Obst und Gemüse liegen in manchen Supermärkten schon gammelig oder angeschimmelt vor Ort, gerade bei den günstigen Discountern. Auch um das Fleisch steht es oft nicht gut. Aldi Süd verspricht seinen Kund:innen jedoch, dass alles so frisch und regional wie möglich ist. Kann das funktionieren?

Mit diesen Tricks arbeiten alle Supermärkte

Gammeliges Obst und Gemüse sind bei vielen Discountern keine Seltenheit. Besonders perfide: Es wird sogar rumgetrickst, damit man das schlechte Obst und Gemüse schlecht vom Guten unterscheiden kann. Erst zuhause merkt man manchmal, dass die Produkte nicht mehr essbar sind. Zum Beispiel wird farbiges Licht eingesetzt, um die Ware frischer aussehen zu lassen.

Einige Aldi-Filialen haben anders als andere Supermärkte zudem eine Frischtheke für Obst und Gemüse. Spätestens wenn man anderen Supermärkten einen Besuch abstattet, merkt man, dass viele von den Lebensmitteln nicht sofort einen Kühlschrank brauchen

Frisch und Regional: Hält der Discounter das bei Obst und Gemüse ein?

Aldi möchte nun eine andere Linie fahren. Der Discounter Aldi Süd gibt seinen Kund:innen ein „Frischeversprechen“, wozu täglich frische Produkte und regional angebaute Lebensmittel dazu gehören. Immer mehr Bio-Produkte sollen ebenfalls verfügbar sein.

In der ARD-Sendung „Live nach Neun“ wurde das Versprechen auf die Probe gestellt. Hierbei wurde dasselbe Obst und Gemüse aus verschiedenen Märkten eingekauft. Hierbei hat Aldi Nord am besten abgeschnitten, Aldi Süd am schlechtesten. Klingt nicht so, als könnte der Discounter sein Versprechen einhalten.

So steht es um das Fleisch der Kette

Das Fleisch ist bei Discountern ebenfalls dafür bekannt, von minderer Qualität zu sein. Das zeigen gerade auch die Haltungsklassen fünf und sechs. Bis 2030 will der Discounter erst auf drei und vier aufsteigen. Immerhin: ab nächstes Jahr kommen für die Eier keine Küken ums Leben.

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