Du liebst Steak mit Kräuterbutter? Dann aufgepasst: Mit einem Trick wollen Forscher:innen das Fleisch nun verändern. Hier liest du mehr!

Kühe pupsen, rülpsen und stoßen pro Tag Hunderte Liter vom Treibhausgas Methan aus! Doch nun haben Forscher:innen eine abgefahrene Entdeckung gemacht: Wenn wir Kühen ein anderes Futter geben, können wir ihren Methan-Ausstoß um 82 Prozent reduzieren! wmn erklärt dir kurz und knapp, wie es funktionieren soll.

Das Fleisch der Zukunft

Im Fachblatt Plos One haben Wissenschaftler:innen eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass Kühe lediglich 100 Gramm der Rotalge namens Asparagopsis taxiformis essen müssen, damit sich ihre Verdauung beruhigt – und sie bis zu 82 Prozent weniger Methan ausstoßen!

Die Ergebnisse der Studie sind vor allem deshalb so spannend, weil das Gas Methan als besonders klimaschädlich gilt, da es eine 30-fach höhere Treibhauswirkung hat als Kohlendioxid. In Deutschland ist die Landwirtschaft mit 62 Prozent der größte Methan-Produzent. Doch es sind nicht nur die Tiere selbst, die Methan ausstoßen, sondern es werden auch bei der Weiterverarbeitung von Gülle Emissionen ausgestoßen.

Wird unser Fleisch dann anders schmecken?

„Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns, aber diese Ergebnisse sind sehr ermutigend“, erklärt die Studienautorin Breanna Roque von der University of California.

Und das Beste: Laut der Forscher sollen die Algen nicht den Geschmack von unserem Fleisch beeinflussen.

Doch damit unser Fleisch 2.0 entsteht, brauchen wir vor allem eines: Rotalgen! Obwohl es davon zwar viele gibt, werden sie noch nicht so häufig geerntet und es bleibt auch eine Frage offen. Nämlich: Reicht der Bestand für die Milliarden Tiere weltweit?

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