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Laut Studie: Diese Menschen sind besonders anfällig für Depressionen

Einsamkeit kann Depressionen auslösen – das hat eine Studie ergeben. Warum vor allem Singles unter 30 davon betroffen sind.

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Depression erkennen: Ein Selbsttest hilft

Bei einer Depression handelt es sich um eine ernst zu nehmende psychische Erkrankung. Umso wichtiger ist es, sie frühzeitig zu erkennen. Ein Selbsttest kann dabei helfen!

Depressionen sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet und betreffen viele Menschen. Fast jeder Fünfte wird im Laufe seines Lebens mit einer depressiven Phase konfrontiert. Die Ursachen hierfür können vielfältig sein, von konkreten traumatischen Ereignissen bis hin zu den allgemeinen Lebensumständen. Eine Umfrage unter Alleinstehenden verdeutlicht zudem, dass Einsamkeit ein häufiger Auslöser für Depressionen ist. In diesem Artikel erfährst du, wie man sich davor schützen kann.

Einsamkeit & Depression: Warum sind vor allem Singles gefährdet?

Eine Umfrage des Single-Portals Parship zeigt: Vor allem Alleinstehende fühlen sich häufig allein. Von den 4000 befragten Singles gaben 84 Prozent an, dass Einsamkeit in ihrem Leben eine Rolle spielt. Vor allem während der Corona-Pandemie stieg die Angst vor Vereinsamung und Depression.

Depression im Studium
Vor allem Alleinstehende fühlen sich häufig allein. Foto: IMAGO / Addictive Stock

73 Prozent der Befragten kannten diese Gefühle aber bereits vor dem Ausbruch der Pandemie. Single-Männer leiden laut der Umfrage noch stärker unter Einsamkeit als weibliche Singles.

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Diese Menschen leiden am meisten unter Einsamkeit

Viele Menschen denken, dass vor allem ältere Menschen unter dem Alleinsein leiden. Das überraschende Ergebnis der Umfrage aber lautet: Es sind die Singles zwischen 18 und 29 Jahren, die durch die Einsamkeit besonders anfällig für Depressionen sind.

93 Prozent der Befragten in diesem Alter gaben an, sich mit dem Thema Einsamkeit zu beschäftigen. Bei den über 60-Jährigen hingegen waren es nur 83 Prozent.

Das kannst du gegen das Alleinsein tun

Vor allem in den Herbst- und Wintermonaten kann die Stimmung schnell in den Keller wandern. Es ist dunkel und kalt, man hält sich vermehrt zu Hause auf und ist weniger aktiv. Gerade für Singles kann die Jahreszeit eine Herausforderung sein. Noch dazu geht es auf Weihnachten zu und der Gedanke an Feiertage ohne feste:n Partner:in kann bei manchen Alleinstehenden regelrecht Panik auslösen.

Wie die Umfrage zeigt, halten deshalb vor allem Männer in den Wintermonaten verstärkt Ausschau nach einer neuen Partnerin. Frauen dagegen halten sich mehr an die Familie und Freunde, um der Einsamkeit zu entfliehen.

Außerdem konzentrieren sich die 18- bis 29-Jährigen stärker auf Hobbys oder die Arbeit. Ältere dagegen setzen auf einen strukturierten Tagesablauf, um die eigene Anfälligkeit für eine Depression durch Einsamkeit zu mindern.

Einsamkeit und Depressionen: So kannst du dem vorbeugen

Ein bewährtes Mittel, um aus dem winterlichen Stimmungstief herauszukommen, ist es, Dinge für sich selbst zu tun. 79 Prozent der Frauen beugen mit Selfcare der Depression vor. Und von den Ü-60ern kann sich die jüngere Generation noch etwas abschauen: 29 Prozent von ihnen widmen sich ehrenamtlichen Tätigkeiten als Selbsthilfe gegen die Einsamkeit – eine Win-Win-Situation. Viele Menschen legen sich Haustiere zu, um der Einsamkeit zu entfliehen. Warum das meistens keine gute Idee ist, verraten wir dir hier.