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Die meisten Friseure in Deutschland wissen nicht, wie man diese Frisur macht

Für alle Friseure und Friseurinnen gibt es in England nun eine neue Regel, die Menschen mit Afrohaaren besonders freuen dürfte.

© Getty Images/ Westend61

Was viele sich für Deutschland wünschen, ist in Großbritannien bereits Pflicht. So hat das National Occupational Standards kurz NOS, bereits im Vorjahr eine neue Änderung publik gemacht. Demnach müssen alle Friseur:innen in ihrer Ausbildung Afrohaare behandeln und frisieren können. Das NOS möchte so die Angebote für Menschen mit Afrohaaren erweitern.

Afrohaare im Lehrplan: Endlich auch Diversity bei Friseurausbildung

Das wird sich nun Dank der NOS für Friseur:innen ändern:  „Wir müssen die Bedürfnisse der vielfältigen, britischen Gemeinschaft erfüllen.“ England soll nur der erste Schritt sein, so möchte die NOS auch andere Organisationen und damit andere Länder dazu bewegen, ihre neuen Standards auch in ihre Lehrpläne mit einfließen zu lassen.

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Bereits vor zwei Jahren drängte der Britisch Beauty Council und die Haar– und Schönheitsindustrie, Änderungen bezüglich der Diversity vorzunehmen.

So sagte die CEO von British Beauty Council Helena Grzesk, im Juli zur britischen Zeitung Metro: „Zehntausende von Friseur:innen haben keine Qualifikationen, wenn es um das Schneiden und Stylen von Afrohaaren geht. Unser Ziel ist es, dass sich jeder in der Schönheitsindustrie gesehen, gehört und geschätzt fühlt.“

Großer Schritt: Friseure in England kriegen bessere Ausbildung

Die Änderung der NOS-Standards ist für England ein großer Schritt, denn nun müssen auch Arbeitgeber:innen die vielfältige Gemeinschaft in England nicht nur widerspiegeln, sondern auch sicherstellen, dass alle Angebote frei verfügbar sind und das unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht oder Identität. Es wäre schön, auch in Zukunft andere Länder zu sehen, die sich England anschließen.