Die Wohnungssuche ist eine der härtesten Disziplinen des Lebens. Allein in Berlin kommen teilweise 200 Menschen zu einer einzigen Wohnungsbesichtigung. Kein Wunder, denn in der Hauptstadt kommen derzeit auf 1,98 Millionen Wohnungen 3,6 Millionen Einwohner:innen.

Da muss man richtig kämpfen, um an eine Wohnung heranzukommen. Und wie macht man das? Wir haben 3 Tipps für dich, die dir die Wohnungssuche hoffentlich vereinfachen und auch noch gratis sind.

1. Wohnbaugesellschaften und Genossenschaften

Gerade in Großstädten scheint es oft absolut unmöglich, an eine bezahlbare Wohnung zu kommen, die nicht allzu weit außerhalb liegt. Kein Wunder: Die Wohnungsknappheit in Städten wie Berlin, Köln, Hamburg und so weiter ist sehr real.

Bezahlbaren Wohnraum gibt es aber noch immer in sogenannten Genossenschaften. Das sind Zusammenschlüsse aus mehreren Tausend Einwohner:innen der Stadt, die über ein bestimmtes Kontingent an Wohnungen verfügen. Sollte eine dieser Wohnungen nach Auszug oder ähnlichem frei werden, wird sie innerhalb der Genossenschaftsmitglieder ausgeschrieben. Diese Wohnungen sind also gar nicht erst für die breite Öffentlichkeit verfügbar.

Einer Genossenschaft einzutreten ist gar nicht so einfach, die Plätze sind nämlich heiß begehrt. Deswegen führen viele Genossenschaften Wartelisten für neue Mitglieder. Solltest du dich auf eine solche Warteliste schreiben lassen, kann es mehrere Jahre dauern, bis man dich aufnimmt.

Übrigens: Der Eintritt in eine Genossenschaft und das Vermitteln von Wohnungen in der Genossenschaft kann mehrere Hundert bis Tausend Euro kosten. Sei dir also genau bewusst, ob sich ein Eintritt in eine Genossenschaft für dich lohnt.

2. Immer freundlich zu Vermieter:innen

Eine neue Wohnung zu finden, ist immer eine Frage des Vitamin B. Wer jemanden kennt, der jemanden kennt, der eine Wohnung zu vermieten hat, ist fein raus. Vielleicht hast auch du es schon von Freund:innen mitbekommen: Wohnungen werden vor allem unter Bekannten vermietet.

Auch du kannst davon profitieren, indem du bei deinen Vermieter:innen besonders freundlich und interessiert bist. Solltest du ein:e gut:e Mieter:in sein, wissen deine Vermieter:innen darum. Bevor du dich also mit bei einer Online-Wohnungssuche bewirbst, rufe deine jetzigen Vermieter:innen an und frage freundlich nach, ob sie dir eine andere Wohnung vermitteln können.

Immoscout24 ist eine der größten Plattformen für die Wohnungssuche in Deutschland. Foto: Immoscout24

3. Wohnungstrick von Immoscout

Immoscout24 ist eine der größten Immobilienplattformen Deutschlands. Hier findest du garantiert eine Wohnung, die zu deinen Wünschen passt, denn das Portfolio ist einfach riesig. Aber nur, weil du hier eine Wohnung findest, die zu deinen Bedürfnissen passt, heißt das leider noch lange nicht, dass du sie auch bekommst.

Immoscout und viele andere Plattformen werden nämlich von so vielen potenziellen Mieter:innen überrannt, dass die meisten Menschen hier nicht einmal einen Besichtigungstermin bekommen. Doch es gibt einen Lifehack, mit dem du die Wahrscheinlichkeit erhöhen kannst, zu Besichtigungsterminen eingeladen zu werden.

Portfolio verschicken: So gehts

Es ist eigentlich nicht schwer, sich bei Immoscout für eine Wohnung zu bewerben. Man schaut sich die Wohnung online an und schickt dann sofort dein Portfolio raus. Am besten so schnell wie möglich, damit man noch unter den ersten ist, die die Vermietenden im Mailpostfach haben. Nein, schwer ist das nicht.

Doch die Wahrscheinlichkeit, dass du die erste Person bist, die ihre Daten abschickt, ist sehr unwahrscheinlich. Wenn in einer Stadt wieder Berlin oder Hamburg lebst, sind wahrscheinlich schon mindestens 100 Menschen schneller gewesen und haben ihr Portfolio schon lange abgeschickt, bevor du das Angebot überhaupt gesehen hast. In vielen Fällen werden die Wohnungsannoncen nach wenigen Minuten schon wieder gelöscht, da bereits zu viele Zuschriften angekommen sind. Hier kommt der Lifehack ins Spiel.

Immoscout Premium für die Wohnungssuche verwenden

Wenn du dir einen Account bei Immoscout anlegst und dich mit deinem Premium-Status bei den Wohnungen bewirbst, wirst deinen potenziellen neuen Vermieter:innen eher angezeigt als die anderen, die keinen Premium-Account haben. Du landest ganz oben im Immoscout-Posteingang. Wenn du keinen Premium-Account hast, kann es sein, dass die Vermietenden dein Portfolio gar nicht erst zu Gesicht bekommen.

Wohnung suchen für umsonst

Natürlich ist der Immoscout-Premium-Account nicht kostenlos. Er kostet gut 10 € im Monat. Wer dieses Geld nicht ausgeben will, der oder die kann einen Probemonat abonnieren und ihn innerhalb der gesetzten Frist wieder kündigen. Das musst du nichts bezahlen. Meistens klappt es mit diesem Lifehack, dass du nach einem Monat einen Mietvertrag für eine neue Wohnung unterschreiben kannst.

Auch spannend für Mieter:innen:

Weitere Lifehacks?