Sie sind klein, zart und schmücken das Ohr in einer ganz hübschen Art und Weise: Ear Seeds sind der totale Renner im Bereich Beauty. Doch das Ear-Seeding ist nicht nur richtig stylisch und wird von Celebrities auf der ganzen Welt getragen – es ist auch noch richtig gesund.

Ear-Seeding: Das hat es mit dem Beauty-Trend auf sich

Ear-Seeding bezeichnet eine Methode, bei der du kleine „Samen“ an bestimmte Punkte in deiner Ohrmuschel aufklebst. Dadurch soll ein positiver Akupressur-Effekt auf deine Gesundheit erzielt werden. Stylisch und gesund zugleich kommt dieser Beauty-Trend also daher.

Mit einem Pflaster werden die kleinen Kügelchen auf bestimmte Reflexpunkte des Außenohrs geklebt, wobei durch den leichten Druck das Nervensystem stimuliert und der Körper auf diese Weise ins Gleichgewicht gebracht wird. Ear-Seeding kann auf diese Weise bei Stress, Migräne, Depressionen oder sogar beim Abnehmen helfen.

Diese Art von Akupressur wird schon seit Jahrhunderten in der Traditionellen Chinesischen Medizin angewandt und hat jetzt einen neuen Hype mit diesem Trend. Hier kommen allerdings keine Nadeln zum Einsatz – die Seeds wirken nur auf der Hautoberfläche. Und wenn du einmal raus hast, wo die kleinen Kügelchen hingehören, kannst du dir deine eigene Akupunktur jederzeit zu Hause selbst machen!

Was passiert beim Ear-Seeding mit dem Körper?

Die Ohren sollen laut der Lehre der Akupressur ein Mikrokosmos unseres gesamten Körpers sein. Gerade deshalb ist es so gut für die Anwendung dieser Technik. Denn alleine am Außenohr befinden sich über 200 Akupressurpunkte, die fast jeden Bereich des Körpers durch Aktivieren dieser Reflexe stimulieren können.

Durch Druck auf diese Punkte werden elektrische Impulse im Körper ausgelöst. Mithilfe von Neurotransmittern und den Botenstoffen der Nervenzellen werden diese Impulse vom Ohr über das Gehirn und die Nervenbahnen zu dem Teil des Körpers geführt, welcher durch das Ear-Seeding aktiviert wurde.

So funktioniert das Ear-Seeding

Wenn du dich jetzt selber an dem Beauty-Trend ausprobieren möchtest, dann hab keine Sorge, irgendetwas falsch zu machen. Denn zu den Seeds bekommst du gleich eine Art Ohr-Landkarte dazu, mit der du die wichtigen Reflexpunkte besser lokalisieren kannst. Das Ear-Seeding kann in der richtigen Kombination übrigens auch entspannend wirken oder die Konzentration anregen. Wir haben einen kleinen Step-für-Step-Guide für dich, der deine erste Ear-Seeding-Erfahrung sicherlich zum Erfolg werden lässt.

  1. Die Ohrmuschel muss gut gereinigt und getrocknet sein, weil die Seeds sonst nicht haften.
  2. Dank deiner Ohr-Landkarte kannst du jetzt nach den gewünschten Akupressurpunkten suchen. Mit einem Drucktaster tastest du diesen dann ab, um zu schauen, ob der gefundene Punkt schmerzempfindlicher ist, als neutrale Punkte. Dann hast du einen Akupressurpunkt getroffen.
  3. Nun löst du die Ear-Seeds und platzierst sie mit einer Pinzette auf dem Druckpunkt, wobei du diese gut andrücken musst.
  4. Massiere die Ear-Seeds täglich für wenige Minuten, damit der zusätzliche Druck noch bessere Wirkungen erzielt.

Die Ear-Seeds sind wasserfest und halten bis zu sieben Tage. Wenn die eine Woche vorbei ist, solltest du die Kügelchen vorsichtig wieder mit einer Pinzette lösen, falls sie nicht selbst schon abgefallen sind.

Auch wenn der Nutzen von Akupressur noch nicht hundertprozentig bewiesen wurde, kann es nicht schaden, diesen neuen und gesunden Beauty-Trend einmal auszuprobieren. Vielleicht wirkt er bei dir ja Wunder!

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