Manchmal ist es der Hund, der den Terminplaner gefressen hat und ab und zu ist es der Kaffee, der sich wie von selbst über die eigenen Klamotten gegossen hat – von solchen Ausreden haben die meisten Arbeitgeber:innen mittlerweile genug gehört. Wir verraten dir daher, aus welchen Gründen die meisten Menschen wirklich zu spät kommen und wie du das Zuspätkommen in Zukunft verhindern kannst.

Aus diesen 3 Gründen kommen die meisten Menschen zu spät

Die Deutschen gelten zwar grundsätzlich als sehr pünktlich, ein paar Minuten Verspätung lassen sich allerdings nicht immer ganz vermeiden. So geben etwa 30 Prozent der Frauen und 26 Prozent der Männer an, dass sie, wenn sie mal zu spät kommen, sich um etwa sechs bis zehn Minuten verspäten. Zwei bis vier Prozent verspäten sich sogar um etwa 16 bis 30 Minuten.

Doch warum ist das eigentlich so? Weshalb sind so viele Menschen zu spät? Wir zeigen dir hier 3 typische Fallen für Unpünktlichkeit:

1. Probleme mit Verkehrsmitteln

Was zunächst wie eine Ausrede klingen mag, ist in Wirklichkeit der häufigste Grund, warum die Deutschen zu spät kommen. Knapp 40 Prozent der Befragten geben an, dass sie aufgrund von Verspätungen oder Ausfällen der öffentlichen Verkehrsmittel zu spät kommen oder aber solange mit dem Auto im Stau standen, dass sie es nicht mehr rechtzeitig geschafft haben.

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Der Stau ist einer der häufigsten Gründe, warum Menschen zu spät kommen. Foto: imago images/Westend61

2. Zu lange getrödelt

Einige Menschen geben jedoch zu, dass es meistens an ihnen selbst liegt. Ob man einfach noch zu lange im Bett liegen geblieben ist oder aber beim Frühstück oder im Bad etwas getrödelt hat – zwischen 25 und 32 Prozent der Befragten geben an, dass sie zu spät kamen, weil sie selbst getrödelt haben.

3. Von anderen aufgehalten

21 bis 25 Prozent bestätigen, dass es manchmal wirklich an den anderen liegt. Es sind also nicht immer Ausreden, wenn deine Arbeitskolleg:innen mal wieder behaupten, dass sie von irgendjemandem aufgehalten wurden und deshalb zu spät kommen.

So verhinderst du zukünftiges Zuspätkommen

Während sich Staus und Bahnverspätungen leider nicht vermeiden lassen, so gibt es doch einige Dinge, die du beeinflussen kannst, um in Zukunft nicht mehr zu spät zu kommen. Zusammengenommen kommen etwa 48 bis 54 Prozent der Deutschen zu spät, weil sie entweder die Zeit aus den Augen verloren, verschlafen oder ein schlechtes Zeitmanagement haben.

Wir zeigen dir hier ein paar wertvolle Tipps, mit denen du in Zukunft nicht mehr zu spät kommen solltest:

1. Alles ist Routine

Es fällt dir grundsätzlich schwer, morgens aus dem Bett zu kommen? Dann solltest du dir schleunigst eine Routine aneignen – und zwar sowohl für morgens als auch für abends. Denn nur wenn du abends pünktlich ins Bett kommst, kannst du am nächsten Morgen auch energiegeladen in den Tag starten. In Kombination mit einer geregelten Morgenroutine kommst du nie wieder zu spät.

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Mit einer richtigen Routine kommst du nie wieder zu spät. Foto: imago images/Westend61

2. Plane einen Zeitpuffer ein

Wie bereits erwähnt, kannst du die Verspätung oder gar den Ausfall von öffentlichen Verkehrsmitteln zwar nicht beeinflussen, du kannst allerdings ausreichend Zeit einplanen, um auch im Fall der Fälle nicht eine halbe Stunde zu spät zu kommen.

Fahre daher rechtzeitig von zu Hause los oder suche dir schon vor Abfahrt eine alternative Bahnverbindung oder Autoroute, mit der du auch im Falle eines Ausfalls oder eines Staus schnell genug am Ziel bist.

Fazit: Zuspätkommen ist noch lange kein Verbrechen

Ab und zu kommt jede:r mal zu spät. Zwar sind viele dieser Verspätungen nicht unbedingt deine Schuld, dennoch kommen sie nicht besonders gut an. Achte daher besser darauf, dass sich dein Zuspätkommen in Zukunft nicht häuft. Glücklicherweise kennst du jetzt ja einige Methoden, um das auch umzusetzen.

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