Der Lockdown hat in der deutschen Coronapolitik so viele Namen, dass niemand wirklich durchsteigt. Wir zeigen euch unsere 15 liebsten.

Politiker:innen in Deutschland scheinen eine Heidenangst zu haben! Vor der weltweiten Coronpandemie? Klar! Aber auch noch vor etwas anderem. Vor einem bösen, bösen Wort, das niemand in den Mund nehmen will:

„LOCKDOWN!“ Denn das Wort steht für Einsamkeit, Pandemie, Krankheit, Kälte… Also all das, was seit gut einem Jahr unseren Alltag begleitet. Aber das heißt noch lange nicht, dass man das Kind auch beim Namen nennen muss. Die folgenden Begriffe haben sich Politiker:innen in Deutschland für den Lockdown ausgedacht. Klingt einfach besser.

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15 Shades of Lockdown

Im Podcast „Steingarts Morning Briefing“ wurden am 09.04.2021 die sogenannten 50 Shades of Lockdown zusammengefasst – ein bisschen übertrieben, aber 15 Stück sind es mindestens. Auch wir in der wmn-Redaktion haben uns zurückerinnert und uns sind noch einige Begriffe eingefallen:

  1. Stay Home Stay Safe
  2. Zusätzliche Osterruhe
  3. Bewegungseinschränkungen
  4. 15-Kilometer-Regel
  5. 5-Kilometer-Regel
  6. Brückenlockdown
  7. Richtiger Lockdown
  8. Wellenbrecherlockdown
  9. Teil-Shutdown
  10. Lockdown Light
  11. Teilweise Lockerungen
  12. Harter Lockdown
  13. Weicher Lockdown
  14. Doch-keine-Osterruhe-sondern-einfach-zuhause-bleiben
  15. Bundeseinheitlicher Lockdown

Natürlich ist nichts Witizges an einer weltweiten Pandemie, bei der viele Menschen sterben und andere unter dem Lockdown leiden. Eine gewisse Komik hat der Eiertanz um die Bezeichnung des Lockdowns aber doch. Derzeit sind die meisten Deutschen übrigens dafür, endlich einen „LockdownLockdown“ einzuführen. Beinahe 60 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass man die Maßnahmen derzeit stark verschärfen sollte. Nur das könne die Pandemie eindämmen.