5 Insider-Tipps, wie du trotz Schnee und Eis in Berlin noch sicher und vielleicht sogar einigermaßen pünktlich von A nach B kommst.

Die kommende Woche wird Deutschland ein seit Jahrzehnten nicht dagewesenes Spektakel über sich ergehen lassen müssen. Viele haben schon nicht mehr daran geglaubt, aber Eis, Schnee und Minusgrade im zweistelligen Bereich stehen uns bevor. 

Schnee- & Coronachaos in Berlin: Was tun?

Schnee ist zwar wunderhübsch, sorgt aber gerade in deutschen Städten nur selten für Freude. Vielmehr bangen wir alle schon dem gefürchteten Verkehrschaos der Stadt entgegen. Wir haben einige Tipps für dich, wie du trotz Schnee und Eis in Berlin noch sicher und vielleicht sogar einigermaßen pünktlich von A nach B kommst.

1. Bleibt zuhause

Der erste und wichtigste Tipp in der Pandemie: Bleib halt einfach bei dir zuhause. Politiker:innen reden sich schließlich nicht umsonst seit Monaten den Mund fusselig oder verschärften die Lockdownregeln zum Spaß. Überlege dir vor jedem anstehenden Ausflug ganz genau, ob du auch wirklich dahin muss, oder nicht. Wenn das jeder in Berlin oder auch anderen Städten tun würde, wären die Straßen bei weitem nicht so verstopft und undurchdringbar.

2. Öffentliche Verkehrsmittel

Natürlich kommen wir auch in Zeiten von Corona nicht drumherum Busse und Bahnen zu nutzen, um zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Spazierengehtreffpunkt zu gelangen. Doch die stickigen Bahnwaggons sind immer auch mit einem kleinen Risiko verbunden. Vor allem, wenn es viele Menschen auf einmal sind und man sehr lange dort ausharren muss. An die Hygiene Etiquette sollte man sich also ohnehin halten. Wir haben drei weitere Tipps, wie ihr die Bahnen in Berlin überwindet:

  • Bahn statt Bus

Halte dich während des Schneechaos lieber an Schienen als an Trams und Busse, die sich teilweise durch den Straßenverkehr kämpfen müssen. Früher oder später wird die Stadt an der einen oder anderen Stelle im Stau versinken. Das kann dir mit S- und U-Bahn nicht so schnell passieren.

  • Informiere dich

Während des Schneechaos werden immer wieder vereinzelt Züge und Bahnen ausfallen müssen. Bis jetzt sind nur Langstreckenzüge, beispielsweise zwischen Berlin und Hambrg betroffen. Aber auch innerhalb der Stadt kann das passieren. Um also nicht umsonst lange Zeit in der Kälte warten zu müssen, informiere dich zuvor über die BVG-App oder andere Anbieter, ob und wann die Bahnen kommen.

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Auch dieses Jahr werden Autofahrer wieder große Teile ihres Morgens mit Scheibenkratzen verbringen.(Photo: imago/Christian Schroth)

3. Auto

Leidenschaftliche Autofahrer werden selbst beim größten Schneechaos ihren fahrbaren Untersatz nur sehr schwerlich Zuhause lassen können. Wenn du unbedingt weiterhin Autofahren willst, dann achte wenigstens auf drei Dinge:

  • Leihautos

Autovermietungen bieten oft verschiedene Modelle an. Leih dir lieber ein Modell, das du bereits gefahren bist und keine bösen Überraschungen bereithält.

  • Eigene Autos

Wer dieses Jahr zu knauserig war, um sich Winterreifen aufziehen zu lassen, der sollte sich mit seinem Auto nirgendwo hinbewegen.

  • Fahrgemeinschaften

Das Prinzip der Fahrgemeinschaft ist noch älter als das Auto selbst. Trotzdem tun wir das nur selten. Vielleicht fragst du mal in deiner Nachbarschaft oder auf deinem Arbeitsplatz herum, ob ihr eine Fahrgemeinschaft gründen wollt. Dann müssen weniger Leute die ohnehin zu vollen Busse und Bahnen verstopfen.

Das Unternehmen Berlkönig erledigt genau das für dich. Das ist eine Mischung aus einem Taxi und einer Mitfahrgelegenheit. Du kannst das Auto einfach per App rufen und es bringt dich hin, wo du willst.

4. Fahrrad

Berlin ist eigentlich eine sehr fahrradfreundliche Stadt und deswegen ist der Drahtesel ohnehin eine gute Idee, wenn in der Coronazeit die Bahnen gemieden werden wollen. Allerdings werden die Fahrradwege und Bürgersteige der Stadt aller Wahrscheinlichkeit nach mit Eis zugefroren sein. Die Berliner Stadtverwaltung hat jedes Jahr aufs Neue große Probleme damit, schnell genug die Bürgersteige mit Streusalz zu streuen. Es ist also unbedingte Vorsicht geboten.

Übrigens: Wie wir wissen ist der Gebrauch von Streusalz eigentlich ein Umwelt-No-Go. Das Salz trocknet die Natur aus und lässt sich nur schwerlich aus den Städten wieder entfernen. Es gibt aber bereits Gegenbewegungen, die nach Alternativen suchen. Unter anderem wird gerade ein Pilotprojekt getestet, das Gurkenwasser statt Streusalz in Berlin–Brandenburg verstreut. Fürs Erste scheint es Wunder zu wirken.

Informiere dich über die Corona-Einschränkungen in Deutschland.

5. zu Fuß

Einfach zu deinem Ziel zu spazieren ist wohl der sicherste Weg, um von A nach B zu gelangen. Weder Coronaviren werden dir auf dem Weg zu nahe kommen können, noch hast du das Geschicklichkeitsproblem wie beim Fahrrad.

Was noch?

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