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Diese Menschen bekommen 3.000 Euro Rente – gehörst du dazu?

Eine Rente von 3000 Euro pro Monat? Zugegeben, die meisten von uns können von einem derartigen betrag nur träumen. Doch einige Rentner:innen erhalten sie tatsächlich. Wie viele das sind und wie das möglich ist, erfährst du hier.

© Getty Images / MoMo Productions

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Ein entspannter Lebensabend mit einer üppigen Rente – das ist der Traum vieler Rentnerinnen und Rentner in Deutschland. Doch tatsächlich gelingt es nur einer kleinen Anzahl von ihnen, dieses finanzielle Ziel zu erreichen. Die Statistik der Rentenversicherung zeigt, dass einige von ihnen tatsächlich eine stattliche Rente von über 3000 Euro pro Monat erhalten. Aber wie viele Menschen können sich über solch hohe Altersbezüge freuen und auf welchem Weg haben sie es geschafft, diese beeindruckende Rente zu erreichen? In diesem Artikel findest du die Antworten auf diese Fragen.

Wie viele Rentner:innen erhalten eine Rente von über 3000 Euro?

In Deutschland eine besonders hohe Rente zu kassieren, ist mittlerweile gar nicht mal mehr so einfach. Denn trotz jahrelanger Arbeit und einem durchschnittlichen Verdienst erhalten die meisten Deutschen eine verhältnismäßig magere Rente. Ein Umstand, den auch ein Blick auf dich Durchschnittsrente bestätigt. Denn im Jahr 2021 erhielten männliche Versicherte gemäß den Angaben der Deutschen Rentenversicherung in den alten Bundesländern im Durchschnitt 1664 Euro monatlich, nachdem sie über einen Zeitraum von 45 Jahren Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt hatten.

Bei weiblichen Versicherten betrug die durchschnittliche Monatsrente in dieser Region 1220 Euro. In den neuen Bundesländern lag die durchschnittliche monatliche Rente für Rentner bei 1350 Euro, während Rentnerinnen durchschnittlich 1286 Euro erhielten. Anhand der Zahlen ist eines schon mal sicher: Bereits eine Rente von über 2000 Euro ist in Deutschland erhalten hierzulande nicht viele Menschen, doch eine Rente von über 3000 Euro ist noch deutlich seltener.

Gemäß der MainPost haben es  im Verlauf des letzten Jahres etwa 50 Rentner*innen in Deutschland geschafft, die magische Renten-Grenze zu knacken: Sie bekommen eine monatliche Rente von über 3000 Euro. Ein wahrhaftig stolzer Betrag, bei dem vielen Ruheständler:innen die Kinnlade nach unten klappen wird. Was für viele bis dato als unerreichbar gilt, hat diese kleine Gruppe also geschafft. Doch wie ist das möglich?

Wie du eine Rente von über 3000 Euro bekommst

Eines muss von Anfang an klargestellt werden: Um eine derart hohe monatliche Rente zu beziehen, reichen die monatlichen Rentenbeiträge bei Weitem nicht aus. Das gilt selbst für Personen, die als Spitzenverdiener*innen 45 Jahre lang den Höchstbeitrag gezahlt haben. Wer das Ziel hat, eine monatliche Rente von 3000 Euro zu erzielen, benötigt bereits zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn ein hohes Einkommen. Ein Rentenberater der Bild-Zeitung erklärt, dass es erforderlich ist, als Arbeitnehmer*in jedes Jahr die Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 84.000 Euro zu erreichen, um die maximale Anzahl an Rentenpunkten zu erhalten und somit später auch eine Rente von 3000 Euro ausgezahlt zu bekommen. 

Hierzu ein Beispiel:  Um später eine monatliche Rente von 3000 Euro zu erhalten, müsste eine*r Arbeitnehmer*in jährlich 2,04 Rentenpunkte pro Jahr angerechnet bekommen. Der Wert eines jeden dieser Punkte beläuft sich im Westen als auch im Osten auf 37,60 Euro, wie die Deutsche Rentenversicherung berichtet. Wenn man diesen Betrag mit 45 Arbeitsjahren multipliziert, ergibt sich eine Rente von 3451,68 Euro.

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Gewusst? Du kannst Rentenpunkte „kaufen“

Da die meisten Menschen während ihrer Ausbildungs- und Frühberufsjahre eher bescheidenere Einkünfte verzeichnen, scheint es nahezu unmöglich, allein durch die üblichen Beitragszahlungen eine Rente von 3000 Euro zu erreichen. Doch keine Panik! Es gibt tatsächlich Wege, dies zu realisieren – und zwar mittels zusätzlicher Sonderzahlungen, die genutzt werden können, um die Rentenbeiträge aufzustocken. Diese außerordentlichen Beiträge ermöglichen es, Phasen mit geringerer oder möglicherweise sogar keiner Erwerbstätigkeit auszugleichen. Dadurch wird sichergestellt, dass auch solche Zeiträume in die Rentenberechnung einfließen und die Rente letztendlich aufbessern können.

Quellen: MainPost, Deutsche Rentenversicherung, Bild-Zeitung