Die R&B- und Popsängerin Rihanna ziert die aktuelle Ausgabe der italienischen VOGUE. Doch dieses Cover ist kein gewöhnliches. Denn die 33-Jährige, die zu den erfolgreichsten Künstlerinnen der Welt zählt, hat ihr komplettes Cover-Shoot selbst in die Hand genommen.

Rihanna hat ihr VOGUE-Cover einfach selbst inszeniert

Es gibt keine Frisur und keinen Style, den Rihanna, die neben ihrer Musikkarriere auch Schauspielerin, Modedesignerin und Unternehmerin ist, noch nicht für sich beanstandet hätte. Auf dem aktuellen Cover der italienischen VOGUE zeigt sie sich erneut völlig transformiert: Eine Neon-grüne Kurzhaarfrisur und ein paar Smokey-Eyes wirken hier vor einem einfachen weißen Hintergrund. Ihr Kleid ist eher ein Hauch Stoff, Schwarz und hoch geschlitzt, sodass ihr Bein seitlich perfekt in Szene gesetzt werden konnte. Die hohen Schuhe und ihre Tattoos runden das Cover ab, welches in seiner Gänze nur so nach High Fashion schreit.

Das Besondere? Rihanna übernahm für dieses Shooting die volle Kontrolle. Sie war sowohl für ihr Styling, ihr Make-up als auch für das Fotografieren an sich zuständig. So trug sie unter anderem auch Unterwäsche ihrer eigenen Marke Savage x Fenty, die dank des durchsichtigen Kleides lasziv präsentiert werden konnte.

Do it yourself! Gesagt, getan.

Dass Rihanna selbst für den Shoot verantwortlich war, passt auch zur Ausgabe, die sich ganz dem Thema Do it yourself (DIY) verschrieben hat. Zudem muss man der Künstlerin Tribut zollen, weil sie ihre Inszenierung für sich sprechen ließ und davon absah, sie nachträglich mit Filtern zu bearbeiten. All natural also. Neben dem eigentlichen Cover lassen sich weitere Bilder des Shoots auf ihrem Instagram-Account @badgalriri finden.

Wir sind ziemlich beeindruckt von den natürlichen Bildern und auch der Chefredakteur der italienischen VOGUE Emanuele Farneti könnte nicht glücklicher sein: „In den letzten Jahren haben wir versucht, viele verschiedene Arten zu verwenden: mit Fotografie oder Illustrationen oder ganz ohne Bilder. Aber wir haben die vorgestellte Person nie eingeladen, alles selbst zu machen. Zu Posieren, die Fotos zu machen und die Kleidung auszuwählen, die sie tragen möchte. Wenn es einen richtigen Anlass für dieses neue Experiment gab, konnte es nur das DIY-Thema sein. Es hätte auch keine bessere Protagonistin als Rihanna geben können – die auf so vielen Covern zu sehen war, aber nie wie dieses Mal in der Version, in der sie und nur sie sich selbst porträtiert hat, ohne Filter oder jegliche Vermittlung.“

Ob sich nach diesem gelungenen Projekt wohl zukünftig auch andere Magazine zu einem solchem Experiment hinreißen lassen? Wünschenswert wäre es.

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