Ob Gesicht, Hände, Beine oder Füße – für jedes Körperteil gibt eine spezielle Creme. Deine Ellenbogen hingegen bleiben häufig auf der Strecke und fallen erst dann auf, wenn sie trocken, rau oder rissig sind. Dabei gehören sie zu den Trockenzonen deines Körpers.

Wie du deinen trockenen Ellenbogen mehr Feuchtigkeit spenden kannst, erfährst du hier.

Der Auslöser für trockene Ellenbogen

Übertriebene Körperpflege ist häufig ein Grund für die trockenen Ellenbogen – denn Seife und Duschgels lösen das natürliche Fett heraus. Durch Schwitzen, zum Beispiel beim Sport, wird dies zusätzlich verstärkt.

Des Weiteren kann Kälte zu trockenen Ellenbogen führen, da weniger Talg produziert wird. Und auch Reibung durch die Kleidung kann zum Problem werden. Denn je kälter es ist, desto eher greifst du zu Textilien aus Wolle, die deine Haut irritieren können.

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Trockene Ellenbogen sind die Folge permanenter Belastung.(Photo: GettyImages/Carol Yepes)

Grundsätzlich sind Ellenbogen einer permanenten Belastung ausgesetzt. Alleine das Beugen der Arme oder das Abstützen führt zu einer Reibung, die zu trockener Haut führen kann. In Zeiten von Corona gewann außerdem die Ellenbogen-an-Ellenbogen-Begrüßung an großer Beliebtheit. 

Diese Art der Begrüßung ist aktuell zwar mehr als sinnvoll, jedoch strapaziert sie zusätzlich deine Ellenbogen. Um sie daher mit mehr Feuchtigkeit zu verwöhnen, haben wir die wirksamsten Methoden gegen trockene Ellenbogen zusammengestellt.

Die besten Tipps gegen trockene Ellenbogen

Nur weil es keine speziellen Cremes gibt, heißt das noch lange nicht, dass du dich mit deinen trockenen Ellenbogen abfinden musst. Denn von Pflege bis Peeling gibt es einiges, was du dagegen tun kannst. 

Falls es besonders schnell gehen soll, dann empfehlen wir dir, zwei Esslöffel Honig zu erwärmen und die trockenen Hautstellen zu massieren. 

Du hast etwas mehr Zeit? Dann kommen hier unsere wirksamsten Tipps:

1. Cremes mit Dexpanthenol 

Die wichtigste Regel bei trockenen Ellenbogen lautet: Feuchtigkeit. Dafür kannst du sowohl Cremes als auch Lotionen benutzen, du solltest jedoch darauf achten, dass sie Dexpanthenol enthalten wie diese Nivea-Creme 🛒. Denn die Cremes ziehen schneller ein und sorgen für eine lang anhaltende und reichhaltige Pflege.

2. Die Hautschüppchen entfernen

Häufig ist eine Ansammlung von Hautschüppchen der Grund für deine trockenen Ellenbogen. Um sie zu entfernen, solltest du ein geeignetes Peeling, einen Luftschwamm oder Körperbürste verwenden. Bei dem Peeling achte unbedingt darauf, dass es nicht zu stark ist, damit du deinen Ellenbogen nicht noch mehr schadest. Ein sanftes Körperpeeling mit Meersalz und Ginseng findest du hier bei Amazon 🛒.

3. Körperöl

Vor allem dann, wenn Cremes bis jetzt nicht zum erwünschten Erfolg verholfen haben, wird es jetzt Zeit für ein wohltuendes Körperöl. Denn der Ölfilm hilft, die Pflegestoffe in der Haut zu halten. Eine erbsengroße Portion genügt hier jedoch, daher solltest du mit dem Öl sparsam umgehen und darauf achten, dass es ideal für die Haar- und Hautpflege ist. Hier kommt zum Beispiel dieses Mandelöl infrage 🛒.

