Während der Corona-Krise blieb der Supermarkt durchgehend geöffnet, wenn auch mit harten Regeln. So waren in Geschäften ab einer Gesamtfläche von 800 Quadratmetern nur noch ein Kunde pro 20 Quadratmeter erlaubt. Diese Corona-Maßnahmen führten nicht nur zu erhöhten Warteschlangen vor den Supermärkten, sondern verstärkte auch die Hamsterkäufe. Warum man ab nun an auch wieder entspannter einkaufen gehen kann und wieso es im Supermarkt noch eine neue spannende Änderung gibt, erfährst du in diesem Artikel.

Ab heute entspanntes Einkaufen

Mit den niedrigen Inzidenzen könnte im Juli wieder Ruhe einkehren und auch die Warteschlangen vom letzten Jahr gehören erst mal der Vergangenheit an.

Die Regeln zum Tragen einer FFP2-Maske sowie die Abstandsregeln sind jedoch auch im Juli noch Pflicht.

FFP-2-Masken kannst du tatsächlich wiederverwenden. Foto: Imago/Westend61

Mehr Tierwohl im Supermarkt

Doch nicht nur die Warteschlangen verkürzen sich. Ab heute sollen Käufer:innen mehr Transparenz und Orientierung beim Kauf von Fleischprodukten bekommen.

Die Initiative Tierwohl teilte mit: „Die in der Initiative Tierwohl engagierten Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels weiten das Angebot der Lebensmittel mit dem Haltungsform-Kennzeichen aus.“

Verbraucher:innen hätten somit die Möglichkeit schnell zu erkennen, welche Haltungsform das Fleischprodukt aufweist und woher das Produkt stammt.

Haltungsformen im Supermarkt: Das bedeuten sie

Mit der neuen Haltungsform-Kennzeichnung können Verbraucher:innen jetzt ganz leicht sehen, woher das Fleisch kommt. So zeigen die Nummern drei und vier eine verbesserte Tierhaltungsbedingung, als beispielsweise eins und zwei. Beim Einkaufen sieht man jedoch immer öfters, dass die Haltungsformen drei und vier nicht oft zur Auswahl stehen.

Jedoch gibt es auch kritische Stimmen, denn die Haltungsform gibt nicht darüber Auskunft, ob es den Tieren wirklich gut geht. Daher wünschen sich viele eine staatliche Tierwohlkennzeichnung.

Ab diesem Jahr wollen die teilnehmenden Händler:innen zunehmend auch Milch und Milchprodukte, wie beispielsweise Joghurt und Käse, mit der Haltungsform der Milchkühe labeln.