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Videokonferenzen sind unfassbar anstrengend und machen müde. (Photo: ) Source: istock/fizkes

Videokonferenzen: Darum wirst du ständig müde

Videokonferenzen können ganz schön müde machen. Wir verraten dir, woran das liegt & wie du dich selber wieder wach rüttelst

Tägliche oder wöchentliche Videokonferenzen sind seit der Corona-Pandemie standard. Schüler, Studenten und Berufstätige hängen täglich stundenland vor zoom, skype und Co. und versuchen dort ihrer Arbeit nachzugehen. Weil die häufig nicht schläfrig genug macht, helfen die Video-Meetings noch einmal kräftig nach. Viele haben Konzentrationsprobleme und werden bei Videokonferenzen ständig müde. Wir zeigen dir, woran das liegt.

1. Worte allein sind langweilig

Kommunikation besteht aus viel mehr als Worten. Gesten, wie mit den Händen zu wedeln oder kurz einzuatmen, um jemanden zu unterbrechen, gehören einfach dazu. Besonders bedeutsam ist Augenkontakt, der bei Videokonferenzen leider komplett untergeht. Intime und ausdrucksstarke Gespräche gehen anders.

Dabei sind die nonverbalen Eindrücke extrem wichtig. Schließlich dienen auch die dazu, den Zuhörer und Sprecher im Flow zu halten und vor allem die Konzentration zu bewahren. Stattdessen siehst du dein Gegenüber meist nur ab den Schultern, bei einer schlechten Internetverbindung auch gerne mal komplett verpixelt. Um der Müdigkeit zu entkommen und trotz Quarantäne im Flow zu bleiben musst du dich besonders konzentrieren.

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Multitasking ist für dein Gehirn ein Marathon.(Photo: Estrada Anton)

2. Multitasking ist anstrengend 

Videokonferenzen mit mehreren Teilnehmern sind besonders anstrengend. Durcheinanderreden und Unterbrechungen sind nicht nur für die Ohren nervig. Auch die Augen wissen gar nicht mehr, wo sie zuerst hinschauen sollen, weil es ständig aus einer anderen Kachel schallt. 

Sie wandern dabei hin und her, versuchen die Person zuzuordnen, um ihr wenigstens ein bisschen Aufmerksamkeit zu schenken, während die neuen Infos aufgenommen und eingeordnet werden wollen. 

In dem Durcheinander zwischen den einzelnen Aufmerksamkeitsspots ist das Gehirn schnell überfordert, du wirst müde und der Fokus ist weg. Damit dir so etwas nicht allzu häufig passiert, gibt es einige Dinge, die sich vielleicht in den Konferenzalltag integrieren lassen.

altes Telefon
Old School und ohne Internetempfang. Dafür aber auch ohne Ablenkung.(Photo: BrAt82)

3. Good old Telefon

Um dich den vielen verschiedenen Eindrücken nicht auszusetzen, reichen auch Telefonkonferenzen ohne Video. Zwar ist es auch hier schwierig, die Personen auseinanderzuhalten, allerdings fällt zumindest eine Ablenkung schon mal weg. Einfache Gespräche über das Telefon sind natürlich am besten. Hier kannst du dich von Beginn an darauf einstellen nur auf die Stimme zu achten. 

4. Spazieren gehen hilft beim denken

Wenn du die Möglichkeit hast, dich während einer Konferenz etwas zu bewegen, dann solltest du das unbedingt tun. Bei Bewegung bekommt der Körper mehr Sauerstoff, was die Denkleistung erhöht. Sogenannte „Walking Meetings“ schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie erhöhen die Kreativität und reduzieren den Stress. Warum besonders zu Corona-Zeiten Bewegung so wichtig ist und wie viel du eigentlich brauchst, erfährst du hier. 

Weitere gute Video-Alternativen? 

Wenige Tassen Kaffee am Tag sind gesund und machen dich pünktlich zur Videokonferenz munter. Wenn du deine Konzentration anders hochhalten möchtest, haben wir diese zehn Alternativen ohne Koffein für dich gesammelt. Auch einige Brain Foods können bei Durchhängern und in müden Phasen helfen.


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