Eine Studie von der Dating-Plattform ElitePartner hat sich damit beschäftigt, wie oft Sex bei den Deutschen normal ist und wie zufrieden die Menschen mit ihrem Sexualleben sind. 10.000 Internetnutzer wurden befragt und die Ergebnisse sind ernüchternd. 57 % Prozent der Befragten sind nicht zufrieden mit ihrem Sexleben. Das liegt aber nicht nur an der Häufigkeit, sondern auch an der Qualität des Sex.

ins Bett gehen
Paare, die gemeinsam ins Bett gehen, profitieren von mehr Sex.(Photo: Dmytro Kapitonenko/ shutterstock)

Wie oft haben wir Sex?

Die Deutschen haben ein nicht sonderlich verrücktes Sexleben. Besonders erkenntnisreich ist die Studie in dieser Hinsicht also nicht. Wir zeigen dir die wichtigsten Ergebnisse.

1. Frauen sind glücklicher als Männer

Ein wenig überraschend ist es schon, dass Frauen sich generell als eher mit ihrem Sexleben zufriedener einstufen würden als Männer. Ganze 6 Prozentpunkte stehen wir über unseren Bettpartnern. 

2. Zwischen 20 und 30 ist Hochzeit

In den 20ern haben die Deutschen am meisten Sex und auch die Zufriedenheit mit dem eigenen Sexleben ist hier so hoch wie nie zuvor und auch nie wieder danach.

In dieser Zeit haben wir ungefähr 112 Mal Sex im Jahr. Das sind 2,15 Mal in der Woche. Wenn die 30er beginnen, nimmt die Sexhäufigkeit rapide ab. Zwischen 30 und 39 haben wir nur noch 1,69 Mal pro Woche Sex.

3. Wenig Single-Sex

Singles haben viel weniger Sex als Paare. Gut einmal in der Woche haben deutsche Paare Schäferstündchen. Bei Singles sieht die traurige Wahrheit so aus: nur ein Drittel der Single-Frauen und Männer hat mehr als einmal im Monat Sex. Mit jemand anderem als sich selbst versteht sich. Single-Männer sind aber viel aktiver als Single-Frauen. Sie haben dreimal so häufig in der Woche Sex.

Single sein kann aber auch richtig Spaß machen. Unsere Redakteurin Jana erklärt dir hier, warum sie ihr Single-Leben genießt.

4. Berlin ist ein Sex-Muffel

Berlin, das Sodom und Gomorrha von Deutschland, ist so verklemmt wie fast keine andere deutsche Stadt. Doch wie oft haben die Berliner wirklich Sex? Nur jeder Zehnte hat in der Hauptstadt mehrmals pro Woche Sex. In Niedersachsen, dem versextesten deutschen Bundesland, ist es jeder Fünfte. 

5. Ab 50 wird nochmal abgeräumt

Wie oft man Sex hat verändert sich nochmal ab 50. Die Wechseljahre scheinen nämlich einige Auswirkungen auf den Sexualtrieb zu haben. Gut 4/5 aller Frauen gibt an, ab 50 wieder mehrmals in der Woche Sex zu haben. 1/5 kann sich dafür gut vorstellen, nie wieder Sex zu haben.

6. Die Ehe ist der Tod für den Sexdrive

Tatsächlich wird der Sex mit zunehmenden Ehejahren immer weniger. Die Scheidungsquoten sind Ende der 40er am allerhöchsten. Gut 47% aller Ehen werden in diesem Alter geschieden.

In den ersten Ehejahren sind es bei den meisten Ehen gut 5-8 Stelldicheins in der Woche. Doch mit der Zeit wird aus einer Woche ein Monat. Trotzdem: Immernoch mehr als die meisten Singles.

Schlaf, Partner, ins Bett gehen, zusammen schlafen
Paare in einer Ehe haben meist weniger Sex.(Photo: AlessandroBiascioli/ shutterstock)

Wie lange, wie gut, wie oft Sex? Noch mehr Facts!

Wie viele Sexpartner hattest du eigentlich schon? Mehr als 12? Dann liegst du schon weit über dem deutschen Durchschnitt. Wie viele Sexpartner wirklich normal sind und warum wir so viel über die Zahl lügen erfährst du hier.

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