Griechenland ist bekannt für seine Inseln. Urlauber:innen machen sehr viel lieber auf den griechischen Inseln, als auf dem Festland Urlaub. Das liegt an den traumhaften Stränden, dem mediterranen Klima und der berühmten Architektur. Wenn du dich nicht entscheiden kannst, welche Insel du besuchen möchtest, ist Inselhopping in Griechenland vielleicht etwas für dich. Wir zeigen dir, worauf du achten musst und wie du deine perfekte Route findest.

Inselhopping in Griechenland: Reisebüro oder selbst organisieren?

Beim Inselhopping – egal in welchem Land – kommt es vor allem auf eine gute Organisation an. Entweder du buchst bei einem Reiseunternehmen, gehst ins Reisebüro oder planst deinen Urlaub selbst. Ersteres hat den Vorteil, dass du dir viel Zeit und Mühe sparst und dich auf den reibungslosen Ablauf weitestgehend verlassen kannst. Wenn du deine Reise selbst planst, steht viel Vergleichen, Recherchieren und Buchen auf dem Programm. Dafür kannst du dir all das angucken, was du möchtest und Stationen auslassen, die dich nicht interessieren.

Wir geben dir Tipps für den Fall, dass du deine Route frei buchen möchtest. So wirst du sicher nichts vergessen und holst das meiste für einen unvergesslichen Urlaub auf den griechischen Inseln heraus.

Strand Frau
Griechenland hat über 3000 Inseln. Foto: getty images/ Melissa Tse

Inselhopping in Griechenland: In diesen Regionen kannst du reisen

Wenn du gerne Inselhopping in Griechenland machen möchtest, solltest du dich gut mit den griechischen Inseln und ihrer Lage auskennen. Denn alles in allem gibt es über 3000 Inseln – das kann schnell ins Chaos führen. Wichtig ist daher zu wissen, dass die Inseln in Gruppen eingeteilt sind, innerhalb derer es sich lohnt zu reisen. Wir stellen dir die Inselgruppen mit den passenden Reiserouten vor.

1. Die Dodekanes

Die Inselgruppe der Dodekanes liegt im Südosten des Festlandes. Besonders bekannt sind die Inseln Rhodos und Kos. Neben diesen beiden Klassikern solltest du beim Inselhopping aber unbedingt auch die Inseln Symi, Karpathos und Lipsi besuchen. Die Fähren zwischen den Inseln fahren sehr regelmäßig und brauchen kaum länger als zwei Stunden. Eine tolle Route, die du problemlos innerhalb der Dodekanes machen kannst, ist beispielsweise Kos – Symi – Rhodos – Karpathos. Wir würden dir für jede Insel etwa zwei bis drei Tage empfehlen. So hast du genug Zeit alles zu erkunden, auf der anderen Seite aber auch ausreichend Abwechslung. Fürs Inselhopping auf den Dodekanes solltest du also etwa zehn Tage einplanen.

2. Die Ionischen Inseln

Zu den Ionischen Inseln gehören unter anderem Korfu, Lefkada, Kefalonia und Zakynthos. Genau diese relativ bekannten Inseln machen auch schon die perfekte Reiseroute aus. Die Inseln, die an der Westküste des griechischen Festlandes liegen, solltest du von Norden nach Süden oder Süden nach Norden abreisen. Wenn dich die bekannten Orte nicht so sehr reizen, kannst du natürlich auch unbekanntere Inseln wie Paxos oder Ithaki bereisen. Dort hast du sicher mehr Ruhe als auf Korfu.

Korfu lockt Wanderer wie Sonnenanbeter.. © Todoran Andrei/Shutterstock.com
Korfu ist die bekannteste der Ionischen Inseln. Foto: © Todoran Andrei/Shutterstock.com

3. Die Kykladen

Die Kykladen sind vielleicht die beliebteste Inselgruppe, denn zu ihnen gehören Inseln wie Santorini, Paros und Mykonos. Aber auch diese Inselgruppe hat sehr viel mehr zu bieten. So solltest du dir zum Beispiel auf keinen Fall die unbekannteren Inseln wie Andros, Tinos, Giaros, Sikinos, Kythnos und Serifos entgehen lassen. Eine Route, die kurze Fahrtwege und viele Inseln verbindet, ist Andros – Mykonos – Naxos – Paros – Sikinos – Santorini. Zwischen vielen Inseln beträgt die Fahrtzeit nur etwa 45 Minuten. Die längste Reisezeit ist zwischen Paros und Sikinos und beträgt etwa vier Stunden. Es sind also alles keine großen Entfernungen.

4. Die Sporaden

Die Inselgruppe der Sporaden ist am unbekanntesten, aber nicht weniger sehenswert. Sie liegt im Nordosten vom griechischen Festland, unterhalb von Thessaloniki. Zu den Sporaden gehören beispielsweise Alonnisos, Skiathos, Skopelos, Skyros. Die Inseln kannst du genau in dieser Reihenfolge bereisen. Dich erwarten genau wie auf den anderen griechischen Inseln traumhafte Strände, gutes Essen und schöne Architektur, aber deutlich weniger Tourist:innen.

Übrigens: Alle Fährverbindungen kannst du ganz einfach mit „Let’s Ferry“ buchen, dort gibt es sogar die Möglichkeit Inselhopping anzugeben, sodass du eine ganze Route planen und buchen kannst.

Griechenland beliebte Reiseziele
Die charakteristische Architektur hast du nicht nur auf den bekannten Inseln. Foto: Scopio via canva

Inselhopping: Reisen mit System

Natürlich brauchst du beim Inselhopping ein bisschen mehr System und Organisation, als wenn du einen All-Inklusive-Urlaub auf einer Insel buchst. Du solltest vorher festlegen, zu welchem Flughafen du fliegst und von welchem du wieder abfliegst. Am besten eignen sich dafür natürlich große Inseln oder Städte im Festland. Die Fähren kannst du vorher buchen, musst du aber nicht. Gerade bei den kurzen Strecken fahren die Fähren regelmäßig und sind sehr günstig. So erhältst du dir die Flexibilität. Wenn du einen groben Plan und ansonsten Lust auf Spontanität und Abenteuer hast, ist Inselhopping in Griechenland genau das richtige für dich.

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