Im Job mal nicht voranzukommen ist keine Schande. Es kann allerdings zum Problem werden, wenn der Grund für dieses Nichtvorankommen Selbstsabotage ist. Viele Menschen sabotieren und manipulieren sich in ihrem eigenen Job nämlich selbst und legen sich somit eigenständig immer mehr Steine in den Weg. Wie du Selbstsabotage im Job erkennen kannst und was du dagegen unternehmen kannst, verraten wir dir in diesem Artikel.

Was ist Selbstsabotage im Job?

Selbstsabotage im Job ist nicht unbedingt selten. Das Problem dabei liegt meist darin, dass die Betroffenen gar nicht wissen, dass sie sich selbst sabotieren und sich somit selbst im Weg stehen. Aus diesem Grund zeigen wir dir hier vier Anzeichen, die darauf hindeuten, dass du dich selbst sabotierst:

1. Du glaubst nicht an dich selbst und bist zu selbstkritisch

Du glaubst nie an dich selbst und an das, was du schaffen kannst? Dann ist das ein klares Symptom für Selbstsabotage im Job. Wer so extrem selbstkritisch ist, verbaut sich selbst viele Möglichkeiten. Anstatt dich selbst für alles verantwortlich zu machen und dir einzureden, du seist nicht genug, fokussiere dich lieber auf deine Stärken.

Tu das, was du gut kannst und wenn du dich aus deiner Komfortzone heraus begibst, glaube daran, dass du auch das hervorragend meistern wirst. Du wächst schließlich mit deinen Aufgaben. Gib dein Bestes und glaube vor allem an dich und deine Fähigkeiten.

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Wer sich im Job selbst sabotiert, vermindert seinen Erfolg. Foto: IMAGO/Westend61

2. Du kannst nicht Nein sagen

Nein zu sagen, fällt vielen Menschen schwer. Vor allem dann, wenn man von seinem/seiner Vorgesetzten um etwas Wichtiges gebeten wird. Allerdings solltest du unbedingt lernen, wie und wann du besser Nein sagst.

Deine To-Do-Liste ist voll bis zum Rand und dir ist bereits jetzt bewusst, dass du nicht alle Aufgaben darauf an einem Tag schaffen wirst? In diesem Fall solltest du alle weiteren Aufgaben besser ablehnen oder sie zumindest gegen eine auf deiner Liste austauschen. Ansonsten sabotierst du dich selbst, denn alles kannst du ohnehin nicht schaffen.

3. Du schiebst Entscheidungen und Aufgaben vor dir her

Eine übervolle To-Do-Liste ist häufig auch der Grund dafür, warum manche Menschen die darauf stehenden Aufgaben oder andere wichtige Entscheidungen häufig immer weiter vor sich herschieben. Und das, obwohl man diese Aufgaben schon längst hätte erledigen können.

Das solltest du ebenfalls besser unterlassen, da du dich ansonsten selbst sabotierst. Die Aufgaben werden nämlich nicht weniger. Anstatt also alles vor dir herzuschieben, solltest du deine Listen besser so anlegen, dass sie auch machbar sind und natürlich auch dein Bestes geben, um alles, was darauf steht zu erledigen.

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Wenn du dich immer nur auf deine Misserfolge konzentrierst, betreibst du auch Selbstsabotage. Foto: IMAGO/Westend61

4. Du fokussierst dich nur auf deine Misserfolge

Nur negativ zu denken, bringt dir rein gar nichts. Fokussiere dich nicht auf deine Misserfolge, sondern auf das, was du daraus gelernt hast. So wandelst du deine Misserfolge ganz schnell in richtige Erfolge und Fortschritte um und verhinderst so, dass du Selbstsabotage im Job betreibst.

Fazit: Das kannst du gegen Selbstsabotage im Job tun

Die meisten Menschen betreiben Selbstsabotage im Job, ohne wirklich zu merken, was sie damit tun. Gründe dafür sind häufig Ängste, Unsicherheiten, Selbstzweifel und negative Gedanken. All diese Dinge können sich jedoch sehr negativ auf den eigenen Erfolg und die Karriere auswirken.

Anstatt dich selbst zu sabotieren, solltest du lieber an deinem Selbstbewusstsein arbeiten, dir klarmachen, was du wirklich willst und deine Schlüsse daraus ziehen. Macht ein Job dich krank oder tut dir nicht gut, so ist er vielleicht nicht der Richtige. Befreie dich von deinen eigenen unrealistischen Erwartungen und vertraue auf das, was du wirklich leisten kannst. So wirst du Selbstsabotage im Job im Nu los.