Fernbeziehungen sind ein Übel. Sich nur an den Wochenenden zu sehen, steigert zwar bei vielen die Vorfreude aufeinander. Längere Trennungen ziehen sich aber schmerzlich lange. Die Vorfreude klingt irgendwann ab und die Phasen ohne Sex nehmen ungesunde Längen an. Der Solo-Einsatz ist zwar eine, aber nicht die beste Lösung. Eine Fernbeziehung und Sex lassen sich nämlich besser vereinbaren, als ihr vielleicht denkt. Alles was ihr braucht, ist ein wenig Kreativität und die richtige Technik.

Nur weil ihr euch nicht berühren könnt, müsst ihr nicht komplett auf Sex verzichten. Wir zeigen euch ein paar Möglichkeiten, die euer Sexleben am Laufen halten.

Sexting im Bett
Sexting will gelernt sein. Foto: istock/skynesher

1. Vorspiel? Sexting!

Beim Sexting könnt ihr parallel schnell hin und her schreiben oder immer mal wieder eine kleine versaute Botschaft zwischendurch schicken. Für Fernbeziehungen sind sie enorm wichtig. Versaute Nachrichten sind das einfachste Mittel, um die Stimmung ständig am Kochen zu halten.

Eine schöne Alternative sind handgeschriebene Liebesbriefe. Die kommen zwar nicht so schnell an, sind aber definitiv romantischer. Erotikgeschichten lesen sich übrigens auch auf Papier einfach schöner.

Übrigens: Hier haben wir ein paar Sexting-Tipps für euch gesammelt.

2. Telefonsex, aber bitte mit Video

Bei Sex und Fernbeziehungen denken wir oft an den alten Klassiker Telefonsex. Was vor Urzeiten vielleicht der heißeste Shit war, ist heute etwas gewöhnungsbedürftig, wenn nicht sogar überholt. Da ist es oft leichter, das Video anzumachen, um sich nicht allzu albern vorzukommen. Das klingt erst einmal gewagter, ist aber tatsächlich viel einfacher als in ein Handy zu stöhnen.

Außerdem hat das Masturbieren vor dem Partner ein paar wichtige Vorteile.

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Pornos schaut fast jeder gerne. Warum dann nicht auch als Paar? Foto: Unsplash/Charles Deluvio Credit: Unsplash/Charles Deluvio

3. Pornoabend

Für Freunde gibt es Netflix Teleparty, für Paare aber leider keine PornHub– oder Cheex Sexparty. Weil das Schauen die fehlende Intimität eurer Fernbeziehung trotzdem ausgleicht, legen wir es euch dennoch ans Herz. Immerhin gibt es Videochats.

Noch keine passende Pornoseite gefunden? Dann können wir dir Cheex empfehlen.

4. Toys mit Fernbedienung

Sextoys können Beziehungen wieder Leben einhauchen. Besonders solche mit Fernbeziehungen. Das funktioniert, weil es mittlerweile alle möglichen Vibratoren mit Fernsteuerung gibt. Außerdem können einige synchronisiert werden, zum Beispiel mit anderen Toys oder mit Musik.

Von Amorelie gibt es zum Beispiel den Lush 3 🛒.

5. Kuss-Simulator für die hoffnungslos Verzweifelten

Verzweifelte Zeiten, verzweifelte Mittel. Kuss-Simulatoren gibt es auch als Smartphone-Aufsatz. Im angesteckten Silikonkissen sind Sensoren, die die Berührung der Lippen an das Partnergerät weiterleiten. Wir haben es zwar nicht getestet, es soll aber in Echtzeit passieren.

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Sex ist auch in einer Fernbeziehung wichtig, aber nicht alles. Foto: Getty Images/ Westend61 Credit: Getty Images/ Westend61

Eine Fernbeziehung ist mehr als Sex

Wenn es ein Beziehungsmodell gibt, das zeigt, dass Sex nicht das Wichtigste ist, dann ist es eine Fernbeziehung. Nähe dagegen ist für eine Beziehung unerlässlich. Das Körperliche macht nur einen Teil davon aus. Deswegen sind regelmäßige Nachrichten und liebevolle Texte, aber auch das Teilen von Gedanken und Gefühlen umso wichtiger.

Sex ist also kein Beziehungsgarant. Genauso solltet ihr an die Sache auch rangehen. Aus der Ferne wird es nie so gut wie zusammen. Euch Großes von den Sextreffen zu erhoffen, kann der Beziehung im Nachhinein sogar eher schaden. Nehmt es stattdessen mit Humor. Richtig schief gehen kann nichts, solange ihr beide Spaß daran habt.

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