Die meisten planen bei Flügen ins Ausland einen Zeitpuffer von zwei Stunden ein. Dieser könnte laut einem Medienbericht bald nicht mehr ausreichen. Denn wegen der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus soll an Flughäfen deutlich engmaschiger kontrolliert werden. Das kostet Zeit. Auch andernorts drohen lange Warteschlangen …

Nicht nur am Flughafen drohen lange Wartezeiten

Wer nach seinem Urlaub wieder nach Deutschland einreisen will, muss sich darauf gefasst machen, Wartezeit in Kauf zu nehmen. Denn geht es nach dem Willen von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek soll an den Grenzen engmaschig auf Impfausweise und negative Corona-Tests kontrolliert werden. Das sagte der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz der Bild am Sonntag.

„Im Gegensatz zum letzten Sommer sind in ganz Deutschland flächendeckende Testsysteme aufgebaut. Entscheidend ist, dass vor Einreise getestet wird und die Testnachweise an den Grenzübergängen und den Flughäfen nicht nur stichprobenartig kontrolliert werden„, so Holetschek gegenüber dem Blatt.

Wo müssen wir noch anstehen?

Doch was bedeuten die engmaschigen Kontrollen? Wer nicht vollständig geimpft ist, muss in seinem jeweiligen Urlaubsland einen Corona-Test machen. Das kostet sowohl Zeit als auch Geld. So muss beispielsweise in Spanien für einen Antigen-Schnelltest vielerorts 30 Euro bezahlt werden.

Etwas besser ergeht es den Geimpften: Sie müssen nicht extra getestet werden, brauchen aber eine Nachweis über ihre vollständige Immunisierung.

Doch damit nicht genug. An den Flughäfen und Grenzen müssen sowohl Tests als auch Impfnachweise auf Richtigkeit kontrolliert werden – und das kann dauern. So sollten sich Tourist:innen sowohl im Urlaubsland als auch bei der Ankunft in Deutschland auf Warteschlangen einstellen.

Bisher gibt es aber noch keinen Beschluss zu diesem Vorstoß. Bund und Land befänden sich in enger Abstimmung, um engmaschige Kontrollen während der Reisezeit sicherzustellen, sagte Holetschek der Bild am Sonntag nur.

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