Viele plagen sich mit den kleinen schwarzen Punkten auf Stirn und Nase und möchten sie so schnell wie möglich loswerden. Beim Mitesser ausdrücken gibt es allerdings ein paar Dinge, die du beachten solltest.

Was genau sind Mitesser?

Der medizinische Fachbegriff ist Komedo (von comedere = essen): Mitesser entstehen in den Poren, die durch übermäßige Talgproduktion verstopft werden. Durch abgestorbene Hautzellen, die sich in den Poren sammeln und mit Sauerstoff reagieren, bekommen Mitesser ihre typische schwarze Färbung.

Das sieht nicht nur unschön aus, sondern verunreinigt das Hautbild. Es gibt offene und geschlossene Mitesser. Geschlossene Mitesser sind hellgelb und befinden sich unter der Hautoberfläche. Wächst der Mitesser, so kann er sich öffnen und färbt sich schwarz.

Mitesser ausdrücken
Mitesser sind etwas komplett Natürliches. Bei der Behandlung gibt es aber einiges zu beachten.

Wo treten Mitesser am häufigsten auf?

Die meisten Betroffenen bekommen die Mitesser in der sogenannten T-Zone: also der Stirn, der Nase und dem Kinn – ist die Haut besonders fettig, können sie auch im ganzen Gesicht vorkommen. Grund hierfür sind die Talgdrüsen, welche in den genannten Bereichen besonders häufig vorkommen und obendrein auch noch sehr voluminös sind.

Reinigung ist die beste Vorsorge

Generell gilt: Bevor du dich an das Ausdrücken der Mitesser machst, solltest du auf jeden Fall das Gesicht reinigen. Über den Tag sammeln sich überflüssiger Talg, Schmutz und Bakterien auf der Haut an. Wenn du das Gesicht nicht reinigst, riskierst du weitere Entzündungen und somit mehr Pickel und Mitesser.

Am besten benutzt du eine milde Reinigungscreme ohne Alkohol und Seife. So reinigst du die Haut porentief und irritierst sie nicht. Einfach eine haselnussgroße Menge auf das angefeuchtete Gesicht auftragen, sanft einmassieren und abspülen. Fertig!

Duschen
Nach dem Duchen ist vor dem Mitesser ausdrücken. Foto: shutterstock, Alliance Images /

Timing? Nach dem Duschen vorm Schlafengehen

Am besten lassen sich Mitesser ausdrücken, wenn du deine Haut zuvor einweichst. So richtig gut aufgeweicht ist dein größtes Organ, nach dem Duschen. Am besten planst du die Mitesser-Behandlung abends nach dem Duschen vor dem Schlafengehen ein, da die Haut nach dem Ausdrücken rot und gereizt sein kann. So kann die Haut über Nacht regenerieren und du startest Mitesser befreit in den neuen Tag.

Mitesser ausdrücken: Auf gar keinen Fall mit dem Finger

In diesem Punkt unterscheidet sich der Mitesser vom Pickel. Der Versuchung, Mitesser mit dem Finger auszudrücken, solltest du widerstehen. Es ist zwar eine verstopfte Pore, aber sie ist meistens nicht entzündet und die Pore deswegen flacher.

Die 1-2 Millimeter großen, schwarzen Punkte sind zu klein für unsere Finger. Da solltest du lieber auf einen Mitesser-Quetscher 🛒aus der Apotheke setzen. Das verhindert auch, dass du, mit schmutzigen Fingern, deine Haut weiter entzündest.

Frauen Gesichtsmasken
Wer Mitesser falsch ausdrückt, macht alles nur schlimmer. Entscheidend ist vor allem die Pflege danach. Foto: Canva.com/ Tatyana Nekrasova

Die Pflege danach ist beim Mitesser ausdrücken das A und O

Jeder braucht mal Ruhe. Auch deine Haut. Eine entzündungshemmende Salbe beruhigt und pflegt die Haut. Eine Hautpflege, die der Haut den Tag über genügend Feuchtigkeit spendet und nachts für Schutz und Regeneration sorgt, ist da die ideale Wahl.

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