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Retinal noch besser als Retinol: Das passiert mit der Haut

Kennst du schon Retinal? Der Wirkstoff soll angeblich noch besser sein als Retinol Wir haben uns beide Stoffe mal genauer angeschaut.

Frau hält Skincare Produkt in der Hand
Bist du auch großer Fan von Retinol? Wir haben uns den besseren Nachfolger, Retinal, mal genauer angeschaut. Foto: Sergey Mironov via Getty

Wir alle kennen, und lieben, Retinol. Neben Anti-Aging ist Retinol auch dafür bekannt, hartnäckige Akne zu beseitigen, den Hautton und die Hautstruktur aufzuhellen und zu glätten und die Kollagenproduktion anzukurbeln. Es ist insofern kein Wunder, dass Retinol so eine große Fangemeinde hat. Allerdings wird Retinol gerade entthront, denn es gibt ein weiteres Vitamin-A-Kraftpaket: Retinal. Wir haben uns Retinal mal genauer angeschaut und mit Retinol verglichen.

Was ist Retinal?

Retinal ist ein Retiniod, was der Überbegriff für eine Reihe von Stoffen, die allesamt Vitamin A-Derivate sind, also Stoffe mit der gleichen Grundsubstanz. Retinol ist beispielsweise eines davon, aber eben auch Retinal. Retinoide haben einen positiven Effekt im Kampf gegen Akne, Fältchen und bei der Regulierung von Pigmentierung. Daher gelten Retinoide als die bisher beste Anti Aging-Waffe auf dem Beautymarkt (neben Sonnencreme als Prävention). Der Wirkstoff dahinter ist die Retinsäure, die in allen Retinoiden enthalten ist.

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Retinol wird im Endeffekt in Retinal umgewandelt, was dann in Retinsäure umgewandelt wird. Retinsäure ist der Wirkstoff, der gegen Akne und Falten auf unserer Haut wirkt. Retinal kann also effektiver sein als Retinol und ist somit der logische Schritt für diejenigen, die Retinol bereits als Teil ihrer Hautpflegeroutine verwenden, aber nicht die gewünschten Ergebnisse sehen.

Wie unterscheiden sich die Wirkung von Retinol und Retinal?

Einer der Hauptunterschiede zwischen Retinal und Retinol ist, wie schnell sie auf der Haut wirken. Wenn Retinol in die Haut aufgenommen wird, müssen zwei Prozesse entstehen, damit sie sich in aktive Retinsäure umwandelt. Diese sind wie folgend: Retinol zu Retinal, dann Retinal zu Retinsäure.

Retinal hingegen benötigt nur eine dieser Umwandlungen, bevor es eine Wirkung zeigt. Diese erhöhte Wirksamkeit von Retinal kann bedeuten, dass schnellere Ergebnisse erzielt werden. Sie kann aber auch negative Folgen ziehen, da die Wahrscheinlichkeit einer Hautreaktion, wie beispielsweise Rötungen oder Reizungen, höher ist.

Schau dir hier ein Video einer YouTuberin an, die sich über zwei Monate gefilmt hat. Sie zeigt die Unterschiede und Verbesserungen ihrer Haut, seitdem sie das Wundermittel benutzt.

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