Um makellose Haut vorzugaukeln, sind Schminke und Makeup die besten Freund:innen. Viele nutzen die Kosmetika, ohne eine Ahnung von den Inhaltsstoffen zu haben. Öko-Test wollte das ändern und hat einen groß angelegten Test in Auftrag gegeben. In diesem Test wurden Gesichtspuder beziehungsweise Rouge getestet. Die Produkte schockierten die Wissenschaftler:innen zu einem großen Teil.

Öko-Test mit Rouge: Ungenügende Ergebnisse

Schon bevor der Test an Rouge und Gesichtspuder durchgeführt wurde, war den Wissenschaftler:innen klar, dass Schminke oft mit schlechten Inhaltsstoffen versetzt ist. Da Rouge nicht von besonders vielen schminkenden Menschen genutzt wird, wurde diese Kosmetik noch nicht besonders oft auf seine Inhaltsstoffe getestet. Ein Fehler, wie der neueste Öko-Test zeigt.

Der Öko-Test wurde an 20 verschiedenen Kosmetikprodukten durchgeführt. Preislich liegen die Kosmetika bei 2,45 € bis 28,17 € pro fünf Gramm Inhalt. Beim Test wird klar, dass viele schädliche Stoffe darin enthalten sind.

Die Inhaltsstoffe sind besorgniserregend

Öko-Test schreibt: „Viele Produkte sind mit Schwermetallen wie Arsen oder Blei belastet.“ Auch der Konservierungsstoff Propylparaben ist in einer in EU nicht zugelassenen Menge in einem Produkt enthalten. Die Rede ist von „Blusher Rouge, 25 Cadmium Red“ von Artdeco, was die Note ungenügend bekommen hat.

Was ist das Problem mit dem Konservierungsstoff „Propylaparaben“? Der Konservierungsstoff ist gesundheitsschädigend. In Tierversuchen hatte es sogar zu eingeschränkter Fortpflanzung gesorgt.

Auch andere Rouges sind beim Öko-Test durchgefallen. Ein Naturkosmetikprodukt fiel ebenfalls mit der Note sechs durch: „Lavera So Fresh Mineral Rouge Powder, Pink Harmony 04“ von Laverana.

Zu den beiden „ungenügend“ vergab Öko-Test dreimal die Noten „mangelhaft“ und „ausreichend“. Acht von 20 Produkten wurden also als schlecht bewertet. Kein einziger Rouge, der untersucht wurde, bekam die Note „sehr gut“.

Alle Ergebnisse des Öko-Tests findest du hier.

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