Als Kinder sprangen wir auf dem Trampolin, heute heißt der Trend Jumping Fitness. Dabei hüpft man nicht einfach wahllos herum, sondern trainiert mit Hilfe einer bestimmten Sprungtechnik den gesamten Körper. Auch wenn der Fitness-Trend wahnsinnig viel Spaß macht, gibt es einiges zu beachten – vor allem für Frauen.

Auf die Technik kommt es an

Das Besondere bei Jumping Fitness: Man stößt sich nicht mit den Fußspitzen ab und streckt dann die Beine, sondern versucht stets, die Knie gebeugt zu halten und mit der gesamten Fußfläche auf dem Trampolin zu landen. Die Knie werden hochgezogen und der Oberkörper bleibt auf einer Höhe. Man springt quasi in das Trampolin hinein.

Erst, wenn man die richtige Technik beherrscht, wird Jumping Fitness ein effektives Cardiotraining, mit dem man vor allem die Bein- und Pomuskeln auf dem Trampolin ordentlich zum Brennen bringt.

Achtung, Beckenboden!

Die Jumping Fitness bietet einige Vorteile: Es ist gelenkschonender als Joggen, trainiert gleichermaßen Ausdauer und Kraft. Vor allem die Knie werden gefordert: Die Muskulatur wird gestärkt und die Flexibilität in den Gelenken verbessert. Auch der Gleichgewichtssinn und die Koordinationsfähigkeit kommen nicht zu kurz.

Trotzdem ist das Trampolin nicht für jeden das perfekte Trainingsgerät, denn bei der Jumping Fitness wird der Beckenboden ziemlich beansprucht. Wer also Probleme mit dem Beckenboden hat, schwanger ist oder gerade erst ein Kind zur Welt gebracht hat, sollte sich besser nicht aufs Trampolin wagen. Andernfalls kann es passieren, dass man sich einpinkelt.

Wer keine Probleme mit dem Beckenboden hat, sollte sich beim ersten Jumping Fitness-Kurs auf dem Trampolin aber nicht verunsichern lassen: Es ist ganz normal, dass man das Gefühl hat, auf die Toilette zu müssen!

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Mit Jumping Fitness Kalorien verbrennen und Glückshormone produzieren

Jumping Fitness weckt nicht nur Kindheitserinnerungen an das Trampolin im Garten, sondern macht auch wahnsinnig Spaß: Das Hüpfen schüttet Glückshormone aus und das Stresslevel nimmt ab. Gleichzeitig verbrennt man bei dem schweißtreibenden Workout ordentlich Kalorien: Je nach Intensität und Fitness verbraucht man zwischen 250 und 800 Kalorien pro Stunde.

Laut einer Studie ist Jumping Fitness sogar effektiver als Laufen! Demnach verbessert sich die Sauerstoffaufnahme und die Fettverbrennung stärker als bei Joggern. Um die größten Erfolge zu erzielen, sollte man zwei bis drei Mal pro Woche aufs Trampolin steigen. 

Praktischerweise kann das Trampolin auch anderweitig als Trainingsgerät verwendet werden, beispielsweise für ein kurzes Tabata. In vielen Gyms wird Jumping Fitness als Kurs angeboten, doch du kannst das Training auch allein für dich zu Hause machen. Höhenflüge sind garantiert!

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