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Zuckerfasten: 5 Tipps, wie du die Fastenzeit ohne Süßigkeiten durchstehst

Mit Zuckerfasten entgiftest du deinen Körper und tust deiner Gesundheit viel Gutes. So hältst du die Fastenzeit ohne Süßigkeiten durch.

Apfel oder Donut
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Fasten bedeutet nicht immer, gänzlich auf Nahrung zu verzichten. Auch das Zuckerfasten ist eine beliebte Form des Fastens und eine hervorragende Möglichkeit, deinem Körper eine Pause vom ungesunden Zucker zu geben. Welche positiven Auswirkungen das Zuckerfasten auf deinen Körper haben kann und wie du es schaffst, durchzuhalten, zeigen wir dir hier.

Darum lohnt sich Zuckerfasten

Wenn du eine Zeit lang auf Zucker verzichtest, kann sich das positiv auf deine Gesundheit auswirken. Dein Blutzucker reguliert sich, du nimmst vielleicht sogar an Gewicht ab. Auch deine Darmgesundheit profitiert vom Zuckerfasten und deine Verdauung wird angeregt.

Sogar deine Haut kann sich verbessern. Statt Pickeln und Mitessern bekommst du einen reinen, ebenmäßigen Teint. Statt Mittagstief und Heißhungerattacken fühlst du dich wach und energetisch. Sind das nicht genug Gründe für ein paar Wochen Zuckerfasten?

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So hältst du das Zuckerfasten durch

Das Zuckerfasten kann eine Herausforderung sein, besonders wenn du eine Naschkatze bist. Hier sind 5 Tipps, die dir helfen, die Fastenzeit ohne Süßigkeiten durchzustehen.

1. Durchschaue deine Gewohnheiten

Erkenne, wann und warum du zu Zucker greifst. Bevor du mit dem Zuckerfasten beginnst, nimm dir Zeit, um deine Zuckergewohnheiten zu beobachten. Sehnst du dich nach Süßem, wenn du gestresst bist? Dann nimm stattdessen ein entspannendes Bad. Du tröstest dich mit Süßigkeiten, wenn du traurig bist? Schreibe Tagebuch, statt deinen Kummer mit Zucker zu bekämpfen. Wenn du die Auslöser für deinen Heißhunger kennst, kannst du gezielter Alternativen finden.

2. Finde zuckerfreie Alternativen

Zuckerfasten bedeutet nicht Verzicht auf Genuss. Es gibt zahlreiche zuckerfreie Alternativen, die deinen Süßhunger stillen können. Entdecke exotisches Obst, das du noch nie zuvor probiert hast. Eine Handvoll Nüsse stillt den Snackhunger und ist sogar echtes Brain Food. Im Supermarkt gibt es inzwischen viele Snacks ohne Zuckerzusatz. Oder experimentiere einfach selbst mit natürlichen Süßungsmitteln wie Erythrit.

3. Viel trinken

Manchmal verwechseln wir Durst mit Hunger. Das kann auch bei Heißhunger passieren. Achte darauf, dass du genügend Wasser trinkst, um Heißhungerattacken zu vermeiden. Auch Tee und Infused Water mit Zitronen- und Gurkenscheiben oder Beeren sind lecker. Tipp: Ungesüßter Früchtetee schmeckt vor allem Süßschnäbeln!

4. Sei auf Essensverabredungen vorbereitet

Treffen mit Freund:innen können eine Herausforderung sein, vor allem in Cafés und Bäckereien. Trefft euch doch stattdessen lieber zum Spaziergang oder zum gemeinsamen Sport? Falls das nicht möglich ist, bereite dich vor, indem du zuckerfreie Snacks dabei hast oder im Voraus isst, um nicht in Versuchung zu geraten.

5. Belohne dich selbst

Finde neue Wege, dich zu belohnen. Anstatt dich mit Süßigkeiten zu belohnen, suche nach anderen Dingen, die dir Freude bereiten. Das könnte eine Shopping-Tour, eine Massage oder ein Spaziergang in der Natur sein.

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Fazit: Zuckerfasten für ein neues Lebensgefühl

Zuckerfasten ist nicht nur eine Möglichkeit, deinen Zuckerkonsum zu reduzieren, sondern auch, um deinen Körper zu entgiften. Mit diesen 5 Tipps kannst du die Fastenzeit ohne Süßigkeiten besser durchstehen und vielleicht sogar neue, gesündere Gewohnheiten entwickeln, die über diese Zeit hinaus Bestand haben.