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Das solltest du nicht bei eingewachsenen Haaren tun

So schön sich weiche Haut nach einer Rasur anfühlen kann, gibt es einige Techniken, womit du wahrscheinlich eingewachsene Haare kriegst,

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Die Haare immer wieder zu rasieren, kann zu eingewachsenen Haaren führen. Foto: gettyimages / Guido Mieth

Es gibt einige unpraktische Dinge, die beim Rasieren passieren können: Man schneidet sich, es dauert ewig oder der Rasierer bricht plötzlich ab. Was jedoch nach dem Rasieren häufig vorkommen kann, sind eingewachsene Haare. Wie du die beim Rasieren verhindern kannst, erfährst du hier.

So entstehen eingewachsene Haare

So etwas kann ein blödes Nebenprodukt vom Rasieren sein und in üblen Fällen Rötungen und Schmerzen verursachen. Bei abgetrennten Haaren kann sich die Haarspitze unter der Haut zurückziehen und einrollen, sodass du es später mit dem Rasierer nicht mehr erwischst.

Damit entstehen Unebenheiten auf der Haut, die auch mal zu Pickeln werden können. Damit diese gar nicht erst entstehen oder lange bleiben, solltest du Folgendes nicht tun.

Eingewachsene Haare können sich im schlimmsten Fall entzünden. Foto: Getty Images/ MeggiSt

1. Regelmäßig kratzen

Wenn ein eingewachsenes Haar Rötungen oder Juckreiz entstehen lassen, dann kann das ganz schön unangenehm sein. Dann kann man sich leider auch selten beherrschen und will am liebsten die ganze Zeit daran kratzen. Aber genau das solltest du auf keinen Fall machen: mit bloßen Fingern kann die Wunde nicht verschwinden. Im Gegenteil: du reizt die Haut zusätzlich und so kann die Abheilung von eingewachsenen Haaren bis zu Wochen dauern. Die Haut regeneriert selber, indem du den betroffenen Bereich nicht anfasst.

2. Fettige Feuchtigkeitscreme benutzen

Falls du denkst, fettige Substanzen könnten dem betroffenen Bereich etwas Feuchtigkeit schenken und damit verheilt sie wieder, dann liegst du leider falsch. Vor allem bei eitrigen Entzündungen bewirken fettige Feuchtigkeitscremes eher das Gegenteil, weil es sich dadurch noch mehr entzündet. Falls die Stelle trotzdem trocken ist, trage besser eine nicht fettige Creme oder ein Fluid auf. Damit werden auch abgestorbene Hautschuppen entfernt.

Beine rasieren
Rasieren mit gebrauchten Klingen kann der Haut unnötig schaden. Foto: Getty Images/ PhotoAlto/Jana Hernette

3. Nicht die Rasierklingen wechseln

Indem du regelmäßig dieselbe stumpfe Klinge benutzt, können Hautreizungen entstehen, die Haut kann brennen und die Haare können einwachsen. Du solltest sie also nach langem Benutzen mal auswechseln. Ein Trick, woran du eine stumpfe Klinge erkennst: wenn du merkst, dass die Klinge am Haar zieht, dann ist die Klinge höchstwahrscheinlich stumpf.

4. Rasieren ohne Rasiergel

Eine trockene Haut zu rasieren, bringt überhaupt nichts. Im Gegenteil: es entsteht ebenfalls ein Rasurbrand, die trockene Haut wird zusätzlich gereizt und es entstehen solche eingewachsenen Haare. Deswegen solltest du der Region, an der du dich rasierst, auch vorher genügend Feuchtigkeit schenken und ein passendes Rasiergel benutzen.

Frau in der Badewanne
Um eingewachsene Haare zu vermeiden, solltest du deine Haut genügend feucht halten. Foto: Foto: Unsplash /

So vermeidest du eingewachsene Haare

Das Wichtigste, um beim Rasieren eingewachsene Haare zu vermeiden, ist, ihr vor der Rasur genügend Feuchtigkeit zu spenden. Dazu eignet sich im besten Fall ein regelmäßiges Peeling. Nämlich entstehen eingewachsene Haare durch abgestorbene Hautzellen, die Haarspitzen an der Hautoberfläche verschließen. Durch ein Hautpeeling werden diese Hautzellen entfernt und die Haut wird rein gehalten. Aber auch einfaches Wasser reicht schon: dazu solltest du den Bereich, den du rasieren möchtest, mindestens drei Minuten lang unter warmes Wasser halten. Daher ist es auch praktischer, sich unter der Dusche oder in der Badewanne zu rasieren.