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8 Dinge, die Kellner im Restaurant hassen – Tu es lieber nicht

Bestimmte Dinge können Kellner auf den Tod nicht ausstehen. Erfahre hier, welche 8 Dinge du im Restaurant besser niemals tun solltest.

Kellnerin Nebenjobs für Studenten Kellner
Es gibt einige Dinge, die Kellner:innen überhaupt nicht lustig finden.

In jedem Beruf gibt es Dinge, die kaum eine:r gerne macht oder hört. So ist es auch beim Beruf des Kellners beziehungsweise der Kellnerin. Denn besonders sie müssen sich viele Dinge anhören und gefallen lassen. In diesem Artikel zeigen wir dir acht Dinge, die Kellner:innen hassen, wenn du sie im Restaurant machst.

Kellner:innen hassen diese 7 Dinge

Das Leben als Kellner:in ist Fluch und Segen zugleich. Zum einen kann der Job super viel Spaß machen und im besten Fall kassiert man am Ende des Abends ordentlich Trinkgeld ab. Auf der anderen Seite müssen sich Kellner:innen auch immer eine Menge von ihren Kund:innen gefallen lassen.

Und als Kund:in gibt es so einige Fettnäpfchen, in die man treten kann. Damit dir das in Zukunft nicht passiert, zeigen wir die hier acht Dinge, die Kellner:innen laut einer Umfrage von Baywatch Berlin über alles hassen.

1. Schnipsen, um auf sich aufmerksam zu machen

Gerade wenn viel zu tun ist, kann es sein, dass man als Gast von dem Kellner oder der Kellnerin nicht sofort gesehen wird. Einige Gäste kommen dann allerdings auf die grandiose Idee, den Kellner oder die Kellnerin „herzuschnipsen“, indem sie die Hand in die Luft halten und einfach anfangen zu schnipsen, um auf sich aufmerksam zu machen.

Das geht gar nicht und bringt dem Kellner oder der Kellnerin zudem keinen Respekt entgegen. Besser ist es, erstmal abzuwarten oder bei Bedarf auch die Hand zu heben. Schnipsen ist jedoch ein klares No-Go.

Kellnerin Restaurant Kellner
Eine:n Kellner:in mit Tellern oder Tablett in der Hand solltest du besser nicht ansprechen. Foto: imago images/Westend61

2. Kellner:in mit Tablett in der Hand anhalten

Die nächste Situation, die Kellner:innen absolut nicht mögen, ist dir sicherlich auch schon mal passiert. Man möchte noch eine Kleinigkeit bestellen und ruft den Kellner oder die Kellnerin zu sich. Leider hat diese:r aber gerade ein volles Tablett in der Hand.

Das können Kellner:innen ebenfalls nicht leiden. Besser ist es also, wenn du wartest, bis die Person wieder freie Hände hat oder du ihr ein Signal gibst, dass du gleich etwas bestellen möchtest.

3. Fragen, wo das Essen bleibt

Wusstest du, dass es als unhöflich gilt, wenn du zu früh nachfragst, wo denn das Essen bleibt? Insbesondere, wenn das Restaurant, in dem du essen möchtest, derzeit sehr voll ist, solltest du es besser unterlassen, schon wenige Minuten nach der Bestellung zu fragen, wo das Essen bleibt. Ein kurzes Nachfragen nach etwa 30 bis 60 Minuten ist jedoch völlig in Ordnung, solange du dabei freundlich bleibst.

4. Mit „Meister“ ansprechen

Sicherlich hast du schon einmal mitbekommen, wie jemand den Kellner mit „Meister“ angesprochen hat oder es vielleicht schon selbst einmal getan. In Zukunft solltest du das besser lassen. Denn die meisten Kellner:innen können das oder auch ähnliche Wörter gar nicht ab.

Karte Restaurant Kellnerin
Du möchtest, dass das Trinkgeld auch wirklich bei deiner Bedienung ankommt, dann zahle es besser in bar. Foto: imago images/Westend61

5. Trinkgeld über die Karte zahlen

Gerade in Zeiten, in denen es ohnehin begrüßt wird, wenn man alles mit Karte zahlt, denkt kaum jemand mehr an Bargeld. Aus diesem Grund geben viele Menschen auch das Trinkgeld im Restaurant mit der Karte. Daran ist auch erstmal nichts falsch, allerdings wird alles, was über die Karte gezahlt wird, immer versteuert.

Außerdem besteht das Risiko, dass das Trinkgeld gar nicht bei dem Kellner oder der Kellnerin ankommt, von dem oder der du bedient wurdest. Häufig landet das Geld auf einem Geschäftskonto, wo es dann auch bleibt. Wenn du sicherstellen willst, dass dein:e Kellner:in dieses Geld bekommt, solltest du ihr/ihm das in bar auf die Hand geben.

6. Kellner:innen in den Wörtern „ihrer Sprache“ anzusprechen

Wenn du zu der Sorte Besucher:innen eines Restaurants zählst, die die Kellner:innen immer mit „Buon giorno!“ oder „Buenos días!“ ansprichst, versuchst du dich zwar auf gewisse Art und Weise zu integrieren, in den meisten Fällen sind Kellner:innen aber alles andere als erfreut, wenn sie so etwas hören, auch wenn sie nach außen hin stets freundlich wirken.

7. Das Essen unnötig einpacken lassen

Sich das Essen am Ende des Restaurant-Besuchs einpacken zu lassen, weil man es nicht ganz geschafft hat, ist an und für sich gar keine schlechte Idee. So weiß man, dass es nicht einfach im Müll landet und man hat außerdem noch am nächsten Tag etwas davon. Eigentlich also eine Win-win-Situation.

Es gibt aber auch immer wieder Gäste, die sich auch die letzten drei Pommes auf ihrem Teller einpacken lassen. In diesem Fall ist das für die Kellner:innen nur ein unnötiger Aufwand und meistens alles andere als nachhaltig. Schließlich wird das übrig gebliebene Essen noch in Plastik oder Papier verpackt.

8. Deinen Müll in die Gläser stopfen

In allen Restaurants gibt es Hintergrund eine Spüle, in der das Geschirr abgewaschen wird. Dort müssen die Teller und Gläser zunächst von Essensresten und Müll befreit werden. Es gibt dabei nichts Ekligeres als benutzte Taschentücher, gekaute Kaugummis oder anderweitigen Müll zu finden. Wenn du also ein Taschentuch benutzt, entsorge es entweder direkt im Mülleimer im Restaurant oder nimm es mit nach Hause. Mach den Kellner:innen die Arbeit nicht schwerer, als sie ist.

Fazit: Sympathische Gäste bekommen freundliche Kellner:innen

Fall du im Restaurant also mal von jemandem bedient wirst, die oder der total unfreundlich zu dir ist, solltest du dich zunächst fragen, wie du diese Person behandelt hast. Zwar dürfen auch Kellner:innen mal einen schlechten Tag haben, allerdings sollten sie das nicht an den Kund:innen auslassen.

Wenn du allerdings immer freundlich zu der Bedienung bist, so ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass diese auch freundlich zu dir ist.