Eine der witzigsten Begebenheiten in dieser EM hat sich gestern zugetragen. Bis jetzt war die Europameisterschaft eher von GreenPeace-Skandalen und schrecklichen Spielerunfällen geprägt. Zum Glück hat die EM-Göttin 2021 wohl doch noch einen Funken Humor übrig. Diesen konnten wir gestern durch den Fall Christiano Ronaldo genießen. Warum Coca Cola auf einmal massig Probleme hat und was der Portugiese mit den gepflegten Haaren damit zutun hat.

Cristiano Ronaldo trollt Coca Cola

Cristiano Ronaldo ist durch und durch Sportler. Er ernährt sich so gesund, dass es schon fast wieder ungesund ist – horrend viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und hin und wieder einen süßen Saft. Wunderbar, Cristiano. Damit ist er ein Vorbild für viele Kids und Erwachsene, die sich ebenfalls einen gesünderen Lebensstil angewöhnen wollen.

Wie beliebt ist Cristiano Ronaldo eigentlich? Ziemlich beliebt! Der 36-Jährige hat auf Facebook beinahe 150 Millionen Fans (17.06.2021) und auf Instagram sind es fast 300 Millionen. Es gibt zwar auch viele böse Stimmen, die immer wieder über ihn laut werden, aber die können dem Milliardär wirklich herzlich egal sein.

Mit der Berühmtheit kommt die Verantwortung

Cristiano Ronaldo weiß um seine Verantwortung seinen Fans gegenüber. So hat er während einer Pressekonferenz zu einem Spiel der EM kurzerhand die vor ihm platzierten Coca Cola-Flaschen aus dem Bild geräumt, die dort zu Werbezwecken standen. Eine Geste, die zeigt: „Trinkt das Zeug nicht. Ich, Cristiano Ronaldo, empfinde Coca Cola als ungesund.“

Coca Cola ist der Verlierer dieser EM

Die Fans haben natürlich auf ihn gehört: Kurz nach der Pressekonferenz sank nämlich der Aktienwert von Coca Cola um einige Prozentpunkte ab. Der Grund dafür war wohl, dass Ronaldo- und Gesundheitsfans ihre Coca Cola-Aktien nach diesem Statement verkauften. So konnte es passieren, dass der Wert der Aktie schlagartig fiel.

Die Bild berichtet, dass der Markenwert von Coca Cola von 242 Milliarden Dollar (ca. 200 Milliarden Euro) auf 238 Milliarden Dollar (ca. 196 Milliarden Euro) sank. Das ist ein Verlust von gut 4 Milliarden Euro. Eine einzelne Aktie sank von 56,10 Dollar (46,29 Euro) auf 55,20 Dollar (45,55 Euro).