Es gibt Tage, da kommt dir das Kochen wie eine zusätzliche Last vor. Du hast weder Zeit noch Nerven, stundenlang in der Küche zu stehen und dennoch löst der Gedanke an eine ungesunde Tiefkühlpizza in dir ein ebenso unbehagliches Gefühl aus – gesund soll es schon sein. Nur eben nicht so lange dauern.

Damit du es schaffst, dich gesünder zu ernähren & dennoch ausreichend Zeit für dich und deine alltäglichen Dinge hast, kommen hier 3 Tipps, um dein Essen effektiv vorzukochen.

Die Zeitersparnis: Wenn du dein Essen vorkochst, dann sparst du Zeit

So gesund Kochen auch ist, so lange dauert es auch. Du musst nicht nur alle Zutaten besorgen, sondern sie auch noch waschen, schneiden und ganz nach Rezept rechtzeitig braten und köcheln lassen.

Daher solltest du das Kochen auf Tage verschieben, an denen du Zeit dafür hat. Dann aber auch mehr kochen und das Essen für die nächsten Tage einfrieren. Achte darauf, dass man beim Einfrieren von bestimmten Gerichten so einiges falsch machen kann.

Mit diesen 3 Tipps sparst du nicht nur Zeit, sondern wirst dich auch gesünder ernährnen.

Außerdem haben wir hier 3 Tipps für dich, die es dir erleichtern werden, dein Essen sinnvoll und in der richtigen Menge vorzukochen.

1. Erstelle einen Zeitplan

Bevor du anfängst, dein Essen vorzukochen, überlege dir, für wie viele Tage du Essen zubereiten möchtest. Und auch, welche Mengenangaben du dafür benötigst. Dann kannst du deinen Plan per App erstellen oder einfach eine kleine Excel-Tabelle anlegen. Welche Apps sich dafür eignen, erfährst du etwas weiter unten im Artikel.

In den allermeisten Fällen bietet es sich an, deine Kochsession auf einen Sonntag zu legen. So hast du nicht nur den Tagen Tag Zeit dafür, sondern auch in der folgenden Woche weniger Stress.

wmn-Redaktionstipp: Grundsätzlich empfehlen wir dir, für die gesamte Woche vor zu kochen. Jedoch lässt sich hier nicht ausschließen, dass du nach dem dritten Tag absolut keinen Appetit auf dein vorgekochtes Essen hast. Daher überlege dir bereits am Wochenende ein weiteres Gericht oder sorge für Alternativen, die sich schnell zubereiten lassen.

Wie zum Beispiel verschiedene Salat-Varianten. Denn ein knackiger Rucola Salat mit Walnüssen und Avocado oder ein Feldsalat mit Pinienkernen und Feta lässt sich im Handumdrehen zubereiten.

2. Lege dir dein Budget bereit

Wenn du Essen vorkochst, dann wird das deinen Geldbeutel enorm schonen. Denn es verhindert, dass du spontan Essen bestellst oder wahllos nach irgendwelchen Gerichten im Supermarkt greifst. Es lohnt sich somit nur die Zutaten zu kaufen, die du für dein Essen auch benötigst.

wmn-Redaktionstipp: Achte darauf, wie viel Geld du ausgibst, wenn du dir das erste Mal Essen vorkochst. So hast du eine ungefähre Richtlinie. Anschließend kannst du dich an diesem Betrag orientieren.

Jedoch wirst du merken, dass du für einige Gerichte etwas mehr oder weniger bezahlen wirst. Häufig wird sich das aber einpendeln, wenn du einen gewissen Vorrat an Gewürzen und Zutaten angehäuft hast.

3. Beginne mit einfachen Gerichten

Du wirst erstaunt sein, welche Mengen du kochen wirst, um dein Essen für eine Woche vor zu kochen. Daher ist es leichter, mit einfachen Gerichten anzufangen und sich dann langsam zu steigern. Denn du solltest bedenken, dass mehr Essen auch gleichzeitig mehr schneiden und mehr vorbereiten bedeutet. Hier können dir die 3 wichtigsten Ernährungsregeln bei der Organisation helfen.

wmn-Redaktionstipp: Für den Anfang reichen die altbewährten Nudel- oder Reisgerichte. Die dauern nicht allzu lange, sind ganz einfach in größeren Mengen vorzukochen und du kannst zwischen verschiedenen Variationen wählen. Jedoch gilt beim Reiskochen einiges zu beachten, damit er weder zu weich noch zu hart wird. Und bei den Nudeln denke daran, unbedingt Salz mit ins Wasser zu geben.

Du brauchst Inspiration? Hier kommen unsere Lieblingsapps

Wenn es dir an Ideen mangelt, dann gibt es eine Vielzahl an Apps, die genügend Inspiration bieten. Sie versorgen dich nicht nur mit den leckersten Gerichten, sondern geben auch an, wie lange du für die Zubereitung brauchst und was dafür alles benötigst.

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Bei vielen Koch-Apps kannst du einen Wochenplan sowie eine Einkaufsliste erstellen. Credit: gettyimages/Carol Yepes

Apps, die uns in der wmn-Redaktion besonders gut gefallen, sind:

  • Go Veggie
  • EAT Smarter
  • Chefkoch
  • mealy.
  • Kochmeister
  • Kitchen Stories
  • Kptn Cook

Letztere präsentiert dir täglich drei unterschiedliche Rezepte und ermöglicht es dir, dich beim Kochen an den verschiedenen Bildern entlang zu hangeln. Das macht es besonders einfach, die Schritte rezeptgemäß umzusetzen.

Außerdem kannst du die Personenanzahl angeben und dir einen Wochenplan erstellen. Somit ermöglicht es dir die App, ein Rezept auszuwählen, die richtigen Mengenangaben zu bestimmen (für bis zu 12 Personen) und einen Wochenplan sowie eine Einkaufsliste zu erstellen.

Kleiner wmn-Tipp: Speichere dir unbedingt das Sesam-Hühnchen mit Quinoa, wenn es dir in der Kptn Cook App angezeigt wird. Das Gericht ist nicht nur frisch, sondern auch schnell gemacht und problemlos auch in großen Mengen zuzubereiten. Außerdem lässt sich das Hühnchen mit veganen/vegetarischen Produkten austauschen, ohne dass das Gericht seinen Geschmack verändert.

Essen vorzukochen spart Zeit & schont den Geldbeutel

Außerdem vermeidest du es, zu ungesunden Lebensmitteln zu greifen, weil dir die Zeit zum Kochen fehlt. Und wirst merken, wie schnell du dich an deinen Kochtag gewöhnen wirst. Nach ein paar Versuchen wirst du deine frischen Gerichte, die bereits fertig in deinem Kühlschrank auf dich warten, nicht mehr missen wollen.

Du willst mit deinen Finanzen grundsätzlich besser haushalten? Dann findest du hier 5 Startup-Podcasts, die dir dabei helfen werden.