frischen Geschmack, da sie nicht so starkem Licht ausgesetzt war, wie es bei durchscheinenden Tetra-Paks der Fall ist. Der robuste Aufbau der Kanne schützte zudem vor Beschädigung und Verschüttung.

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Milchkannen waren früher aus Porzellan oder Metall gefertigt. Foto: imago images/robertkalb photographien

2. Kochkiste 

Bei dem ersten Gegenstand handelt es sich um eine Holzbox, die Frauen in den 1920er Jahren dabei half, sich zu emanzipieren. Die Kochkiste wurde nämlich nicht nur verwendet, um Brennstoff zu sparen, sondern um berufstätigen Frauen den Haushalt zu erleichtern. So konnten diese vor der Arbeit das Essen aufkochen und den Topf mit dem Essen in die Kochkiste stellen. Da die Box mit Stroh gefüttert war, war eine gute Isolation möglich. Die Hitze staute sich und das Essen konnte zu Ende garen. Kamen die Männer mittags nachhause, war das Essen nicht nur fertig, sondern immer noch warm. 

3. Taschenspucknapf 

Der blaue Heinrich, wie der Gegenstand auch genannt wird, diente in den 1920er Jahren der allgemeinen Sicherheit und wurde überwiegend im Freien benutzt. So wurde der Taschenspucknapf dafür genutzt, um infektiöse Spucke aufzufangen und somit die Verbreitung von Tuberkulose zu verhindern. Der blaue Heinrich hatte nicht ohne Grund eine kräftige Kobalt-Färbung. Dadurch konnte nämlich kein anderer den Speichel, der sich im Gefäß befand, sehen. 

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4. Absinth-Löffel 

Der Absinth-Löffel war ursprünglich als ein Heilmittel gedacht. Obwohl Absinth bereits im Jahr 1915 verboten wurde, stieg die Beliebtheit immer weiter an. Besonders in Berlin wurde in Bars und Diskotheken das Getränk in Unmengen unter der Ladentheke verkauft. Dabei handelt es sich um einen starken Alkohol aus Wermut, Anis und Fenchel.

Der Absinth-Löffel war trotz des Verbotes sehr beliebt. Getty Images/ Bloomberg / Kontributor Foto: Bloomberg via Getty Images

In Deutschland wurde er erst wieder im Jahr 1998 zugelassen. Da der Geschmack sehr bitter ist, wurde vor 100 Jahren mit Zucker etwas nachgeholfen. Der Löffel wurde also auf das Glas gelegt, dann ein Stück Zucker draufgelegt und angezündet. Der Zucker verbrannte und der karamellisierte Zucker tropfte in das alkoholische Getränk. 

5. Bohnenschneider 

In den 1960er-Jahren fand man in allen Küchen einen sogenannten Bohnenschneider. Das lag daran, dass Bohnen zu dieser Zeit sehr beliebt und ein typisches Arme-Leute-Essen war. Zwar hatten die Frauen vor über 60 Jahren viel Zeit für die Essenszubereitung, das Schneiden von Bohnen war jedoch ziemlich lästig und so kam der Bohnenschneider gerade rechtzeitig. Heute sind Bohnen nicht mehr so beliebt wie damals und so kam das Gerät schnell aus der Mode. 

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6. Tropfenfänger 

Während der Tropfenfänger vor über 60 Jahren in allen Haushalten zu finden war, ist er heute fast komplett von der Bildfläche verschwunden. Da die Tischkultur in den 1960er-Jahren besonders beliebt war, wollten die Hausfrauen alles perfekt herrichten und ein Fleck auf der weißen Stoffdecke wäre ein absolutes Fiasko gewesen. Der Tropfenfänger war daher die beste Möglichkeit, da er, wie der Name bereits sagt, Tropfen abfängt, bevor Flecken entstehen.

7. Hofix 

Beim Hofix handelt es sich um einen Hosenfaltenbügler. Gerade in den 1950er-Jahren waren Hosen, die in der Mitte des Hosenbeins gefaltet waren, absolut im Trend. Damit man auch auf Reisen immer schick und dem Anlass entsprechend gekleidet war, wurde der Hofix erfunden. Erfolgreich war dieser jedoch nicht, da er zuerst vollständig abgekühlt sein musste, bevor man ihn wieder ablegen konnte. Relativ schnell wurde der Hofix daher vom zusammenschraubbaren Mini-Bügeleisen abgelöst. 

8. Reiskugel 

In der Reiskugel wurde vor über 70 Jahren loser Reis gekocht. Man schraubte dafür den Verschluss auf, packte den Reis hinein und ließ ihn in heißem Wasser kochen. Somit gab es, nicht wie heute Unmengen Abfall durch die Reisbeutel. Der Nachteil war jedoch die lange Kochzeit. 

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Dieser Artikel wurde teils mit maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.