Aldi hat sich für die EM eine echte Besonderheit ausgedacht: Der Discounter gibt den Kund:innen zu jedem Einkauf ein paar Gratis Produkte, sogenannte Emojis. Die Emojis sind echte Sammlertücke, man kann sie sich in den Raum stellen oder mit ihnen spielen. Doch Aldi-Kund:innen fühlen sich durch die Spielzeuge verarscht.

Die Aldi-Emojis: 20 Charaktere – Theoretisch.

Aldi gibt derzeit zu jedem Einkauf ein paar kleine Plastikfiguren an die Kund:innen heraus. Diese sind vor allem für Kinder und Sammler:innen bestimmt. Es gibt insgesamt 20 Figuren, die ganz nach dem Thema Fußball-EM gestylt sind. So gibt es beispielsweise folgende Charaktere:

  • Rollandinho – Der goldene Fußball.
  • Mc Trophy – Die Teamtrophäe mit Groove.
  • Wursty – Die knackige Belohnung.
  • Goaldi – Die pure Euphorie.
  • Zorni – Der wütende Wirbelsturm.

Was ist das Problem mit den Emojis?

Eine sehr schöne Idee, die Aldi da hatte. Die Emojis tragen zur Kund:innenbindung bei und sollen vor allem die junge Zielgruppe ansprechen. Wie wir alle wissen, sind die Kinder von heute die Einkaufenden von morgen. Soweit, so gut.

Doch leider schafft Aldi mit den Emojis genau das Gegenteil. Die Wirtschaftswoche berichtete bereits, dass die Emojis in Städten wie Köln bereits jetzt immer ausverkauft sind. Das scheint für die meisten Kund:innen eine wahrhaft herbe Enttäuschung zu sein. Gerade auf Facebook wird das Thema gerade heftig diskutiert. Aldi-Kund:innen sagen beispielsweise: „Echt schade, das trotz noch immer laufender Aktion keine Emojis mehr in den Filialen zu finden sind. Unsere Kinder haben sich so gefreut darauf und jedesmal gibt’s ne Enttäuschung“ So droht die Kund:innenbindungsaktion tatsächlich eher nach hinten loszugehen.

Aldi hat sich bereits dafür entschuldigt, dass es so wenige Emojis in den Filialen gibt. Doch die große Frage bleibt dennoch bestehen: Warum wirbt Aldi mit Werbeartikeln, die schon Wochen vor Ende der Aktion ausverkauft sind? Und warum stellt der Discounter keine Hinweisschilder auf, wenn die Emojis nicht mehr da sind?