Die Kanaren sind ein absolutes Traumziel für viele Deutsche. Meistens bereist man allerdings nur eine oder höchstens zwei der sieben Inseln, die eine eigene Verwaltung haben. Wir zeigen dir, wie du mit Inselhopping auf den Kanaren in zwei Wochen alle sieben Inseln bereisen kannst und so in kürzester Zeit ganz viel zu sehen bekommst.

Inselhopping auf den Kanaren: Organisation ist die halbe Miete

Beim Inselhopping – egal in welchem Land – kommt es vor allem auf eine gute Organisation an. Entweder du buchst eine vorgeplante Reiseroute von einem Reiseunternehmen oder du planst deinen Urlaub selbst. Ersteres hat den Vorteil, dass du dir viel Zeit, Mühe und unter Umständen auch Ärger sparst und dich auf den reibungslosen Ablauf weitestgehend verlassen kannst. Wenn du deine Reise selbst planst, steht viel Vergleichen, Recherchieren und Buchen auf dem Programm. Der Vorteil dabei ist allerdings, dass du deine Route komplett frei gestalten kannst und flexibler bist.

Wir geben dir Tipps für den Fall, dass du deine Route frei buchen möchtest. So wirst du sicher nichts vergessen und einen unvergesslichen Urlaub auf den Kanaren haben.

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Deine eigene Route zu buchen, braucht viel Planung. Foto: Getty Images/ Tom Werner

Mit dem Flugzeug auf eine der großen Inseln

Deine Reise startet am Flughafen. Du kannst von fast allen großen, deutschen Flughäfen die vier größten Inseln – Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote – per Flugzeug erreichen. Einige Flüge aus ausgewählten Städten bringen dich sogar nach La Palma. Von dort gehen allerdings nur sehr wenige internationale Flüge aus, weshalb du die Insel nicht als letzte Station deiner Inselhoppingtour einplanen solltest. Suche dir also deine liebste größere Insel aus, die du per Flugzeug erreicht und buche am besten auch direkt drei bis vier Tage Hotelaufenthalt dazu. Diese Insel wird deine erste Station sein.

Von Insel zu Insel oder ein festes Basislager…

Beim Inselhopping auf den Kanaren gibt es zwei Möglichkeiten zu reisen. Entweder du buchst tatsächlich nur auf jeder Insel einen drei bis viertägigen Aufenthalt und ziehst dann immer weiter oder du schlägst auf einer Insel dein Basislager auf. Der Vorteil an den kanarischen Insel ist nämlich, dass sie sehr dicht beieinander liegen. Von Lanzarote bis Gran Canaria braucht man zwei Stunden, während man von Lanzarote bis Fuerteventura nur 25 Minuten braucht. Von Lanzarote bis zur kleinen Insel El Hierro sind es etwa drei Stunden.

Wenn du also gerne Tagestrips machst, bietet es sich an, ein Basislager auf einer Insel zu haben und dann Tag für Tag auf eine andere Insel zu reisen.

Inselhopping auf den Kanaren mit System

Um dein Inselhopping auf den Kanaren perfekt zu planen, bietet die Tourismusseite der Kanarischen Inseln ein sehr praktisches Tool an, das dir ermöglicht, deine Reise präzise zu planen. Wir würden dir empfehlen, die Inseln entweder von Westen nach Osten oder von Osten nach Westen zu bereisen. Querbeet macht wenig Sinn, ist teurer und verbraucht mehr Ressourcen, was Flugzeug und Fähre angeht.

Ein plausible Route wäre zum Beispiel: La Graciosa – Lanzarote – Fuerteventura – Gran Canaria – Teneriffa – La Gomera – La Palma – El Hierro. Wenn du für die kleinen Inseln etwa einen Tag und für die großen drei Tage einrechnest, kommst du auf sieben Inseln in circa 14 Tagen.

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Die Kanarischen Inseln sind über den Wasserweg nicht weit voneinander entfernt. Foto: getty images/ Ryan Brown / EyeEm

Inselhopping: Verschiedenste Natur in kürzester Zeit

Inselhopping ist auf den Kanaren besonders deshalb so schön, weil die Natur so unglaublich verschieden ist. Während La Palma zu über 40 % mit Bäumen bedeckt ist, sind Gran Canaria und Lanzarote extrem trocken und sandig. Du siehst in einer kurzen Zeit also viele verschiedene Vegetationen, die alle für sich besonders und wunderschön sind.

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