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Körperöl ist ein absoluter Allrounder. Daher verwundert es nicht, dass das Öl auch trockenen Ellenbogen wieder zu mehr Geschmeidigkeit verhelfen kann.(Photo: JulyProkopiv/Gettyimages)

Falls du kein passendes Körperöl findest, kannst du genauso gut Kokosöl verwenden. Dies wird deiner Haut die Geschmeidigkeit zurückgeben. Außerdem verflüssigt es sich ab 25 Grad, sodass du es gut auftragen kannst.

Dieses reine Kokosöl kannst du hier direkt nach Hause bestellen 🛒.

4. Mit Zitrone aufhellen

Wenn deine Ellenbogen übermäßig verhornt sind und etwas bräunlich aussehen, dann hilft ein bekanntes Hausmittel – die Zitrone. Dafür halbierst du sie und reibst sie an die betroffene Stelle. Nach drei Minuten spülst du sie mit warmem Wasser wieder ab.

Statt den genannten Möglichkeiten kannst du eine geeignete Feuchtigkeitscreme für deine trockenen Ellenbogen auch einfach selber machen.

DIY – sanfte Creme gegen trockene Ellenbogen

Um dir eine geeignete Feuchtigkeitscreme für deine trockenen Ellenbogen selbst zu machen, pürierst du eine halbe Avocado und fügst 2 EL Salz dazu. Anschließend gibst du 1 EL Olivenöl hinzu und verrührst alles zu einer gleichmäßigen Paste. Das Salzpeeling gibst du dann auf die Handfläche und massierst sanft die trockenen Stellen ein. Danach wäschst du es mit warmem Wasser wieder ab.

Eine weitere Möglichkeit bei trockener Haut wäre das Kaffee-Peeling. Hierfür vermischst du fünf Esslöffel frisch aufgebrühtes Kaffeepulver mit Kokosöl. Die Mischung massierst du in kreisenden Bewegungen in die feuchte Haut ein. Anschließend lässt du es ein paar Minuten einwirken und spülst es mit Wasser wieder ab. Es bietet sich daher an, das Öl nach dem Duschen aufzutragen. Du wirst sehen, es bewirkt wahre Wunder.

Denn Koffein macht dich nicht nur wach, sondern entwässert auch, regt die Durchblutung an und strafft die Haut. Demzufolge wirkt das Peeling sogar gegen Cellulite. Das Kokosöl hingegen macht deine Haut besonders weich und geschmeidig. 

Falls du mehr über die gesündesten Öle erfahren willst, dann schaue dir diese Story an.

 

Das sind die gesündesten Öle.

Fazit: Hausmittel gegen trockene Ellenbogen

Es gibt eine Menge Hausmittel, die gegen trockene Ellenbogen helfen. Daher musst nicht einmal in eine teure Feuchtigkeitscreme investieren. Wenn deine Ellenbogen jedoch extrem rau sind oder bereits jucken, dann solltest du dich in der Apotheke beraten lassen und dich eher für eine Wundsalbe entscheiden.

Mehr rund ums Thema Haut findest du hier.

Deine Poren sind zu groß? Dan können wir dich beruhigen. Denn gegen große Poren kannst du eine Menge tun. Mehr dazu erfährst du hier.

Die richtige Creme für trockene Haut zu finden, ist gar nicht so leicht. Deswegen haben wir bei einer Expertin nachgehakt. Dabei wurde schnell deutlich: Es gibt einiges zu beachten.

Maske: Die Maske macht deine Haut kaputt. Die Folge sind Pickel, Rötungen und trockene Hautstellen. Damit sich deine Haut endlich wieder wie ein Babypopo anfühlt, solltest du diese Tipps beherzigen. 

Das Coronavirus ist (leider) ein echter Überlebenskünstler. Eine neue Studie hat nachgewiesen, dass der Coronavirus deutlich länger auf der Haut überlebt als Grippeviren. Woran das liegt, kannst du hier nachlesen.

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