Nein, bei Orangetheory geht es weder um Obst noch um eine neue Trendfarbe. Vielmehr beschreibt „Orange“ die Farbe einer ganz bestimmten Herzfrequenzzone, die man während des Trainings erreichen muss, um auch noch 36 Stunden nach dem Workout Kalorien zu verbrennen. Wir haben uns den Fitness-Trend aus den USA genauer angesehen.

Das Konzept von Orangetheory

Die Erfinder:innen von Orangetheory haben ein Modell mit verschiedenen Herzfrequenzzonen – ruhend, leicht, herausfordernd, unangenehm und All Out – entwickelt. Je nach Intensität des Workouts wechselst du zwischen den einzelnen Zonen.

Das Ziel ist, 12 bis 20 Minuten bei erhöhter Frequenz in der orangefarbenen Zonen zu bleiben. Dadurch wird der Stoffwechsel angekurbelt und die Fettverbrennung erhöht. Zudem werden so nach dem Training noch bis zu 400 Kalorien zusätzlich verbrannt.

Wie läuft das Workout ab?

Orangetheory ist ein Ganzkörper-HIIT-Training, das in Kleingruppen durchgeführt wird. Trainiert wird auf 3 verschiedene Arten.

  1. Rudern: Beim Rudern aktiviert man 85 Prozent der Körpermuskulatur. Dadurch werden gleichermaßen Ausdauer, Kraft und Leistung verbessert.
  2. Cardio: Jogging, Walking oder Radfahren verbessern die Ausdauerleistung.
  3. Krafttraining: Mit Gewichts- und Bodenübungen stärkt man die Muskeln.

Das Workout erfolgt unter der Anleitung professioneller Trainer:innen. Mithilfe von speziellen Fitness-Trackern können die Teilnehmer:innen permanent ihre Herzfrequenz überprüfen und so kontrollieren, ob sie sich in der gewünschten orangefarbenen Zone befinden.

Weiterlesen: Hast du dich auch schon gefragt, ob man zuerst Cardio- oder Krafttraining machen sollte? Hier findest du die Antwort.

Fazit: Lohnt es sich, Orangetheory auszuprobieren?

Die Theorie hinter dem Fitness-Trend: Befindet man sich in der orangefarbenen Herzfrequenzzone, verbrennt der Körper besonders viel Fett und Kalorien.  So wird der Nachbrenneffekt optimiert. Damit unterscheidet sich Orangetheory nicht wesentlich von anderen HIIT-Workouts.

Durch die Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining werden dieselben positiven Auswirkungen wie beim Crossfit genutzt. Auch hier regt man den Nachbrenneffekt an, indem man die Leistung während des Workouts auf ein Maximum steigert und die Herzfrequenz nach oben treibt. Denn wie eine Studie zeigte, führt ein dauerhaftes Training aus Cardio- und Krafteinheiten zu reduziertem Körperfett.

Ob man sich dafür aber in einem speziellen Orangetheory-Studio anmelden muss oder weiterhin zu seinem gewohnten Crossfit-Kurs geht, bleibt jede:m selbst überlassen.

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