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Herbstdepression? Studie zeigt, dass dir dieses Vitamin fehlen könnte

Du bist müde, antriebslos und verspürst keine Freude mehr? Ein Mangel an Vitamin B12 kann Auslöser für deine Depression sein.

Frau Herbst traurig Depression depressiv
Im Herbst entwickeln viele eine Depression oder haben depressive Verstimmungen. Foto: Getty Images / Martina Rigoli

Draußen ist es kalt und dunkel. Morgens aufzustehen, fällt immer schwerer. Auch die Laune wird mit jedem fehlenden Sonnenstrahl trüber. Herbstdepressionen sind keine Seltenheit. Doch viel ausschlaggebender als das schlechte Wetter könnte ein bestimmtes Vitamin sein. Wie Forscher:innen herausgefunden haben, gibt es nämlich einen Zusammenhang zwischen einem bestimmten Vitamin und Depressionen.

Energieräuber
Wenn du nicht mehr aus dem Bett kommst, dich nur noch niedergeschlagen und traurig fühlst, könntest du eine depressive Verstimmung haben. Foto: Getty Images/ Ol'ga Efimova / EyeEm

Vitamin B12 und Depression: Daran erkennst du einen Mangel

Vitamin B12 ist unerlässlich für verschiedene Stoffwechselvorgänge. Es unterstützt die Blutbildung und ist am Abbau bestimmter Fettsäuren beteiligt. Im Gegensatz zu anderen Vitaminen kann der Körper Vitamin B12 nicht selbst herstellen. Es muss daher über die Nahrung aufgenommen werden.

Bei Vitamin B12 handelt es sich um ein Vitamin, das vor allem in tierischen Produkten vorkommt. Deshalb sollten Veganer:innen, die sich rein pflanzlich ernähren, unbedingt ein Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Doch auch wer tierische Produkte wie Käse und Eier zu sich nimmt, kann einen Mangel entwickeln. Sichtbar wird das in einem Bluttest.

Mögliche Symptome eines Vitamin-B12-Mangels sind:

Studien finden Zusammenhang zwischen Vitaminen und Trübsal

Neben den oben genannten Symptomen gehen Wissenschaftler:innen auch von einem Zusammenhang zwischen Vitamin B12 und Depression aus. Wie Studien zeigen, weisen Patient:innen mit Depression einen niedrigen Gehalt an Vitamin B12 auf. Demnach seien Probandinnen und Probanden mit Mangelerscheinung mehr als doppelt so häufig höhergradig depressiv als Personen, bei denen ein ausreichender Vitamin-B12-Serumspiegel nachgewiesen werden konnte.

Weiterlesen: Arbeiten mit Depressionen: Expertin erklärt, was du beachten musst

Das bedeutet auch, dass depressive Verstimmungen mit der Gabe eines Nahrungsergänzungsmittels behandelt werden könnten. So zeigte eine Meta-Analyse verschiedener Studien, dass eine Behandlung mit Vitamin B12 von einigen Tagen bis Wochen bei der langfristigen Behandlung von Depressionen helfen könnte. In einer anderen Studienanalyse konnte festgestellt werden, dass Vitamin B12 den Beginn einer Depression verzögern und die Wirkung von Antidepressiva verstärken kann.

Was du tun musst, um einer Depression durch Vitamin-B12-Mangel vorzubeugen

Um keinen Nährstoffmangel zu entwickeln, solltest du darauf achten, deinen Bedarf zu decken. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen, täglich 4 Mikrogramm Vitamin B12 zu sich zu nehmen. Das erreichst du, indem du täglich gesunde Milchprodukte wie Käse und Quark zu dir nimmst und 1 bis 2 Mal pro Woche qualitativ hochwertigen Fisch oder Fleisch isst. Auch Eier liefern den Nährstoff.

Wenn du dich vegan ernährst, solltest du ein Supplement einnehmen. Vitamin B12 gibt es als Tabletten 🛒 sowie als Tropfen 🛒. Wird ein Mangel diagnostiziert, kann auch eine Depotspritze helfen.

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