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Analsex Schmerz: Wie schlimm ist es wirklich?

Analsex kann schmerzhaft sein, muss er aber nicht. Habe keine Angst: Mit unseren 5 Tipps tuts nicht weh, sondern gut.

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Schmerzen beim Analsex? Mit diesen Tipps weißt du, was auf dich zukommt. (Credit: Unsplash)

Bloß nicht drüber sprechen! Selbst bei den erfahrensten Frauen und den offensten Freundschaften ist Analsex noch immer ein kleines Tabu. Dabei haben die meisten Menschen brennende Fragen. Allen voran: Hat man beim Analsex Schmerzen? Gute Frage! Wir haben die Antwort für euch.

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Viele Frauen berichten von Angst vor dem ersten Mal Analsex. Und trotzdem scheint es die Menschen auf der ganzen Welt zu reizen: Die Hälfte aller Frauen gibt laut Studien an, ihn bereits durch die Hintertür eintreten lassen zu haben. Nicht umsonst ist Analsex eine der beliebtesten Kategorien bei sämtlichen Pornoseiten – eine ganz normale Sexpraktik also, vor der man keine Angst haben sollte.

Bedenklich wird aber tatsächlich die Frage nach den Schmerzen beim Analsex. In weiteren Studien gibt die Hälfte aller Frauen an, den ersten Hintertürverkehr abbrechen zu müssen, da es ihnen zu schmerzhaft war. Das muss aber nicht sein, denn wenn ihr es richtig macht, wird das Erlebnis zur wahren Wonne!

1. Erstmal üben.

Der After hat eine viel engere Öffnung als die Vagina. Kein Wunder, dass viele Frauen Schmerzen verspüren, wenn sich da ein fleischliches Ungetüm seinen Weg hindurch bahnt. Übung muss sein, denn nur so kannst du selbst einschätzen was und wie viel geht.

Was du für Analsex Übungen brauchst:

  • deine oder seine Finger
  • eventuell einen Butt-Plug
  • Gleitgel. Sehr viel Gleitgel.

Wenn du das erste Mal deinen Po stimulierst, wird sich das ungewohnt und fremd anfühlen. Fange also langsam an und nimm erst einmal den einen Finger zur Hilfe. Wenn du da hinten etwas gedehnt bist, kannst du auch den zweiten hinzunehmen oder einen kleinen Butt-Plug einführen. Merke: Alles kann, nichts muss. Ruhig atmen & entspannen ist die oberste Devise.

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Bevor du mit dem echten Analsex beginnst, solltest du dich ein wenig weiten.

2. Keinen Gefallen tun

Analsex kann tatsächlich schmerzhaft sein, wenn du es nicht wirklich willst. Keine Frau sollte sich dieser besonderen Art des Verkehrs hingeben, nur weil er sie darum bittet. Wenn es dir komisch vorkommt oder du gar Angst davor hast, dann wird es für euch beide kein schönes Erlebnis. Nur wenn du locker bist und tatsächlich neugierig auf das, was passieren wird, ist Analsex ein schönes Gefühl.

3. Zeit mitbringen

Eine der wichtigsten Regeln, um beim Analsex keine Schmerzen zu haben, ist der Zeitfaktor. Rein, raus und fertig ist hier nicht. Analsex ist kein Quicky, sondern ein langsames Unterfangen, das deine komplette Aufmerksamkeit benötigt. 

Bei den allermeisten Frauen läuft es nämlich nicht wie im Pornofilm, wo die Darsteller bereits viele Jahre im Training sind und sich fernab der Kamera auf ihren Einsatz vorbereitet haben. Der Schließmuskel des Afters will lange liebkost, vorbereitet und geöffnet werden, bevor ein Penis eindringen kann. Nehmt euch also Zeit dafür, um euch (vor allem dich) in die richtige Stimmung zu bringen.

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Beim Analsex ist es besonders wichtig, dass du ihm sagst, was du willst.

4. Den Ton angeben

Und wieder müssen wir auf die beliebten Pornofilmchen hinweisen: So, meine Lieben, sollte Analsex nämlich im echten Leben nicht aussehen. Gerade beim Eindringen des Mannes ist es das Wichtigste, dass die Frau Geschwindigkeit und Härte vorgibt. Sobald du einen Schmerz spürst, stoppst du ihn und ihr fangt langsamer noch einmal von vorne an. Das wilde Geklatsche in der Doggy-Stellung ist nur was für(sehr weit) Fortgeschrittene.

5. Ekel ist Fehl am Platze

Sei dir darüber bewusst, dass der Penis beim Herausholen etwas dreckiger sein könnte als noch beim Reinstecken. Das ist ganz natürlich und nicht schlimm, doch für viele ist es ein Grund dafür, es mit Analsex gar nicht erst zu versuchen.

Trotzdem ist ein wenig Anal Prep sehr wichtig, vor allem für dein persönliches Wohlbefinden. Verrichte dein großes Geschäft am besten einige Stunden, bevor du den Analsex planst. Duschen ist absolute Pflicht. Dabei kannst du deinen Enddarm entweder mit dem Finger waschen oder gar eine Analdusche verwenden.

6. 45-Grad Regel

Endlich geht es bei euch beiden zur Sache. Auch wenn du deinen After bereits mit deinen Fingern oder einem Butt-Plug gedehnt hast, kann Analsex noch immer schmerzhaft sein. Wende nun die 45 Grad-Regel an, um eure Körper so entspannt wie möglich zu vereinen. 

Die 45 Grad-Regel besagt, in welchem Winkel er am besten in dich eindringen sollte. Dafür ist eine abgewandelte Art der Doggystellung perfekt: Die Matterhorn-Stellung. Dabei kniest du dich breitbeinig auf das Bett, unter deinen Armen ist ein Stapel Kissen aufgetürmt. So zeigst du ihm dein Hinterteil im idealen Winkel, um schmerzlos eindringen zu können. Diese ist übrigens auch eine tolle Stellung für ungleich große Paare.

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Ein Kondom zu tragen hat beim Analsex einige Vorteile.

7. Kondom ist leider Pflicht

Mit dem Kondom ist Sex oft weit weniger befriedigend als ganz nackig. Klar, manchmal ist es gut, um den Orgasmus hinauszuzögern, aber sonst nutzen wir es eher ungern. Beim Analsex ist es aber einfach unumgänglich. Nicht nur sexuelle übertragbare Krankheiten, wie die nur schwer erkennbaren Chlamydien oder HIV können durch Analsex übertragen werden. Auch Stellungswechsel, die von Anal-auf Vaginalverkehr abzielen, erfordern einen Kondomwechsel, sodass keine Bakterien übertragen werden.

Wer nämlich von anal zu vaginal oder gar oral wechseln möchte, der sollte den nackten Penis gründlich waschen. Die Bakterien, die sich im Anus tummeln, sind einfach zu aggressiv für die empfindlichen Schleimhäute der Vagina und des Mundes.

Schmerzen beim Analsex müssen nicht sein

Zählt Analsex für dich schon zu schmutzigem Sex? Analsex muss weder ein Tabuthema sein, noch ist es schmerzhaft - man muss es nur richtig angehen. Angst vor Schmerzen sollte nämlich keineswegs ein Grund für schlechten Sex sein. Mit unseren 8 Tipps kommst du auch beim Analsex auf deine Kosten.