Wir zeigen dir 4 Tricks, mit denen du deine Chancen auf ein Tinder Match deutlich erhöhst & auf was andere NutzerInnen achten!

Wie hat sich eigentlich der zweite Lockdown auf das Tinder-Game ausgewirkt? Ist die Lethargie schon zu groß fürs Online-Dating? Gut möglich, dass die Anzahl deiner Tinder Matches deswegen zu wünschen übrig lässt. Es kann jedoch auch gut sein, dass das Verlangen so langsam kaum noch zu ertragen ist. Schließlich hat Corona im ersten Lockdown Dating nicht auf Eis gelegt, sondern Tinder einen richtigen Schub verpasst, sodass die Interaktionen in der App deutlich zugelegt haben. In diesem Fall solltest du schnellstmöglich wieder in das Dating-Game einsteigen und vorbereitet sein, wenn Ausgangsbeschränkungen aufgehoben werden und wieder gelockert wird. 

Wir zeigen dir, wie du deine Chancen auf ein Tinder Match erhöhst, auch ohne eine Menge Geld zu investieren.

Tinder swipe online date dating
Beim swipen geht es nur um Sekundenbruchteile.(Photo: FilippoBacci)

1. Die richtigen Bilder auswählen

Bilder sind für Online-Dating eigentlich Grundvoraussetzung. Umso überraschender ist, wie viele ohne aussagekräftiges Bild tindern. Zu finden sind Zeichnungen, Bilder vom Sternenhimmel, von Landschaften oder lediglich ein Ausschnitt, der die Beine zeigt. Das ist definitiv zu wenig für ein Like. Auch Sonnenbrillen und Hüte verdecken eine Menge und senken deine Chancen auf ein Tinder Match deutlich. Zu viel des Guten sind Ausschnitte mit jeder Menge Freunden oder entfernten Party-Bekanntschaften. Auch Screenshots von Insta-Stories kommen meist nicht gut an. Ein wenig mehr Mühe darf in die Bilder schon gesteckt werden.

Stattdessen solltest du einfach zum Klassiker greifen. Von vorne geknipst und lächelnd steigen deine Chancen um ganze 34 Prozent. Danach kommen aussagekräftigere Bilder, die zeigen, wer du bist und was dir Spaß macht. Bei der Reihenfolge kann dir Smart Photo behilflich sein, das deine Bilder automatisch anordnet. Nutzt du dieses Feature, steigen deine Matching-Chancen um ganze zwölf Prozent.

Auch die Anzahl ist wichtig. Im Durchschnitt werden vier oder mehr Bilder hochgeladen. Ein einziges Bild sagt nicht wirklich viel aus. Dafür wissen wir einfach zu gut, wie heftig Photoshop-Skills mittlerweile sein können und was ein schönes Licht und die richtige Perspektive ausmachen. Allein das kurze Zögern kann entscheiden, ob nach rechts oder links geswiped wird. 

2. Mach aus der Bio keine Wissenschaft

Jeder Status ist besser als kein Status, selbst wenn einige sich nicht groß um den Inhalt kümmern. Kurz und knackig reicht, niemand erwartet, dass ein großer Shakespeare auf Tinder unterwegs ist. Trotzdem kommen auf Tinder immer wieder neue Sprüche und Wortspiele in Mode, die so gut wie nie gut ankommen. Nichts senkt die Match-Chancen weiter als ein „Zu vino sag ich nie no“. Besser wäre zum Beispiel ein kurzes Zitat aus dem Lieblingsfilm oder eine Frage, die den Gesprächseinstieg erleichtert.

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Du liebst die Natur? Damit bist du nicht allein.

3. Interessen verbinden

Viel wichtiger als der Status sind Interessen, Hobbies und Musikgeschmack. Je vielfältiger, desto mehr Gesprächsthemen gibt es. Schon ist die erste Nachricht im Kopf, das Like ist raus und es kann gematched werden. Weil Musik besonders gut verbindet, solltest du deinen Spotify-Account unbedingt mit deinem Profil connecten.

4. Boosten

Zu Guter Letzt noch ein Tipp, für den du allerdings ein wenig in die Tasche greifen musst. Dein Profil lässt sich auch durch das Aktivieren des Tinder-Boosts in die Pole-Position bringen. So kannst du dir sicher sein, dass du andere NutzerInnen zuerst vom Display angrinst, wenn sie – innerhalb von 30 Minuten – die App öffnen. 

Für einen Boost musst du je nach Nutzerverhalten und Profilangaben unterschiedlich viel hinblättern. Immerhin sinkt der Preis, wenn bereits ein paar Boosts gekauft wurden. Weil Tinder nicht nur Monetarization kann, sondern auch „Stickiness“ beherrscht, also süchtig macht, ist die Gefahr groß, das Konto leerer zu boosten. Nicht nur das weiß jeder Tinder-Nutzer aus Erfahrung, sondern auch, dass der Boost etwas bringt. Mehr Likes, mehr Matches und mehr Dates.

Die besten Chancen hast du übrigens Montagabends, auch ohne Boost. Dann sind die meisten NutzerInnen online, wie ein Tinder-Jahresrückblick ergeben hat.

Fazit: Sympathisch, natürlich, authentisch

Tinder ist so sehr auf Oberflächlichkeiten bedacht, dass NutzerInnen ganz automatisch offener werden. Erfolg hat, wer authentisch und sympathisch wirkt, lacht und offen ist. Auch die Chancen angeschrieben zu werden kannst du ganz einfach selber, zum Beispiel durch Fragen in der Bio, erhöhen. 

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