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Darum solltest du deine Zähne nicht mit „kreisenden Bewegungen“ putzen

Wenn du schon immer wissen wolltest, ob mit kreisenden Bewegungen die Zähne zu putzen die richtige Technik ist, dann kommt hier die Auflösung.

Zähne putzen Hotelzimmer
Du Technik der kreisenden Bewegungen beim Zähne putzen solltest du dir abgewöhnen. Foto: Getty Images/ Westend61

Wir kennen es von jedem Zahnarzt-Besuch: Nicht nur die regelmäßiges Zähneputzen und eine elektrische Zahnbürste wird uns immer wieder empfohlen, sondern auch die richtige Zahnputz-Technik. Warum du dir kreisende Bewegungen beim Zähne putzen abgewöhnen solltest und wie du stattdessen deine Zähne putzen solltest, erfährst du hier.

So sollten wir regelmäßig unsere Zähne putzen

Dass und wie wir unsere Zähne putzen sollten, haben wir schon früh von klein auf gelernt. Ich fand es als Kind natürlich super ätzend, weil ich eigentlich nur schlafen wollte und danach ja auch auf keinen Fall etwas essen oder trinken durfte. Jetzt mittlerweile weiß ich, warum es so unfassbar wichtig ist.

Zweimal täglich die Zähne für zwei bis fünf Minuten zu putzen ist das absolute Minimum der Zahnpflege. Ideal ist natürlich immer eine elektrische Zahnbürste, weil diese besser die Zahnzwischenräume erreicht. Ein wichtiger Tipp von Expert:innen ist auch, immer eine feste Reihenfolge beim Zähneputzen zu beachten. Das kann zum Beispiel erst die Innenflächen im Ober- und Unterkiefer, danach die Außenflächen und zum Schluss die Kauflächen.

Außerdem sollte nur wenig Druck auf die Zahnbürste ausgeübt werden, weil du sonst das Zahnfleisch zu sehr angreifst. Um den richtigen Druck einzuschätzen, hat wmn einen hilfreichen Trick für dich: drücke die Zahnbürste auf eine Küchenwaage, bis diese 150 Gramm anzeigt. Dann hast du das richtige Maß erreicht. Übrigens: wenn du wissen möchtest, warum du besser vor statt nach dem Frühstück dir die Zähne putzen solltest, dann klicke hier.

Darum sind kreisende Bewegungen die falsche Technik

Die Technik, mit kreisenden Bewegungen zu putzen, ist auch bekannt unter dem Namen „Fones-Technik“. Sie ist extrem einfach zu lernen und deshalb auch die Technik, die Eltern häufig ihren Kindern früh beibringen. Dabei beißt du den Ober- und Unterkiefer aufeinander und putzt mit kleinen kreisenden Bewegungen die Außenflächen der Zähne. Danach öffnest du den Mund und führst die Zahnbürste mit kleinen rotierenden Bewegungen über die Innenseiten der Zähne.

Allerdings empfehlen Zahnärzt:innen diese Technik seltener ihren Patient:innen. Das hat nämlich folgenden Grund: bei der Technik mit kreisenden Bewegungen übersiehst du viel leichter die Zahnzwischenräume. Diese gilt es mit heranwachsendem Alter jedoch immer wichtiger zu pflegen, da sich dort häufig Zahnbelag finden lässt. Sobald beim Kind alle Zähne nachgewachsen sind, sollte man es also besser von der Kreis-Technik abgewöhnen.

Was ist die richtige Zahnputz-Technik?

Bei der passenden Zahnbürste und einer flouridhaltigen Zahnpasta stellt sich nur noch die Frage: wie soll man seine Zähne denn richtig putzen? Welche Technik ist die effektivste und hält alle Zähne gleich sauber?

Bei dieser Frage gibt es von Expert:innen unterschiedliche Meinungen. Von den meisten Zahnärzt:innen wird jedoch die sogenannte Bass-Zahnputztechnik empfohlen. Dabei setzt du die Zahnbürste in einem 45-Grad-Winkel an die Zähne an. Dabei putzt du ein bis mehrere Zähne gleichzeitig. Du benutzt Zahnbürste in schnellen Bewegungen hin und her, so lockerst du die Zahnbeläge an den Zähnen und Zahnzwischenräumen. Wichtig ist dabei auch, dass du vom Zahnfleisch weg zu den Zähnen putzt. .

Auch eine beliebte Zahnputz-Technik ist die Stillmann-Technik, die Ärzt:innen häufig Patienten mit Zahnfleischrückgang empfehlen, ist die Stillmann-Technik. Hierbei putzt du in senkrechten Bewegungen von „Rot nach Weiß“, also von Zahnfleisch zum Zahn hin. Die Kauflächen putzt du mit Hin- und Herbewegungen der Zahnbürste auf der Oberfläche.