Da denkt man, die Welt hätte schon genug Probleme und dann kommt eine Pandemie und bringt gleich noch ein neues Haut-Phänomen mit: Die Maskne.

Diese clevere Wortkomposition aus Maske und Akne beschreibt das, womit viele Menschen gerade zu kämpfen haben. Fast im gesamten öffentlichen Leben herrscht Maskenpflicht, und wer sich daran hält, wird oft mit Unreinheiten um die Mund- und Nasenpartie belohnt.

Wie entsteht Maskne?

Trockene Haut, Rötungen und Unreinheiten entstehen dort, wo die Maske die Haut bedeckt und diese weniger Sauerstoff abbekommt. Jetzt im Herbst werden Masken-Schweiß-Ausbrüche zwar endlich weniger, sind aber immer noch ein Problem.

Denn der Schweiß kann unter der Maske nicht verdunsten und staut sich. Wir alle kennen das von S-Bahnfahrten im Sommer mit Maske. Die Poren werden von der angestauten Wärme geöffnet und saugen fröhlich alles ein, was ihnen an Schmutz angeboten wird: Ein Paradies für Maskne-Bakterien.

Dazu kommt die ständige Reibung, die durch das mehrmals tägliche Auf- und Abziehen der Maske entsteht. Beim Kramen in der Tasche suhlen wir sie bildlich gesprochen im Dreck, den wir beim Aufsetzen dann direkt auf unsere Haut schmieren.

Maskne, Maske, Frau mit Maske
Die Maske gehört jetzt zum Alltag. Und dank ihr leider oft auch Maskne.(Photo: pexels/rfstudio)

Hast du Maskne?

Eine Maskne äußert sich, wie der Name sagt, durch Akne-ähnliche Symptome. Typisch sind Mitesser und kleine Pickel, Rötungen, Juckreiz oder sehr trockene, schuppige Haut. Glückspilze haben alles auf einmal.

Wenn auch dir aufgefallen ist, dass deine Haut rund um Nase und Mund schlechter wird, seit der Mundschutz Alltag geworden ist, solltest du etwas an deiner Pflegeroutine ändern. So wirst du deine Maskne schnell wieder los:

Tipp 1 bei Maskne: Richtig reinigen

Das A und O bei einem sich verschlechternden Hautbild ist eine gründliche Reinigung. Selbst wenn du kein Make-Up benutzt: Du ahnst gar nicht, was am Ende eines Tages alles an Schmutz, Talg und abgestorbenen Hautschüppchen in deinem Gesicht klebt. 

Hört sich eklig an? Na, dann runter damit! Wasche dein Gesicht zwei Mal täglich (nicht öfter, sonst trocknest du die Haut aus) mit einem hochwertigen, nicht komedogenen Reinigungsprodukt. Für sensible und unreine Haut gibt es spezielle, auch medizinische Produkte, die du billigen Alternativen vorziehen solltest.

Tipp der Redaktion: Bei zu Akne neigender Haut hat sich das Purifying Waschgel von Annemarie Börlind bewährt. Die Produkte der Naturkosmetikmarke sind vegan und aus nachhaltig gewonnen Bestandteilen.

  • Das Purifying Gel kannst du über Sanicare bestellen.🛒

Tipp 2 bei Maskne: Die richtige Pflege

Die Regel ist einfach: Je fettiger deine Haut, desto leichter ist die Creme – und umgekehrt. Wähle ein Produkt, das Probiotika enthält und deine Hautschutzbarriere unterstützt, damit die Reibung durch die Maske keine großen Schäden anrichten kann.

Auch entzündungshemmende Inhaltsstoffe sind super, wenn du bereits Rötungen auf der Haut bemerkt hast. Bewährte Substanzen sind hierbei Kamille, Aloe Vera, Urea, Panthenol und die Vitamine E und K.

Passend zum Reinigungsgel gibt es auch eine Tagespflege von Annemarie Börlind, die auf unreine Haut ausgelegt ist. 

  • Du findest sie wieder bei Sanicare. 🛒

Bei sehr trockener Haut brauchst du allerdings mehr Feuchtigkeit. Hier empfiehlt sich die BABOR
Skinovage Purifying Creme
, die trockene und unreine Haut gleichzeitig pflegt. 

  • Du kannst sie bei Flaconi bestellen. 🛒

Wenn deine Haut bereits völlig außer Rand und Band geraten ist, gibt es noch einen Zusatz-Pflege-Tipp von uns: Spezielle Akne Dampfbäder öffnen deine Poren und wirken gezielt Entzündungen und Rötungen entgegen. 

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Mit unseren Tipps wirst du die Maskne bald wieder los.(Photo: pexels/ andrea piacquadio)

Tipp 3 bei Maskne: Richtig abdecken

Klar, Make-Up unter der Maske ist theoretisch unnötig, aber man trägt den Mundschutz ja nicht den ganzen Tag. Wenn es deiner Haut bisher egal war, welche Foundation du dir ins Gesicht klatscht, braucht sie wegen der neuen Strapazen vielleicht ein kleines Upgrade. 

Tipp der Redaktion: Wähle statt eines schweren, porenverstopfenden Make-Ups eine leichte BB-Creme für unreine Haut. Exfoliac BB-Creme hemmt die bakterielle Vermehrung auf der Haut, verbessert die Barrierefunktion, reguliert die Talgsekretion und spendet Feuchtigkeit.

  • Exfoliac BB-Creme gibt es bei Medpex. 🛒

Wenn es aber zu bestimmten Anlässen mal doch etwas mehr Abdeckung sein soll, du deine Maskne aber nicht verschlimmern willst, nutze keine billige Foundation mit Mineralöl oder ähnlichen Haut- und Umweltkillern. 

  • Clinique Even Better Makeup gibt es bei Flaconi, deckt gut ab ohne die Poren zu verstopfen. 🛒

Fazit: Maske ohne Maskne

Dass die Maske im Alltag manchmal nervt, ist klar. Auch die durch sie entstehenden Hautprobleme nerven. Aber das alles ist für die nächste Zeit Teil unseres Lebens und muss auch so sein. Mit unseren Tipps wirst du aber zumindest deine Maskne hoffentlich bald wieder los. 

Ein kleiner Zusatztipp noch zum Schluss: Maske waschen. Klingt so banal wie es ist. Wenn du deine Maske wirklich nach jedem (wirklich jedem!) Tragen wäschst oder in einem Wasserbad desinfizierst, werden auch die Pickelchen weniger. Versprochen.

Wenn dir unsere Tipps nicht reichen, kannst du hier nachlesen, was Beauty-Guru Till Reiners zum Thema Mischhaut empfiehlt. Außerdem erklären wir dir, wie du dir in einem zweiten Lockdown die Haare selbst schneiden kannst.