Immer, wenn du denkst, diese Welt könnte nicht noch verrückter werden, sorgt irgendein Idiot im Internet dafür, dass sie es doch wird. Fiese Online Dating-Maschen sind aufgrund der Anonymität und Unverbindlichkeit des Internets sehr beliebt.

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Dein Online-Date könnte dein Traumpartner sein. Oder auch nicht.(Photo: andrea piacquadio via pexels)

Die miesesten Online Dating-Maschen

Wir geben dir einen Überblick über die beliebtesten Dating-Maschen auf Online-Portalen und in Dating-Apps, damit du rechtzeitig die Warnzeichen erkennst und hoffentlich nie auf eine solche miese Masche hereinfällst.

1. Catfishing:

Ein Catfish erstellt im Internet eine Fake-Identität und treibt sich damit vor allem auf Online Dating-Websites und Dating-Apps herum. Die Person nutzt dafür geklaute Fotos von fremden Menschen oder Models und denkt sich ein (natürlich ausgesprochen attraktives) Profil aus.

Diese Online Dating-Masche ist deshalb so gemein, weil die Person oft nur darauf aus ist, mit seinem oder ihrem „Opfer“ eine vermeidlich romantische Beziehung einzugehen, um an dessen Geld zukommen oder etwaige Geheimnisse etc. gegen ihn oder sie zu verwenden.

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Ein Typ mit Hund ist immer besser als einer ohne Hund.(Photo: bekka mongeau via pexels)

2. Dogfishing:

Kein Scherz, neben Catfishing ist auch Dogfishing eine beliebte Online Dating-Masche. Hierbei werten Frauen und Männer ihre Profile auf, indem sie mit süßen Hunden posieren, die aber gar nicht ihnen gehören.

Kurz gesagt: die digitale Version der Ach ist der süß!“- Masche im Park. Denn die meisten Menschen lieben Hunde und entwickeln für die (angeblichen) HundebesitzerInnen schneller Sympathien als für Normalos. So kommen Dogfishs schneller ins Gespräch mit ihren Wunschdates. Wie sie im weiteren Verlauf erklären, wo der Hund geblieben ist, kann ich an dieser Stelle nicht beantworten. 

3. Wokefishing:

Bleiben wir beim Fishing. Wokefishing ist eine üble Online Dating-Masche und scheint sich leider gerade größter Beliebtheit zu erfreuen. Wokefisher geben sich als politisch interessiert und aktiv aus, obwohl sie es überhaupt nicht sind. 

Wer woke ist, weiß, was in der Gesellschaft schief läuft, ist politisch aktiv, ist Feminist und Menschenrechtskämpfer. Doch wokefisher interessieren sich nicht wirklich für die Probleme der Welt, sondern wollen sich nur interessant machen und Eindruck bei potenziellen DatingpartnerInnen machen. Ziemlich unwoke.

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„Hey du, naa? Wie geht’s dir so?“(Photo: andrea piacquadio via pexels)

4. Paperclipping:

Diese Dating-Masche führt nicht nur ins Leere, sondern nervt auch ganz schön. Der Begriff Paperclip (zu deutsch: Büroklammer) geht auf Clippy, in Deutschland als Karl Klammer bekannt, dem kleinen Office-Assistenten von Microsoft Word zurück, der regelmäßig aus dem Nichts aufpoppte und bis 2007 seine editorische Hilfe anbot.

Und genauso nervig wie clippy ist auch diese Dating-Masche: Die Person poppt immer dann auf, wenn man überhaupt nicht mehr mit ihr rechnet. Wochenlang hatte man gegrübelt, warum sie sich nicht meldet und gerade, wenn man dabei ist, mit der Sache abzuschließen, taucht die Person wieder auf. Ganz schön nervig!

5. Cloaking:

Cloaking  heißt auf Deutsch tarnen und ist im Grunde Next Level-Ghosting. Denn bei dieser (äußerst unsympathischen) Online Dating-Masche ist die Person nicht nur nicht mehr erreichbar, sondern auch im Internet nirgends mehr aufzufinden.

Denn der Cloaker hat dich einfach überall blockiert! Es ist, als habe er und eure gemeinsame Zeit nie existiert. Dass so etwas wahnsinnig verletzend und respektlos ist, muss nicht weiter erklärt werden. 

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Augen auf bei der Online Dating-Partnerwahl(Photo: andrea piacquadio via pexels)

Regeln für sicheres Online-Dating

Damit du nicht Opfer einer oder gar mehrer dieser miesen Online Dating-Maschen wirst, haben wir hier die 3 goldenen für sicheres Online-Dating für dich zusammengefasst:

1. Schütze deine Konten

Überprüfe bei deinen Dating-Profilen (ob im Web oder in der App) und deinen Social Media- Accounts die Privatsphäre-Einstellungen. Schalte alle Fotos und Beiträge in den Privat-Modus.

2. Keine Nacktfotos!

Verschicke niemals Fotos von dir an Fremde, die im Zweifel nicht an einer Plakatwand landen dürften. Egal, wie nah du dich deinem Online-Date fühlst, Nacktfotos und Sexting sind solange tabu, bis du die Person persönlich kennengelernt und für vertrauenswürdig befunden hast.

3. Das erste Date

Das erste Date sollte immer an einem öffentlichen Ort stattfinden. Geht in ein Restaurant, eine Bar, in einen belebten Park. Lass dich nicht zu „Hausbesuchen“ überreden. Der Vorteil: Jetzt erkennst du den Catfish, denn der wird immer einen Grund finden, das Date abzusagen.

Du möchtest noch mehr zum Thema Dating lesen? Kein Problem! Wir verraten dir, welche die eindeutigsten Flirtsignale sind und was hingegen Anzeichen dafür sind, dass die Chemie zwischen dir und deinem Date einfach nicht stimmt.