Hunde leben schon seit mehreren Tausend Jahren an unserer Seite und sind in den meisten Fällen äußerst treue Begleiter. So kommt es dazu, dass wir manchmal annehmen, wir wüssten schon alles über unsere vierbeinigen Freunde. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Denn manchmal fragst du dich sicher auch: Vertraut mir mein Hund eigentlich? In diesem Artikel zeigen wir dir daher einige Anzeichen, die dir verraten, ob und wie sehr dein Hund dir vertraut.

An diesen 5 Anzeichen erkennst du, ob dein Hund dir vertraut

Ob mit Schwanzwedeln oder in die Augen schauen – jeder Hund drückt seine Zuneigung zu seinem Herrchen oder Frauchen etwas unterschiedlich aus. Und obwohl Hunde so treue Lebensgefährten sind, vertrauen sie nicht gleich jedem oder jeder, die oder der ihnen über den Weg läuft. Aus diesem Grund zeigen wir dir hier fünf Anzeichen, an denen du erkennen kannst, ob dein Hund dir vertraut:

1. Eine schnelle Reaktionszeit deines Hundes

Hast du schon einmal darauf geachtet, wie schnell dein Hund auf deine Befehle und Kommandos reagiert? Wenn nicht, solltest du das in Zukunft unbedingt tun, denn die Reaktionszeit deines Hundes ist in diesem Falle ein wesentlicher Indikator für sein Vertrauen zu dir.

Grundsätzlich gilt hierbei: Je schneller dein Hund auf deine Kommandos reagiert, desto mehr vertraut er dir. Am besten kannst du das testen, wenn du deinem Vierbeiner den Befehl gibst, einen für ihn völlig unbekannten Bereich abzusuchen.

Sollte dein Hund, nachdem du das Kommando erteilt hast, sofort loslaufen und den Bereich absuchen, vertraut er dir völlig. Wenn dein Hund noch zögert, mehrere Aufforderungen benötigt oder den Befehl gar nicht ausführt, vertraut er dir weniger oder gar nicht.

Hund Hand auf Kopf
Wenn du den Kopf deines Hundes berühren darfst, vertraut er dir blind. Foto: imago stock&people

2. Du darfst den Kopf deines Hundes berühren

Als Hundebesitzer:in ist dir sicherlich bewusst, dass man Hunde, vor allem wenn sie fremd sind, niemals am Kopf streicheln sollte. Zwar sind einige Hunde da etwas empfindlicher als andere, dennoch gilt es als ein großes Zeichen des Vertrauens, wenn du deinen Hund ganz unbedenklich am Kopf kraulen kannst.

3. Dein Hund kuschelt mit dir

Wenn dein Hund öfter deine Nähe sucht und sich an dich kuschelt, ist das ebenfalls ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass er dir vertraut. Falls dein Vierbeiner aber gar nicht auf Kuscheln steht, bedeutet das nicht gleich, dass er dir deshalb nicht vertraut. Manche Rassen und manche Hunde bringen ihre Liebe einfach anders zum Ausdruck.

Gerade wenn du der oder die Zweitbesitzer:in eines Hundes bist, kann es durchaus sein, dass dieses Verhalten aus früheren negativen Erfahrungen mit dem Kuscheln einhergeht. Wenn du dir total unsicher bist oder dich um deinen Hund sorgst, solltest du jedoch besser einen Tierarzt beziehungsweise eine Tierärztin aufsuchen.

4. Dein Hund bringt dir sein Spielzeug

Dich nervt es auch ab und zu, wenn dein Hund dir jetzt schon zum zehnten Mal heute sein Spielzeug bringt – und das, obwohl er letztendlich gar nicht damit spielen will? Dann ist das ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass dir dein Hund vertraut. Schließlich vertraut er dir somit sein Lieblingsspielzeug an.

Hund Haustür
Sieht dir dein Hund seelenruhig zu, wenn du das Haus verlässt, zeigt er dir so sein Vertrauen. Foto: Good Focused via Canva.com

5. Dein Hund sieht ruhig zu, wie du weggehst

Viele Hunde rasten völlig aus, sobald die/der Besitzer:in das Haus oder die Wohnung verlässt. Während die einen nur jaulen und bellen, wenn man schon lange aus dem Haus ist, versuchen wiederum andere, sogar zu verhindern, dass die/der Besitzer:in überhaupt geht.

Wenn dein Hund das auch macht, ist das ein Anzeichen dafür, dass er dir nur wenig vertraut. Sieht er dir hingegen gelassen zu, wie du das Haus verlässt, bedeutet das, dass er dir vertraut. Denn er kann sich ja schließlich darauf verlassen, dass du am Ende des Tages wieder zu ihm zurückkehrst.

Fazit: So stärkst du das Vertrauen zu deinem Hund

Dein Hund erfüllt bereits den Großteil der oben genannten Anzeichen? Sehr gut, dann vertraut dir dein Hund wohl blind. Doch was ist, wenn es noch etwas Verbesserungsbedarf gibt? In diesem Fall solltest du versuchen, das Vertrauen zu deinem Hund zu stärken. Und das muss nicht einmal so schwer sein.

So kannst du beispielsweise einfach häufiger mit deinem Hund spielen oder anders gemeinsame Zeit mit ihm verbringen. Des Weiteren solltest du ihm aber auch klare Grenzen setzen, ihm Respekt entgegenbringen und ihn vor Gefahren schützen. So vertraut dir dein Hund in Zukunft sicherlich noch mehr.

Mehr Hunde-Artikel findest du hier: