Veröffentlicht inBody & Fitness

Darum nimmst du beim Intervalltraining am meisten ab

Manche schwören auf Intervalltraining beim Laufen, um ihre Leistung zu verbessern. Doch du kannst damit auch viele Kalorien verbrennen. So geht’s.

Frau Joggen Winter
Warum Intervalltraining besonders effektiv ist, erfährst du im Artikel. Foto: Getty Images/ JulPo

Joggen gilt als eine der effektivsten Methoden, um Gewicht zu verlieren. Schließlich verbrennt man beim Laufen viele Kalorien – vorausgesetzt, man läuft lange genug im selben Tempo. Ist das wirklich so? Warum Intervalltraining beim Laufen die bessere Wahl ist, wenn du abnehmen willst, erfährst du hier.

Frau joggen
Beim Intervalltraining wechseln sich schnelle und langsame Laufphasen ab. Foto: Foto: lzf /

Wie funktioniert Intervalltraining beim Laufen?

Viele nutzen Intervalltraining, um ihre Leistung beim Laufen zu steigern. So soll die Trainingsform dabei helfen, länger und schneller joggen zu können. Doch Intervalltraining hat noch weitere Vorteile. So ist es eine effektive Methode, um Gewicht zu verlieren. Doch wie genau funktioniert Intervalltraining überhaupt?

Bei dieser Trainingsform wechseln sich intensive Belastungsphasen mit entspannteren Erholungsphasen ab. Das bedeutet, man läuft eine Zeit lang sehr schnell, und dann wieder eher langsam. Die Erholungsphasen, auch Trabpausen genannt, sind jedoch deutlich kürzer, als die sogenannten Tempoläufe.

Der Grund: Wenn der Körper nicht vollständig regenerieren kann, wird ein stärkerer Trainingsreiz erreicht.

Diese Vorteile hat Intervalltraining

Ob Anfänger:in, Fortgeschrittene:r oder Profi: Intervalltraining beim Laufen hat Vorteile für alle. Diese Effekte bringt es mit sich:

1. Deine Leistung wird besser

Indem du möglichst lange in der intensiven Belastungsphase läufst, erzielst du einen maximalen Trainingseffekt. Die aktiven Pausen während den Erholungsphasen helfen dir dabei, länger durchzuhalten. So kannst du dir die Anstrengung aufteilen und erreichst somit eine größere Gesamtdistanz bei höherer Belastung.

Gleichzeitig wird dein Herz-Kreislauf-System gestärkt und deine Ausdauer gefördert. Wenn du regelmäßig Intervall-Läufe machst, wirst du merken, dass du schon bald für längere Zeit ein höheres Tempo durchhalten kannst.

Weiterlesen: Warum du beim Joggen immer einen Tennisball dabeihaben solltest

2. Du nimmst schneller ab

Ein weiterer Nebeneffekt von Intervalltraining: Es kann beim Abnehmen helfen. Zwar heißt es immer, man müsse möglichst lange bei moderater Geschwindigkeit laufen, um die Fettverbrennung anzuregen. Das ist aber nicht unbedingt so. Denn: Je schneller man läuft, desto mehr Kalorien verbrennt man. Wie Studien zeigen, ist der Kalorienverbrauch beim Intervalltraining um 36 Prozent höher, als bei einem langsamen Ausdauerlauf. Die schnellen Phasen beim Intervalltraining regen den Stoffwechsel an und man verliert leichter an Gewicht.

Außerdem fällt der Nachbrenneffekt bei Intervall-Läufen deutlich größer aus. So bleibt die Herzfrequenz nach dem Joggen noch länger erhöht. Laut einer Studie kann man dabei bis zu 15 Prozent Kalorien zusätzlich verbrennen.

Fazit: So nutzt du Intervalltraining für dich

Egal, ob du ein paar Kilo verlieren, oder deine Leistung beim Joggen steigern willst: Mit Intervalltraining stärkst du in jedem Fall dein Herz-Kreislauf-System, verbesserst deine Ausdauer und gewöhnst deinen Körper daran, sich in kurzer Zeit zu regenerieren.

Wie genau sieht Intervalltraining nun aus? Das ist ganz individuell. Du könntest beispielsweise jeweils 400 Meter schnell laufen und im Anschluss 200 Meter langsam joggen. Diese Intervalle wiederholst du beliebig oft. Wichtig: Bevor du mit dem Intervalltraining startest, solltest du dich gut einlaufen. Außerdem sollte das Training mit gemütlichem Auslaufen enden.